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Stadt Remscheid lenkt bei absolutem Parkverbot ein

Foto: Lothar Kaiser Ein absolutes Halteverbot im Bereich Neuenhof kündigte die Stadt Remscheid am 12. Juli in einer Pressemitteilung an, wie der Waterbölles noch am gleichen Tage berichtete. An den folgenden Tagen nahmen sich auch andere Medien des Themas an. Es war klar geworden, dass die Anwohner nicht daran dachten, das generelle Parkverbot unwidersprochen zu lassen. Heute nun reagierte die Verkehrsbehörde auf die sich abzeichnende Bürgerinitiative mit einer zweiten, beschwichtigenden Pressemitteilung. Zitat: „Das ursprünglich geplante dauerhafte, absolute Halteverbot in den Straßen Neuenhof, Breslauer Straße, Magdeburger Straße, Leipziger Straße und Dresdner Straße wird zugunsten der Parkmöglichkeiten vor Ort modifiziert – ohne dabei die dringend erforderliche Befahrbarkeit der Straßen für Feuerwehr, Rettungsdienst und Müllabfuhr außer Acht zu lassen.“ In der kommenden Woche werde mit den notwendigen Arbeiten für ein Halteverbot im Bereich Neuenhof begonnen. Hierfür sollen Masten gesetzt, Markierungen aufgetragen und Schilder montiert werden. Aber die Stadt habe die Sorgen der Anwohner „zum Anlass genommen, in einem gemeinsamen Arbeitsgespräch am heutigen Tag das ursprünglich geplante Parkkonzept im Interesse der Anwohnerschaft weiterzuentwickeln und nachzujustieren. Vertreterinnen und Vertreter von Verkehrsbehörde, Technische Betriebe Remscheid (TBR), Feuerwehr, Tiefbau und GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft Remscheid als größtem Vermieter vor Ort haben hierfür jeden Straßenzug gesondert betrachtet, Parkraum und Verkehrsraum bewertet und im Ergebnis straßenspezifische Verkehrsregelungen erarbeitet.“ Nachfolgend eine Übersicht der nunmehr vorgesehenen Maßnahmen:

  • Neuenhof „innen“: Die innenliegende Straße am Neuenhof ist Einbahnstraße. Demnächst gilt hier auf der rechten Seite in Fahrtrichtung Sportplatz ein absolutes Halteverbot. Auf der linken Seite wird der Gehweg mittels Beschilderung für Fußgänger gesperrt und zum Parken freigegeben. Um sicherzustellen, dass platzsparend geparkt wird, werden Markierungen aufgetragen. So wird für Jedermann deutlich, wo geparkt werden darf. Auf die Hauseingänge wird hierbei selbstverständlich Rücksicht genommen. Im Ergebnis heißt das: Der Gehweg auf der linken Seite entfällt und Parkmöglichkeiten entfallen künftig lediglich an den Hauseingängen.
  • Neuenhof „außen“: Die außenliegende Straße Neuenhof ist Einbahnstraße in Richtung Sportplatz. Hier gilt demnächst ein absolutes Halteverbot auf der rechten Fahrbahnseite. Auf der linken Fahrbahnseite erfolgt keine Reglementierung.
  • Neuenhof „quer“ (unterhalb des Sportplatzes): Hier wird nur auf der rechten Fahrbahnseite in Fahrtrichtung Baisieper Straße ein absolutes Halteverbot eingerichtet.
  • Breslauer Straße: Auf der Breslauer Straße wird beidseitig ein absolutes Halteverbot eingerichtet. Markierungen werden hier künftig signalisieren, an welchen Stellen durch Freigabe von Schrammborden ein halbseitiges Aufparken möglich ist. Außerdem prüft die Gewag, ob auf ihrem Grundstück neue Quereinstellplätze eingerichtet werden können.
  • Magdeburger Straße und Leipziger Straße: Weil hier nicht ausreichend Straßenraum verfügbar ist, kann in diesen Straßen auf ein absolutes Halteverbot auf beiden Straßenseiten nicht verzichtet werden. Zugleich weist die Stadt aber darauf hin, dass an beiden Straßen öffentlich zugängliche und auch private Stellplätze vorhanden seien. Außerdem könnten die dortigen Grundstückseigentümer auf ihrem Privatgrund eigene Abstellmöglichkeiten schaffen.
  • Dresdner Straße: Die Dresdner Straße ist Einbahnstraße in Richtung Sensburger Straße. Auf der linken Seite ist bereits ein absolutes Halteverbot eingerichtet. Das auf der rechten Fahrbahnseite in Richtung Sensburger Straße vorhandene eingeschränkte Halteverbot, das bis zur Mitte der Dresdener Straße reicht, wird durch ein absolutes Halteverbot ersetzt.
  • Abschließend tielt die Verwaltung mit: „Die Verantwortlichen sind sehr bemüht, mit den beschriebenen Verkehrsregelungen die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten und dabei gleichzeitig dem Anwohnerwunsch nach Parkraum nachzukommen. Inwieweit sich der aufgezeigte Kompromiss künftig bewährt, wird der „Echtbetrieb“ zeigen. Nachjustierungen sind auch später möglich.“

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