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Zeit sparen durch Personalausweis aus dem Automaten?

Angesichts des Personalmangels im Einwohnermeldeamt  – mit längeren Wartezeiten als Folge – sieht die Wählergemeinschaft W.i.R. in der Anschaffung eines Ausweis-Automaten der Firma Speed Biometrics einen erheblichen Zeitgewinn für die Remscheider Bürger und eine Entlastung für das städtische Personal entlastet. Dieser Automat sei mittlerweile in mehr als 40 Kommunen im Einsatz. An diesem Selbstbedienungsterminal werden die wichtigsten persönlichen Daten für Ausweis oder Reisepass erfasst. Auch die Unterschrift kann direkt in die Speed-Capture-Station eingegeben werden. Das biometrische Passfoto oder der Fingerabdruck werden ebenfalls digital erfasst. Auf diese Weise werde Remscheid einen weiteren großen Schritt Richtung bürgerfreundliche Stadt gehen, heißt es im Prüfantrag der W.i.R. zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 30. August.

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Kommentare

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Chronist am :

Das städtische Einwohnermeldeamt bekommt einen Passautomaten, der den Mitarbeiter/innen das Ausstellen der Ausweispapiere erleichtern soll. Das berichtete am Dienstag im Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke. Die neue Technik sei ausgeschrieben worden mit Angebotsfrist 23. November. Andere Kommunen, die bereits mit derartigen Automaten arbeiten, hätten die Arbeitserleichterung bestätigt, zugleich aber festgestellt, dass lediglich 25 bis 30 Prozent der Bürger ihr Anliegen bislang den Automaten anvertrauen.

Waltraud Bodenstedt, WiR am :

WiR begrüßen die Entscheidung des Fachbereiches Bürger, Sicherheit und Ordnung mit ihrer Dezernentin zum Einsatz eines Passautomaten im Ämterhaus. Ob es unsere überzeugende Sachverhaltsforschung (siehe Prüfauftrag der Wählergemeinschaft vom 16.8.2016) oder der Druck aus der Organisationsuntersuchung aus 2016 gewesen sein mag, lassen WiR dahingestellt. WiR freuen uns, dass er zum Einsatz kommt. Denn bei unseren Nachbarkommunen Wermelskirchen und Burscheid wurde schon zum damaligen Zeitpunkt die Arbeitserleichterung durch mehrere Berichte in der Lokalzeit bestätigt.

Gerd Rothbrust am :

Bleibt die Frage, geht es dann zu Lasten des Personals: Denn zweifacher „Zufluss“, bei einmal Personal, bedeutet mehr Fallbearbeitungen pro Sachbearbeiter. Erschwerend kommt hinzu: Der Automat hat keine Öffnungszeiten.

Chronist am :

Im Dienstleistungszentrum befindet sich bereits seit Jahren ein Passbild-Automat. Der Vertrag mit dem Anbieter endete zum 31. Dezember 2017. In der erneuten Ausschreibung wurde nach einem Anbieter gesucht, der die Leistungen eines so genannten Speed-Capture-Automaten ebenfalls anbietet (Aufnahme der biometrischen Daten und Möglichkeit des Abrufes am Schalter über eine Schnittstelle). Mit dem einzigen Anbieter, der ein solches komplettes Angebot abdeckte, wurde ein Vertrag abgeschlossen. Aber, so die Verwaltung gestern im Bürgerausschuss: „Leider hat sich im Nachhinein ergeben, dass das volle Leistungsangebot doch nicht so ohne weiteres möglich ist. Der Firma wurden nun Fristen gesetzt, um entsprechend nachzurüsten. Aufgrund dieser Verzögerungen ist ein vollumfänglicher Einsatz des Gerätes noch nicht möglich, lediglich die Möglichkeit, Passbilder erstellen zu lassen ist weiterhin gegeben.“ Aber selbst bei vollumfänglicher Nutzung des Gerätes ließen sich die Wartezeiten im Bürgerservice nicht verkürzen, „da eine erneute Identifizierung während des Termins am Schalter notwendig ist. Das Gerät kann leider nicht an einer nicht gut einsehbaren Stelle installiert werden, was grundsätzlich eine zusätzliche Überprüfung der Daten am Schalter notwendig macht, um Missbrauch ausschließen zu können“.

Wolfgang Rau am :

Vielleicht sollte man in diesem Kontext auch auf darauf hinweisen, dass es in Laufweite zum Ämterhaus im Bereich der Alleestraße auch Fotostudios gibt, die ebenfalls schnell biometrische Passbilder erstellen. Es gibt sie eben noch, die Fachgeschäfte mit individueller Betreuung.

Heinz Wäscher am :

Es gibt doch seit geraumer Zeit die Möglichkeit Lichtbilder digital erstellen zu lassen. Gerüchteweise tragen auch die meisten Mitmenschen, die ihr Zuhause verlassen, ein Gerät bei sich, welches u. a. über eine solche Funktion verfügt. Warum müssen im 21. Jahrhundert eigentlich immer noch ausgedruckte Lichtbilder beim Beantragen von Ausweisdokumenten mitgebracht werden?

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