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Hätten Sie`s gewusst? Krebsgefahr bei Kartoffeln

Kartoffeln. Foto: Christian Groger.Kartoffeln sind unser gesündestes Nahrungsmittel und stehen an Nummer Eins auf den deutschen Speiseplänen - habe auch ich bisher gedacht. Aber da hat sich ein böses Monster in unsere Essgewohnheiten eingeschlichen: Unbehandelte Kartoffeln neigen bei zu warmer und feuchter Umgebung dazu zu keimen und auch im Kühlschrank kann sie bei zu langer Lagerung davon nichts abhalten. Um dies natürliche Verhalten zu vermeiden werden Kartoffeln mit s.g. keimhemmenden Mittel behandelt um dem Verbraucher die Illusion der "Perfekten Kartoffel" zu vermitteln. Das häufigste keimhemmende Mittel ist Chlorprophan (weniger Imazalil und Thiabendazol) - Chemikalien, die auf die Kartoffel gespritzt werden. Dort dringt sie durch die Schale und weiter in die ganze Kartoffel. Chlorprophan steht oben auf der Liste der möglichen krebsauslösenden Stoffe. Kochen oder Pellen der Kartoffel reichen nicht aus um diesen Schadstoff zu umgehen.

Im Handel wird diese "Behandlung" auf der Kartoffelverpackung als: "Nach der Ernte behandelt" gekennzeichnet - das ist gesetzlich vorgeschrieben - allerdings in allen Fällen als sehr klein gedruckter Hinweis den man sicher überliest, wenn man nicht genau danach sucht! - ich habe in 5 der größten remscheider Lebensmittelmärkten  das Kartoffel Angebote daraufhin geprüft: etwa 90 Prozent aller Kartoffeln waren behandelt! Lediglich die Bio-Kartoffeln hatte keine Hinweise auf Behandlung mit keimhemmenden Mitteln. Für Bio-Kartoffeln sind keine oder alternative Behandlungen mit Pfefferminzöl-Lösungen erlaubt - und die sind unbedenklich. Erstaunlich war es, das in allen Fünf Supermärkten vom VerkäuferIn  bis zum AbteilungsleiterIn keine Auskunft nach der Bedeutung des  Hinweises "Nach der Ernte behandelt" gegeben werden konnte - es war schlicht unbekannt.

Nur in einem Lebensmittelmarkt in Hasten wurde sofort in meiner Anwesenheit recherchiert und in der Zentrale nachgefragt wo die Schädlichkeit der Behandlung zum Erstaunen und Erschreckens des Filialleiters bestätigt wurde.  - ? Zu Recht fragt man sich: Warum wird es dann noch im Sortiment geführt?

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