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Remscheid freut sich auf das "Kino mit Gleisanschluss"

Der grüne Rasen im „Bahnhofsgarten“ am Remscheider Hauptbahnhof, auf dem gestern dieses Gruppenfoto (Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Stadtplaner Robin Denstorff, die Kino-Bauherren Oliver und Willi Kropp nebst Projektplaner Marc Engel) entstand, muss in den nächsten Tagen weichen (im Hintergrund schon zu erkennen). Denn gestern begann am unteren Ende des „Gartens“ ein Bagger damit, das Gelände für statische Voruntersuchungen vorzubereiten. Es geht dabei um die Frage, ob der Kino-Neubau, der an dieser Stelle entstehen soll, auf den unterirdischen Resten des alten Bahnhofsgebäudes errichtet werden kann oder eventuell sogar tiefer gründen muss. Letzteres wünschten sich die Bauherren Willi und Oliver Kropp natürlich nicht, denn das wäre mit Zusatzkosten verbunden. Die beiden Geschäftsführer (Vater und Sohn) der familieneigenen Unternehmensgruppe Kropp mit Sitz in Großenlüder im Landkreis Fulda/Hessen mit 1.200 Mitarbeitenden haben sich nach ihrem ersten Kino-Neubau in Fulda dazu entschlossen, in Remscheid ihr zweites Kino-Projekt zu starten. „Wir würden gerne mit heimischen Handwerkern zusammenarbeiten“, sagte gestern Willi Kropp. Ob die zur Firmengruppe gehörende Bauunternehmung den Rohbau übernimmt, steht noch nicht fest.

„Notariell ist inzwischen alles unterzeichnet“, freute sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und verrietet: „Einen Bond-Film habe ich zuletzt in Solingen gesehen; den nächsten werde ich in Remscheid sehen!“ Ob allerdings zur Premiere ein Bond-Film laufen  wird, ist noch unklar. Fest steht jedenfalls: Im Spätsommer soll der erste Spatenstich erfolgen und im Herbst 2017 soll neue Multiplex-Kino der CineStar-Gruppe eröffnet werden. Mit ihr hat die Stadt Remscheid einen verlässlichen Partner gefunden, der zu Deutschlands größten Kinobetreibern gehört. Sein erklärtes Ziel ist es, dem Publikum ein besonderes Kinoerlebnis zu bieten.

Die mittelständische Unternehmensgruppe Kropp, die den Bau an CineStar vermieten wird, beziffert die Gesamtkosten des Projektes, die Kinotechnik des Betreibers eingerechnet, auf elf bis zwölf Millionen Euro. Investitionen in dieser Größenordnung wollten gut überlegt sein, räumten Willi und Oliver Kropp gestern ein. Ein Jahr lang habe man mit der Stadt Remscheid verhandelt. Die sei „ein harter Verhandlungspartner“ gewesen, aber: „Mit dem Ergebnis kann jetzt jeder gut leben!“ Im Gespräch sei zunächst auch eine andere, sechzig Kilometer entfernte Stadt gewesen. Für Remscheid habe man sich wegen der guten Verkehrsanbindung und des nahen Parkhauses entschieden. „Eine gute Entscheidung“, so der Oberbürgermeister. „Das neue Kino hat Remscheid sehr lange beschäftigt. 95 Prozent der Bürgerinnen und Bürger freuen sich jetzt auf das ‚Kino mit ‚Gleisanschluss‘!“ Und Stadtplaner Robin Denstorff meinte, dass Remscheid endlich wieder ein Kino bekomme, könne man nicht hoch genug einschätzen. Das sei auch das Verdienst von Denstorff uns seinem Team, betonte der OB.

Mit einem voll digitalisierten Projektionsstandard, herausragender Tontechnik sowie komfortabel ausgestatteten Sälen und Foyer-Bereichen wolle CineStar Top-Kino-Qualität nach Remscheid bringen, hieß es gestern. Die soll in sechs Sälen auf insgesamt 1.300 Sitzplätzen als echtes "Multiplex-Kinoerlebnis" spürbar werden. In zwei größeren und vier kleineren Sälen werde mit einem breit gefächerten Filmangebot vom Blockbuster- und Hollywoodkino bis hin zum Kinderfilm gezeigt, was der attraktive Filmmarkt hergibt.

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