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Die Ergebnisse der beiden Zukunftswerkstätten

Teilnehmer der beiden Zukunftswerkstätten am 9. März und am 12. April waren Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende, Eigentümer, Interessensvertreter der Altstadt Lennep, der Investor des DOC, politische Vertreter und Fachämter der Stadtverwaltung. In fünf moderierten Arbeitsgruppen diskutierten die rund 60 Akteure die Entwicklungschancen der Altstadt von Lennep nach der Ansiedlung des Designer- Outlet-Centers:

  • Arbeitsgruppe 1: Wege und besondere Orte | „Altstadt und DOC verbinden“
  • Arbeitsgruppe 2: Gastronomie und öffentlicher Raum | „Orte beleben“
  • Arbeitsgruppe 3: Tourismus und Kultur | „Die Altstadt erleben“
  • Arbeitsgruppe 4: Einzelhandel | „Qualitäten ergänzen“
  • Arbeitsgruppe 5: Platz am Wassertor | „Das Gelenk gestalten“

In der ersten Zukunftswerkstatt mit dem Thema „Ideen zur gelungenen Integration des DOC in die Altstadt“ wurden die in der Bestandsaufnahme und der Analyse gewonnenen Erkenntnisse und die ersten Lösungsansätze und Maßnahmenvorschläge diskutiert und weiterentwickelt. Die Werkstatt diente auch der Vorbereitung der ersten Entwurfswerkstatt. Die zweite Zukunftswerkstatt stand unter dem Motto „Von der Idee zum Projekt“. Aufgaben waren die Erarbeitung konkreter Lösungen, die Verfeinerung der vorgeschlagenen Maßnahmen und die Vorstrukturierung eines künftigen Handlungsprogramms.

Zunächst wurden die als Ergebnis der ersten Zukunftswerkstatt herausgearbeiteten Leitprojekte bestätigt und die Maßnahmenlisten zu den jeweiligen Leitprojekten um Anregungen und konkrete Projektvorschläge ergänzt. Dabei wurden auch Bedenken geäußert und Konflikte thematisiert. Außerdem erarbeiteten die Beteiligten erste Vorschläge zu den Realisierungsmöglichkeiten.

Arbeitsgruppe 1 / Wege und besondere Orte / Altstadt und DOC verbinden
Maßnahmevorschläge

Leitprojekt 1: Besondere Orte attraktiv gestalten

  • Eingangsbereich Mühlenstraße
  • Hardtpark
  • Munsterplatz
  • Mollplatz
  • Gestaltung Kirchplatz
  • Gestaltung Märkte

Leitprojekt 2: Räumliche Verknüpfungen herstellen und verbessern

  • Platz am Wassertor – Altstadt - Bahnhof
  • Munsterplatz – Düstergasse – Bahnhof als zusätzliche Wegealternative
  • Platz am Wassertor – Hardtpark – Bahnhof
  • Radwegeverknüpfung DOC – Balkantrasse/Bahnhof

Leitprojekt 3: Verkehrsanbindung und Verkehrssituation verbessern

  • Konflikte Autoverkehr (Lieferverkehr und Anwohnerverkehr) – Fußgänger – Radfahrer vermindern
  • autofreie Zonen einrichten (z. B. Fußgängerzone Alter Markt, Bereich zwischen DOC und Altstadt)
  • Fahrradstation am Bahnhof und am DOC
  • Minibahnkonzept als Attraktion vor allem für ältere und junge Besucher

Leitprojekt 4:Neue Info- und Leitsysteme entwickeln

  • Attraktionen der Altstadt zu Themenrouten zusammenfassen (Kultur, Gastronomie, Handel)
  • App entwickeln (QR-Codes an Gebäuden)
  • Parkleitsystem einrichten

Leitprojekt 5: Barrierefreiheit als Qualitätsmerkmal des öffentlichen Raums in der Altstadt herausarbeiten

  • Barrierefreiheit des öffentlichen Raums
  • barrierefreie Verbindung DOC – Alter Markt

Arbeitsgruppe 2 / Gastronomie und öffentlicher Raum / „Orte beleben“
Maßnahmevorschläge

 Leitprojekt 1: Angebot durch hochwertige Ergänzungen verbessern

  • zusätzliche Angebote: Biergarten, Weinlokal, Frühstückscafé, Bäckerei, gehobene Küche, gutbürgerliche „deutsche“ Küche
  • Gleichgewicht Gastronomie – Einzelhandel wahren
  • Alte Apotheke als Gastronomiestandort entwickeln

Leitprojekt 2: Außengastronomie qualitätvoll ausbauen

  • Gestaltungskonzept Außengastronomie
    – spezieller Gestaltungsleitfaden für Gastronomie, sorgfältiger Verteiler (z. B. Verbände), Aussagen der vorhandenen Gestaltungssatzung präzisieren (Überarbeitung Gestaltungssatzung)
    – Corporate Design Lennep
    – Abfallcontainer unterirdisch („niederländisches Modell“, auch in Hagen, Hamburg, Hannover)
  •  neue Flächen ausweisen, z. B. Mollplatz, Kraspütt, Alter Markt
    – Potenzial Mollplatz nicht ausschließen, in Wegebeziehung Bahnhof/Altstadt integrieren
    – Potenzial Munsterplatz trotz Wohnruhe nicht vernachlässigen, muss in Wegebeziehung Bahnhof/Altstadt integriert werden
    – weitere Potenziale: Pumpenplätzchen, Kraspütt, Steinhaus, Munsterplatz für Selbstversorger oder als Chill-out-Space
    – Restriktionen beachten: Feuerwehraufstellfläche an der Einmündung Schwelmer Straße/Berliner Straße, Aufenthaltsqualität an dieser Stelle ohnehin fraglich (Verkehrssituation, Wind), grundsätzlich aber geeignet
    – Klima (zu wenig Sonnentage) steht einer Ausweitung der Außengastronomie entgegen

Leitprojekt 3: Rahmenbedingungen für Gastronomie verbessern

  • gastronomische Angebote in Themenroute Gastronomie integrieren und bewerben
    – auch Nebenbereiche mit Gastronomie in die Route einbinden
  • Veranstaltungsprogramm für die Altstadt entwickeln
    – Musikbeschallung im historischen Stadtkern fragwürdig
  • verkehrliche Erreichbarkeit sichern
    – Verkehrssituation Mollplatz entschärfen
    – neue Parkordnung Marktplatz notwendig
    – partielle Autofreiheit weiter verfolgen (z. B. Mühlenstraße)
  • Interessen Autoverkehr – Fußgänger vor dem Hintergrund der künftig stark erhöhten Passantenfrequenz neu austarieren
  • Engagement fördern
    – Forum für Manpower zur bürgerschaftlichen Bewältigung der anstehenden Aufgaben ausbauen (z. B. „Lennep offensiv“)
    – Alle Gewerbetreibenden von der Mitarbeit und vom gemeinsamen Engagement überzeugen
    – Das Gewerbe in Lennep muss mit einer Stimme sprechen
    – Gastronomiezeiten ausweiten (Nachfrage wird dies regeln)

Leitprojekt 4: Info- und Leitsysteme entwickeln, die dem historischen Charakter des Stadtkerns angepasst sind

  • moderne Website entwickeln
  • Infozentrum Altstadt im DOC
  • umfassendes Leitsystem

Arbeitsgruppe 3 / Tourismus und Kultur / „Die Altstadt erleben“
Maßnahmevorschläge

Leitprojekt 1: Touristische Angebote im Bestand attraktiver gestalten

  • Alleinstellungsmerkmale herausarbeiten (Marke „Röntgenstadt“ etablieren, Lennep als Tuchmacherstadt)
  • bestehende Kulturangebote wie Rotationstheater und Tuchmuseum herausstellen
  • Kunst im öffentlichen Raum
  • Munsterplatz aktivieren
  • Bismarckplatz incl. Kiosk verbessern

Leitprojekt 2: Neue touristische Highlights entwickeln

  • Röntgen-Geburtshaus als Destination des Wissenschaftstourismus
  • Familienangebote
  • Wasser für Lennep sichtbar machen
  • Anbindung der Innenstadt Remscheid per Oldtimer-Bus der Stadtwerke Remscheid

Leitprojekt 3: Info- und Leitsysteme entwickeln

  • Highlights in Leitsystem erschließen
  • Website Lennep
  • Wegweiser zu Kultureinrichtungen
  • digitales Leitsystem
  • Infosystem
    – Infosystem vom Parkhaus durch das DOC zur Altstadt
    – Infopoint
    – Orientierung/Wegführung „Tastmodell“ (Stadtmodell)
    – Angebot der Altstadt schon am Übergang DOC/Altstadt bekanntmachen
    – Hinweise auf Kulturstätten (Tuchmuseum, Rotationstheater, Kulturzentrum Klosterkirche)
  • verbindliche Ansprechpartner benennen

Leitprojekt 4: Rahmenbedingungen für die touristische Entwicklung verbessern

  • Ausbau Hotellerie
  • Musikangebot
  • Kongressstadt Lennep
  • großen Spielplatz einrichten
  • Verkehrsbedingungen verbessern
    – kostenlosen Parkraum anbieten
    – Wohnmobilstellplätze anbieten
    – Altstadt autofrei gestalten
    – behindertengerechte Zuwegungen
    – Rollstuhlfahrer in die Altstadt, Projekt „Rollstuhlfahrer werden geschoben“
  • Öffnungszeiten anpassen (Einzelhandel, Gastronomie, kulturelle Einrichtungen)
  • privates und städtisches Hauseigentums instandsetzen

Leitprojekt 5: Marketing verbessern

  • mehr und qualitätvollere Veranstaltungen
  • Werbung für Konzerte und Märkte am Bahnhof und im DOC
  • Tourismusbüro
  • neues Stadtführungskonzept
  • Marketingmaßnahmen
    – Website DOC Remscheid
    – Forderung an den Investor: Werbeflächen innerhalb des DOC zur Verfügung stellen

Arbeitsgruppe 4 / Einzelhandel / „Qualitäten ergänzen“
Maßnahmevorschläge

Leitprojekt 1: Neue Angebote, neue Standorte entwickeln

  • Kölner Straße
  • Mühlenstraße
    – Wohnbebauung Mühlenstraße beachten
    – Endpunkte Mühlenstraße betonen
    – Mühlenstraße als alternativen Handelsstandort entwickeln
    – bauliche/rechtliche Voraussetzungen klären

Leitprojekt 2: Eigenständiges Altstadtsortiment erhalten und ergänzen

  • individuelle Remscheid-Produkte (z. B. Werkzeug)
  • lokale Lebensmittel
  • bestehende Einzelhandelsstrukturen stärken und entwickeln
    – Lenneper Firmen für Altstadt aktivieren, Informationsrunde
    – Qualitäten Lenneps herausstellen: Servicequalität, Kreativität, Individualität, Atmosphäre

Leitprojekt 3: Beratung/Begleitung Immobilieneigentümer/ Geschäftsinhaber verbessern

  • Vorstellung des Projekts bei regionalen Einzelhandelsakteuren

Leitprojekt 4: Bessere Kommunikation und Organisation der Einzelhandelsangebote

  • mehr Serviceangebote (z. B. Einkaufstaschendepot)
  • freies WLan und App mit Lenneper Informationen bereitstellen

Leitprojekt 5: Erreichbarkeit des Handelsangebots mit dem Pkw sichern

  • Parkangebot vorhalten (z. B Parkhaus am Bahnhof)
  • Verkehrskonzept weiterentwickeln
    – Befahrbarkeit Altstadt erhalten
    – zeitlich begrenzte Zufahrtsregelung

Arbeitsgruppe 5 / Platz am Wassertor / „Das Gelenk gestalten“
Maßnahmevorschläge

Leitthema 1: Funktion und Nutzung des Platzes mit Bezug zur Altstadt neu definieren

  • Transitraum und Aufenthaltsfunktion
    – Rolle und Aufgaben des Investors klären
    – verschiedene Qualitäten vorhalten (wegen Platzbelebung)
    – Haltestellen behindertengerecht gestalten
    – Unterbringung Müll klären
    – Taschenaufbewahrung
  • Entree zur Altstadt
    – Gebäudenutzung Mühlenstraße klären (kleine Läden, Tourismusbüro)
    – Splittergasse berücksichtigen (Individuelles entdecken)
    – Übernachtungsmöglichkeiten vorhalten
  • freie Fläche der Möglichkeiten (Gastronomie, Events, Markt)
    – offenen Platz gestalten (Transit und Aufenthalt)
    – Gastronomie DOC/Platzkante
    – Marktgeschehen auf Platz (regionales Bewusstsein, attraktive Stände, Frische- u. Wochenmarkt)
    – technische Infrastruktur für Veranstaltungen vorhalten (Anschlüsse etc.)

Leitthema 2: Verbindung durch Gestaltung herstellen

  • integrierende Begrünung
  • neue Bäume als Leitmotiv
    – Baumersatz statt Baumerhalt oder Baumpflege statt Baumfällung
  •  Lichtkonzept
    – Lichtpunkte
  •  Materialität und Gestaltung
    – niveaugleiche Gestaltung
    – gleiche Materialien, pflegeleichtes Material
    – gemeinsame Gestaltung soll Fahrbeziehung integrieren
    – Ideen: Intarsie Mosaik, Bodenschach
  • Sitzgelegenheiten
  • Fassadenaufwertung (ehemaliges Schwimmbad)

Leitthema 3: Verbindung durch gemeinsame Info- und Leitsysteme vom Parkhaus bis zur Altstadt

  • Stadtmodell u_Infotafeln und Infopoint
  • Lichtwegeführung
  • Leitmotive entwickeln
    – Stelen gemeinsam mit Kunst/Grün

 Leitthema 4: Verbindung durch Stärkung der Lenneper Identität

  • „Typisch Lennep“, „Lust auf Lennep“, Label „Röntgen“
  • Identitätsbildung durch Namensgebung
    – „Wilhelm Conrad Röntgen-Platz“
    – „Platz am Wassertor“
    – „Lenneper Platz“

 Leitthema 5: Verkehrsführung ändern

  • zentrale Haltestelle am Platz prüfen
  • Verkehrsfunktion Mühlenstraße prüfen (z. B. für Schwerlastverkehr)

Leitthema 6: Adäquate Nutzung der (städtischen) Gebäude

Bereits in der zweiten Zukunftswerkstatt wurde eine klare Priorisierung einzelner Maßnahmen erkennbar. Sie schlägt sich im folgenden „Konzept für den historischen Stadtkern“ und den darin aufgeführten Maßnahmen und Prioritäten nieder.

Die Maßnahmenauswahl und ihre Bewertung orientieren sich damit zum einen an der Wichtung innerhalb der Zukunftswerkstätten, zum anderen an der Bedeutung für den Historischen Stadtkern. Höchste Priorität genießen daher diejenigen Maßnahmen, die die vom DOC ausgehenden Impulse für die Stärkung und Entwicklung der Lenneper Altstadt nutzen.

Planungen und Konzepte

  • Verkehrs- und Mobilitätskonzept Altstadt Lennep, u. a. (Priorität A)

– Anbindung Lennep-Remscheid
– Parkleitsystem
– Konzept „Barrierefreie Altstadt“
– Konzept für den ruhenden Verkehr und Wohnmobilstellplätze
– Konzept für den Radverkehr
– Anpassung des ÖPNV

  • Gestaltungskonzept Gastronomie und öffentlicher Raum (Priorität B)

– Kunst im öffentlichen RaumSpielplatzkonzept (Priorität C)

  • Bürgerwettbewerb „Namensfindung Platz am Wassertor“ (Priorität A)
  • Informations- und Leitsystem (Priorität A)
    – Hinweis auf Attraktionen der Altstadt
    – Entwicklung von Themenrouten
    – Durchgängigkeit vom DOC zur Altstadt

– Attraktivierung der Wege Bahnhof-Altstadt-DOC

  • Ausbau der digitalen Infrastruktur (Priorität A)
    – WLan und Hotspots
    – App-Entwicklung
    – Anpassung des Internetauftritts
  • gemeinsames Tourismus- und Marketingkonzept DOC / Altstadt Lennep (Priorität A)
    – Markenentwicklung Lennep (Röntgenstadt, Tuchmacherstadt, Kongressstadt)
    – Veranstaltungs- und Marktkonzept
    – Weiterentwicklung und Bewerbung touristischer Hig
    lights
    – Werbung an den Einstiegsorten DOC und Bahnhof
    – Weiterentwicklung Stadtführungskonzept
    – Abgleich der Internetauftritte
    – Abgleich der Öffnungszeiten von Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und DOC

Straßen, Wege, Plätze

  • Gestaltung „Platz am Wassertor“ (Priorität A)
  • Anpassung der Mühlenstraße als barrierefreie Verbindung (Priorität A)
  • Aufwertung Munsterplatz (B)
  • Umgestaltung Mollplatz (C)
  • Aufwertung Kirchplatz (B)
  • Aufwertung Märkte (B)
  • Aufwertung Bismarckplatz( B)

Freiraum

  • Aufwertung Hardtpark (C)

Bauten und Nutzungen

  • Anpassung des DOC an Platzgestaltung (Priorität A)
    – bauliche Ausformung des Eingangsbereichs
    – Infopoint/Tourismusbüro
    – Gastronomieangebot
    – Taschenaufbewahrung
    – Fahrradstation
  • Fassadenaufwertung altes Schwimmbad (B)
  • Nutzungsergänzungen Mühlenstraße f=fortlaufend
  • Nutzungsergänzungen der Platzbauten und Platzränder
  • Ausbau Einzelhandel in der Kölner Straße f
  • Ausbau und Qualifizierung des gastronomischen, des Einzelhandels- und des Hotelangebotes in der Altstadt f
  • Modernisierung und Instandsetzung privater Gebäude/Fassaden- und Hofprogramm f

(aus: „ INTEGRATION DES DESIGNER-OUTLET-CENTERS REMSCHEID-LENNEP, Gesamtkonzept und Ergebnis der Werkstätten“. Die Drucksache 15/2620 der Stadt Remscheid soll aufzeigen, „wie der Stadtbezirk Lennep, insbesondere dessen historische Altstadt, und Remscheid insgesamt von der geplanten Ansiedlung des Designer-Outlet-Centers bestmöglich profitieren und welche vorbereitenden und begleitenden Schritte dazu beitragen können“. Zwei „Zukunftswerkstätten“ am 9./10. März und am 12./15. April hatten sich mit dem Projekt befasst.)

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Kommentare

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Chronist am :

Vergeblich stellte die Fraktion der Linken in der jüngsten Ratssitzung den Antrag, die Ergebnisse, Vorschläge und Ideen zur Entwicklung der Lenneper Innenstadt/Altstadt aus der „Zukunftswerkstatt“ unabhängig davon weiterzuverfolgen und umzusetzen, ob das DOC realisiert wird oder nicht. Dabei sind dann die Ergebnisse früherer Werkstätten, die nicht über das Planungsstadium hinausgekommen sind – z.B. „Boulevard Kölner Straße, Lennep 2002“ –mit den Ergebnissen der Zukunftswerkstatt abzugleichen und in die Planungen einzubeziehen. Bei vier Ja-Stimmen und einer Enthaltung lehnte der Rat der Stadt den Antrag mit großer Mehrheit ab.

Lothar Kaiser am :

Im Entwicklungsausschuss einstimmig und im Rat der Stadt mit 36 Ja-Stimmen wurde der Antrag der Linken angenommen, die Verwaltung möge ein Konzept zur Weiterentwicklung des Lenneper Stadtzentrum erarbeiten, das Ergebnisse und Ideen aus der „Zukunftswerkstatt“ weiter verfolgt und umgesetzt, sofern unabhängig von der Ansiedlung des DOC möglich. Dabei seien „die Erkenntnisse früherer Werkstätten, die nicht über das Planungsstadium hinausgekommen sind – z.B. „Boulevard Kölner Straße, Lennep 2002“– mit den Ergebnissen der Zukunftswerkstatt abzugleichen, zu aktualisieren und in die Planungen einzubeziehen“. Darüber hinaus sollen die Bürgerinnen und Bürger sowie die lokalen Akteure (u.a. Einzelhändler, Gastronomen, Vereine, Immobilien- und Grundstückseigentümer) in die Prozesse eingebunden werden, auch um deren Engagement zu fördern. Zitat aus der Antragsbegründung: „Vor zwei Jahren wurde ein ähnlicher Antrag unserer Fraktion zur Weiterentwicklung Lenneps mit Blick auf den „kurz bevorstehenden“ Bau des DOC mehrheitlich abgelehnt. Fakt ist jedoch, dass Lennep sich nun bereits im vierten Jahr seit dem Ratsbeschluss in einem „Vakuum“ befindet, und niemand weiß, wann dieser Zustand von den Gerichten beendet wird. Vor dem Hintergrund der Probleme die nun schon seit Jahrzehnten bekannt sind darf die Umsetzung der bereits vorliegenden Ergebnisse und Impulse aus den Werkstätten zur Weiterentwicklung des Stadtbezirkszentrum Lennep, nicht alleine von einer möglichen Ansiedlung des DOC abhängig gemacht, sondern muss unabhängig davon fortentwickelt werden.“

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