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SPD-Mitglieder sahen auf der Trasse nach dem Rechten

Mitglieder des SPD-Ortsvereins Hasten sahen heute Abend auf der Trasse des Werkzeugs nach dem Rechten

Was war es, was heute Abend Mitglieder des SPD-Ortsvereins Hasten kurz hinter dem neuen Edeka-Markt an der Trasse des Werkzeugs unter Regenschirmen besichtigten (unteres Foto)?

  1. Mehrere übervolle Klärbecken?
  2. Ein Asphaltplatz mit runden Spielflächen voll Sand oder feinem Kiesel, in denen nur noch die Spielgeräte fehlen?

Richtig: Ein Spielplatz. Die vor der Sommerpause angekündigten herkömmlichen (!) Spielgeräte fehlen noch. „Rechtzeitig zum Winter werden sie wohl eintreffen“, hieß es bei der gestrigen Begehung der Trasse ironisch.

Keine Rede mehr von phantasievollen Spielgeräten mit Bezug zu Werkzeugen, sozusagen der Trasse gerecht werdend. Dafür fehlte das Geld. Und wie sich gestern herausgestellt hat, dürften das und der verkürzte „Nordsteg“ am Bahnhof nicht die einzigen Sparrmaßnahmen gewesen sein, die im Zusammenhang mit diesen beiden Regionale 2006-Projekten Schlagzeilen machten / machen werden.

Gespart wurde im Hastener Teil der Trasse auch an Abfallbehältern (sie finden sich lediglich neben den – wenigen – Sitzbänken), an Hinweistafeln auf die Trasse am Richard-Lindenberg-Platz (die sollen noch kommen) und an Gitterstäben. Letzteres könnte Kleinkindern, die sich von der Hand ihrer Mutter oder ihres Vaters losreißen, gefährlich werden, stellten die SPD-Mitglieder gestern fest. Die Kritik galt dem Trassenstück hinter dem neuen Edeka-Markt. Bergwärts wurde auf Kosten des Einzelhandelsunternehmens ein Metallzaun errichtet, durch dessen Stäbe nicht einmal eine Hand passen. Talwärts, da zahlte die Stadt, wird die Trasse von einer äußerst steilen Böschung lediglich durch eine Metallkonstruktion mit zwei waagerechten Metallstreben getrennt. Ein Kleinkind könnte hindurch laufen, ohne sich an der unteren Schiene den Kopf zu stoßen. Ernst Otto Mähler notierte sich das ebenso wie die Müllhaufen, die 150 Meter weiter auf einem Fabrikgelände an der Trasse zu besichtigen sind.

Kurz danach erreichte die Gruppe den einstigen Engpass. Der Besitzer des talwärts gelegenen Grundstückes hat den Zaun zwar mit einer schwarzen Gummifolie behängt; an einigen Stellen hat sie sich jedoch gelöst und gibt den Blick auf das Privatgelände frei. Sagen wir mal so: Wer den Blick hat schweifen lassen über all das, was sich auf diesem Gelände befindet, dem stellen sich zwei Fragen:

  1. Dient die Folie dazu, private Grillfeiern vor neugierigen Blicken zu schützen?
  2. War der Grundstücksbesitzer die abfälligen Bemerkungen der Trassen-Begeher über den Zustand des Geländes leid?

Möglich wäre beides …

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Kommentare

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Bernd Molz am :

Geländer an der Werkzeugtrasse im Bereich EDEKA Markt und Parkplatz: Seitens des Fachbereichs Straßen und Brückenbau wurde bereits die Anbringung eines zusätzlichen Geländerholms im unteren Bereich (Querstreben) als weitere Absturzsicherung in die Wege geleitet.

Chronist am :

In der heutigen Sitzung des Bauausschusses erweiterte Ernst Otto Mähler (SPD) die bei dem Rundgang im Juli erstellte Mängelliste um Fahrzeuge eines Hastener Dachdeckerbetriebes, die mehrfach auf der für Fußgänger etc. bestimmten Trasse gesichtet worden sind. Die Frage, ob die Firma eine Sondergenehmigung besitze, konnte von Seiten der Verwaltung niemand beanworten. Stadtplaner Hans Gerd Sponnenschein rettet sich aus der Verlegenheit, in dem er eine gemeinsame Ortsbesichtigung vorschlug. Die soll nun alsbald stattfinden. Und sie soll auch dem "Werkzeug-Spielplatz" gelten, der mit seinem kreisrunden, in den Asphalt eingelassenen Spielflächen eher einer Kläranlage gleicht. York Edelhoff (SPD): "Dieser Kinderspielplatz müsste eigentlich wieder abgebaut werden. Es ist eine Unverschämtheit, was da hingestellt wurde!"

Chronist am :

Die Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid vergangenen Mittwoch brachte in puncto "Geisterfahrer" Klarheit. Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein musste einräumen, dass es (wegen einer Garage) "mit einem Anlieger die Zusage der Verwaltung gibt, die Trasse in einem Teilstück befahren zu dürfen. Diese Zusage ist aber mit der Politik nicht abgestimmt". Die Frage "Warum nicht?" konnte Sonnenschein nicht beantworten, sagte aber eine Klärung zu. Ernst Otto Mähler (SPD) war aufgefallen, dass ein Kleinlastwagen rückwärts in die Trasse hineinfährt, ohne dass dem Fahrzeug eine Begleitperson vorausgeht. Das sei insbesondere für kleinere Kinder gefährlich. Auch Fritz Heuser (CDU) sah deshalb hier für die Politik Handlungsbedarf.

Chronist am :

Ende August 2007 hatte Stadtplaner Sonnenschein gegenüber der Bezirksvertretung Alt-Remscheid bestätigt, dass es einen"Geisterfahrer" auf dem Hastener Teil der Trasse des Werkzeugs gibt. Es handelte sich um einen Handwerksmeister, dem als Anlieger der Trasse (wegen einer Garage) von der Verwaltung erlaubt worden war, die Trasse in einem Teilstück zu befahren. Fritz Heuser (CDU) hatte damals auf die Gefahr für kleine Kinder hingewiesen - und zeigte sich heute befriedigt, dass die Verwaltung ihre Zusage inzwischen zurückgezogen hat. Für Passanten wären bei einem 2,20 Meter breiten Lastwagen auf der drei Meter breiten Strecke gerade mal 80 Zentimeter Platz geblieben. Kleiner Wermutstropfen: Der Handwerker hat gegen die Entscheidung der Verwaltung Rechtsmittel eingelegt. Ende offen.

Chronist am :

Das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht läuft. Der Handwerker hat geklagt, die Stadt hat dazu Stellung genommen, der Kläger darauf aber noch nicht erwidert. Die BV Alt-Remscheid erfuhr gestern von der Verwaltung (wenig erhellend): "Derzeit ist nicht abzusehen, wenn ein Termin zur mündlichen Verhandlung anberaumt werden wird". Am St. Nimmerleinstag?

Chronist am :

Wer mehr als 60.000 Euro für einen VIP-Abend ausgibt, um für das "Schaufenster der Wirtschaft" zu werben, dem können an anderer Stelle schon mal ein paar Euro fehlen. (;-( Auf der als "Werkzeugspielplatz" am Hastener Ende der "Trasse des Werkzeugs" geplanten Fläche ist das zu besichtigen. Neben Vertretern von Rat und Verwaltung hat das kürzlich auch Prof. Kalhöfer getan, von dem die ursprüngliche Planung des Spielplatzes stammt. Er stellte mit Bedauern fest, dass von seinen Ideen nicht viel übrig geblieben sei. Die Politik fordert nun für den Platz zusätzliche Spielgeräte.

Chronist am :

Anlässlich der Fertigstellung des Spielplatzes an der Trasse des Werkzeuges in Hasten verbringen die Kinder der Kindertagesstätte Villa Kunterbunt gemeinsam mit der Kinder- und Jugendförderung am Freitag, 21. September 2007, ab 14:30 Uhr einen gemeinsamen Nachmittag auf dem Spielplatz. Neben dem AGOT-Spielmobil gibt es die Möglichkeit, die Fläche mit verschiedenen rollenden Geräten, wie Bobbycars und Pedalos zu befahren und auch für das leibliche Wohlbefinden wird gesorgt. Mit dieser Veranstaltung möchte sich die Kinder- und Jugendförderung ganz herzlich bei den Kindern der Villa Kunterbunt für deren Unterstützung bedanken. (Pressemitteilung der Stadt)

Chronist am :

Der feine Kies unter den Spielgeräten auf der fälschlicherweise "Werkzeug-Spielplatz" genannten Fläche in Hasten soll nun durch Sand ersetzt werden. Zwar fällt sich in Kies besser als auf nassen, harten Sand. Aber die kleinen Steinchen hatten sich selbständig und auf dem benachbarten Asphalt der Trasse breit gemacht, wo sie die Skater stören. Desweiteren erfuhren die Mitglieder der BV Alt-Remscheid gestern, dass die Querstreben des Geländes an der Trasse den Sicherheitsbestimmungen entsprechen. Das hatte sich, wie Ernst Otto Mähler (SPD) monierte, kürzlich bei einem anderen städtischen Mitarbeiter noch ganz anders angehört. Nun will Mähler die Angaben nachprüfen lassen.

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