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Delegationsreise nach Kirsehir erst im Frühjahr

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz hat heute den Bürgermeister der türkischen Partnerstadt Kırşehir, Yasar Baceci, über die Verschiebung der geplanten Delegationsreise informiert. Hintergrund seien „die nun vorliegenden Absagen einiger angedachter Teilnehmer“, so der OB. Mast-Weisz griff in der Mitteilung an die Lokalpresse auch die Frage auf, ob eine „Wirtschaftsdelegation“ nach Kırşehir sinnvoll sei und betonte, „dass genau dies der ausdrückliche Wunsch unserer türkischen Partner war und ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass aktuelle Themen damit von Gesprächen ausgeklammert sind. Selbstverständlich stehen der Rat und ich in der Verantwortung, die aktuelle Entwicklung in der Türkei weiter zu begleiten - Kırşehir und die Region sind Heimat und Herkunftsland von vielen tausend Remscheiderinnen und Remscheidern. Dies alles, aber eben auch der ausdrückliche Themenwunsch unserer Partnerstadt, müssen bei einer Delegation und deren möglichen thematischen Schwerpunkten mit betrachtet werden."

Nachfolgend der Brief im Wortlaut:

„Sehr geehrter Bürgermeister Bahceci, lieber Yasar,
mit großem Interesse und mancher Sorge begleite ich hier in Remscheid die Entwicklungen in der Türkei. Der Putschversuch am 15. Juni dieses Jahres hat uns alle erschreckt. Alle Remscheider lehnen Gewalt gegen eine demokratisch gewählte Regierung entschieden ab. Der eindeutige Schulterschluss aller Parteien in der Türkei hat uns beruhigt und gezeigt, dass die überragende Mehrheit der Bevölkerung ein klares Bekenntnis für Demokratie abgegeben hat.

Natürlich besorgt mich die weitere Entwicklung. Einige Entscheidungen, die nach dem Putsch getroffen worden sind, sind aus hiesiger Sicht unverständlich. Ich hoffe sehr, dass schnellstmöglich der Notstand wieder aufgehoben werden kann und dass Parlament und Regierung gemeinsam Verantwortung für das Land übernehmen.

Auch hier in Remscheid hat der Putschversuch viele Menschen sehr bewegt. Es war und ist ein zentrales und sehr emotionales Gesprächsthema. Mein Bemühen geht dahin, über diese Situation das gute Miteinander in meiner Stadt nicht in Frage gestellt zu wissen. Ich wünsche dir für deine sicherlich sehr schwere Arbeit in Kırşehir alles erdenklich Gute und all die Kraft und Unterstützung, die du sicherlich brauchst.

Ich verbinde diese Grüße mit einer Bitte: Leider haben aus unterschiedlichen, vor allem aber terminlichen Gründen, Wirtschaftsvertreter und ein Vertreter der Regierungspräsidentin eine Mitwirkung an der geplanten Reise im Oktober abgesagt. Das bedauere ich sehr. Daher möchte ich diese Fahrt nach Kırşehir ins kommende Frühjahr verschieben. Ich halte weiterhin an der Zielsetzung fest, bei dieser Fahrt zu konkreten Abstimmungen zu weiteren Kooperationen zu kommen. Dafür sind die Vertreter der Wirtschaft unabdingbar. Ich bitte dich um Verständnis für diese Bitte.“

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