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Im Rathaus: Bunte Steine gegen Fremdenhass

Im Foyer des Remscheider Rathauses wirbt eine farbenfrohe Installation jetzt für ein friedliches, konstruktives und nachhaltiges Zusammenleben. Zu Füßen des blauen Remscheider Löwen wirbt eine „Baustellen-Installation“ mit bunten Steinen für die Kampagne „Weltbaustellen-NRW“ des Eine-Welt-Netz e. V. an der sich der Caritasverband Remscheid e. V. und die Stadt Remscheid beteiligen. Die verwendeten Steine, kunstvoll bemalt, umhäkelt und reich verziert, lieferten Anfang des Monats Menschen aus Remscheid beim Caritasverband und im Flairweltladen ab. Damit wollten sie ihre Solidarität mit den Opfern von Steinwürfen zum Ausdruck zu bringen. Bei einer Solidaritätskundgebung am 2. Juni auf dem Alten Markt in Lennep, wurden die Steine als Symbole gegen Fremdenhass und für einen konstruktiven Umgang mit Migration zum ersten Mal ausgestellt. Seit Freitag, 24. Juni, sind sie im Foyer des Rathauses am Theodor-Heuss-Platz als Installation zu sehen.

In den vergangenen Monaten warfen Unbekannte wiederholt Steine in Beratungsstellen der Caritas sowie in den Flairweltladen. Fensterscheiben von Autos mit Aufklebern von Remscheid Tolerant bzw. mit dem Schriftzug „refugees welcome“ gingen zu Bruch. Während der Staatsschutz aufgrund fremdenfeindlich motivierter Taten ermittelt, beschlossen zahlreiche Bürger der Stadt, mit bunt gestalteten Steinen ein Zeichen gegen Fremdenhass und Zerstörung zu setzen. Die Ausstellung im Rathaus würdigt das Engagement und die Stellungnahme der Menschen, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit stark machen. Nun bildet diese Installation den Grundstein für die Kampagne „Weltbaustellen-NRW“ des Eine-Weltnetz-NRW e. V., an denen sich der Caritasverband Remscheid e. V. und die Stadt Remscheid beteiligen.

Die UrbanArt Kampagne zu den nachhaltigen Entwicklungszielen startet am 9. September mit einer Auftaktveranstaltung und ersten „Pinselstrich“ zur Gestaltung eines großen Wandgemäldes am Bistro Miró. Diese wird der Remscheider Graffitikünstler, René Schneider, zusammen mit einem befreundeten Sprayer aus Südafrika gestalten. Durch dieses Wandbild und zahlreiche Informations- und Kulturveranstaltung sollen die im Januar 2016 in Kraft getretenen „17 Ziele für eine weltweit nachhaltige Entwicklung“ den Menschen in Remscheid bekannt gemacht und diskutiert werde. Bis zum Jahr 2030 sollen die nachhaltigen Entwicklungsziele umgesetzt werden. Konkret beinhalten sie z.B. die Verpflichtung aller Staaten, Armut und Hunger wirksam zu bekämpfen, Bildung und Geschlechtergerechtigkeit zu fördern, aber auch einen faireren Welthandel durchzusetzen und negative Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt zu minimieren.

In den kommenden Wochen wird die Remscheider Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck mit Kindern und Jugendlichen eine Holzskulptur gestalten, die das Kampagnen-Logo der Weltbaustellen aufgreift. Die ausgestellten bunten Steine werden Teil dieser Skulptur werden, mit denen die nächste „Bauphase“ auf dem Weg zur Weltbaustelle eingeläutet wird. Der Caritasverband Remscheid e. V. bringt sich mit Themen der sozialen Teilhabe in die „Weltbaustelle“ ein , darüber hinaus sind Infoveranstaltungen, Referentenvorträge, Workshops, kulturelle Veranstaltungen und künstlerische Aktionen von Kooperationspartnern geplant. Interessierte Kooperationspartner können sich in der Zeit vom 9. bis 30. September mit eigenen Aktionen beteiligen. Dazu steht Infostand in Form eines Bauwagens bereit. Möglich sind aber auch Aktionen im eigenen Stadtteil oder eigenen Einrichtungen. (Nähere Informationen zur Kampagne Weltbaustellen-NRW unter https://www.eine-welt-netz-nrw.de/seiten/index.php?id=3252, http://bit.ly/28MVjV1, www.vielfalt-remscheid.de. Rückfragen zu Kooperationen beantworten: Kerstin Becklas k.becklas@caritasverbandremscheid.de">k.becklas@caritasverbandremscheid.de und Uschi Lauterjung u.lauterjung@caritasverbandremscheid.de">u.lauterjung@caritasverbandremscheid.de, Tel: 02194-491133)

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