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IHK-Umfrage: Viele Jugendliche sind nicht ausbildungsreif

Viele Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt, weil die Unternehmen keine geeigneten Bewerber finden. Das ergab die Ausbildungsumfrage 2007 des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), an der bundesweit insgesamt 10.000 Unternehmen teilgenommen haben. Auch knapp 50 Ausbildungsbetriebe aus dem Bezirk der IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid haben geantwortet. Ergebnis: 19,15 Prozent der bergischen Betriebe konnten bereits im vergangenen Jahr ihre Ausbildungsplätze nicht besetzen, fast immer, weil geeignete Bewerber fehlten. mehr ...

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DGB Bergisches Land am :

„Steter Tropfen höhlt den Stein“. Nach diesem Motto verfährt die IHK, wenn es darum geht, die Ausbildungsmisere zu erklären. So sind es denn einmal wieder die Bildungslücken der Jugendlichen, die für dieses Jahr herhalten müssen. Die Gründe der IHK wechseln „wie die Wogen des Meeres“, meint der DGB Regionsvorsitzende Hans Peters. Im nächsten Jahr ist es die Höhe der Ausbildungsbeihilfe, dann sind es eventuell wieder gesetzliche Bestimmungen, die eine Ausbildungsbereitschaft verhindern. Aber nie, so der DGB-Vorsitzende weiter, „ist es die Industrie selber, die einfach zu wenig Ausbildungsplätze zur Verfügung stellt“. Immer sind es andere, die Schuld haben. Dabei haben die Arbeitgeber per Verfassungsgerichtsurteil sich die Ausbildungshoheit im dualen System erstritten. Und seit vielen Jahren gibt es eine andere Wirklichkeit. Ausbildende Firmen bekommen in der Zwischenzeit enorme finanzielle Hilfen und Zuweisungen aus Geldern der Bundesagentur für Arbeit, wenn sie Auszubildende unter bestimmten Kriterien einstellen. Dennoch haben wir viele Jugendliche im Bergischen, die keinen gewünschten Ausbildungsplatz erhalten. Für diese müssen die Kommunen räumliche und personelle Voraussetzungen schaffen, damit sie die Zeit überbrücken können. Die gesellschaftlichen Kosten durch die Ausbildungsverweigerung der Unternehmen kostet die Stadt insgesamt viel Geld. Statt aus den 50(!) Befragungsergebnissen, deren Zielrichtung meistens durch den Auftragsgeber vorgegeben werden, eine allgemeine Klage über Bildungslücken zu erheben, würde die IHK besser daran arbeiten, die Ausbildungsquote ihrer 30.000 Mitgliedsbetriebe zu erhöhen und sich für eine Ausbildungsumlage aller Betriebe anzuschließen. Dann stände es insgesamt besser mit der Ausbildungssituation im Bergischen Land. Gleichzeitig brauchen wir auch nicht jährlich auf Jagd nach Argumentationshilfen für die Ausbildungsmisere gehen.

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