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Fröhliche Gesichter trotz teilweise ungewisser Zukunft

Diese Flüchtlinge freuen sich, die Qualifizierungsmaßnahme der Caritas bestanden zu haben

Sie kamen nach Remscheid und Solingen aus Azerbaidschan, Bosnien, der Elfenbeinküste, Guinea, Iran, Irak, Kamerun, Russland, Serbien-Montenegro, Sierra Leone, Syrien, der Türkei, Togo und Usbekistan, 14 Frauen und acht Männer zwischen 21 und 56 Jahre alt,  drei ohne Schulabschluss und drei mit abgeschlossenem Studium, die anderen mit unterschiedlichen Schulabschlüssen, nur sieben mit abgeschlossener Berufsausbildung, und gemeinsam ist ihnen die Hoffnung auf ein neues Leben in Deutschland. Flüchtlinge, der größte Teil von ihnen ohne endgültige Aufenthaltserlaubnis. Geduldet. Nicht ausgeschlossen, dass sie in ihr Heimatland zurückkehren oder in ein Drittland ausreisen müssen. Doch trotz großer Ungewissheit waren es fröhliche Gesichter, in die heute Christoph Humburg und Werner Fußwinkel, die Geschäftsführer der Caritas-Verbände von Remscheid und Solingen, im Saal des Joanneshauses an der Papenberger Straße blickten. Für die 22 Flüchtlinge ging dort mit der Übergabe von Zeugnissen nach 14 Monaten „Pro Qua“ zu Ende. So der Name der Qualifizierungsmaßnahme, für die der Fachdienst für Integration und Migration der beiden Caritasverbände innerhalb von drei Jahren aus dem Europäischen Flüchtlingsfonds rund 95.000 Euro erhalten wird. Etwa die gleiche Summe steuern die Verbände selbst bei. Kommunale Zuschüsse für diese Arbeit mit Flüchtlingen gibt es nicht.

Die heutige Zeugnisfeier war zugleich die Halbzeit des Projektes. Im September beginnt der zweite Kursus. Die Remscheider Gruppe wird auch dann wieder von Ursula Krieger (im Bild hinten links) und Herbert Dünnebeil betreut. Und auch sie hatten heute Grund zur Freude: Alle Teilnehmer des ersten Kursus haben bestanden. „Die Motivation war hoch“, fand Ursula Krieger. Und damit war der fünfmonatige Deutsch-Unterricht (insgesamt 218 Stunden) ebenso gemeint wie berufliche Qualifizierung (sechs Teilnehmer erhielten einen Gabelstaplerschein, zehn besuchten erfolgreich einen EDV-Kursus und vier einen Pflegehelfer-Lehrgang). Auch ein Bewerbungstraining und ein Betriebspraktikum gehörten zu „Pro Qua“. Und auch dadurch konnten die Flüchtlinge ihre Kommunikationsfähigkeiten verbessern, wurden sie selbständiger, initiativer und – durch feste Tagesstrukturen – psychisch stabiler.

All das soll es ihnen erleichtern, in Deutschland, in ihrer Heimat oder in einem Drittland ein eigenständiges Leben aufzubauen. Wobei sich wohl alle wünschen, der Wiedereinstieg ins Berufsleben gelänge in Deutschland. Mit Zustimmung er Ausländerbehörde. Da kann ein Zeugnis über einen erfolgreich absolvierten Deutsch-Kursus und eine berufliche Zusatzqualifikation nur hilfreich sein.

Isaac Jawara, 30 Jahre alt, ledig, aus Sierre Leone: „Mein größter Wunsch ist es, eine gute Arbeitsstelle zu finden und in Deutschlands zu bleiben.“  Und Ismail Seydo, 45 Jahre alt, aus Syrien: „Ich möchte eine Arbeitsstelle finden, und ich möchte noch mehr Deutsch lernen!“

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