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Workshop zur Förderung ehrenamtlicher Notfallhelfer

Ehrenamtliche Kräfte des Katastrophenschutzes haben in Remscheid Anspruch auf eine Ehrenamtskarte. „Der ermäßigte Eintritt in städtische Einrichtungen oder deren Tochtergesellschaften (z.B. H2O-Schwimmbad, Teo-Otto-Theater, VHS-Kurse etc.) stellt ... eine Möglichkeit dar, mit vergleichsweise geringem Aufwand die ehrenamtliche Tätigkeit unserer Einsatzkräfte zu würdigen“, heißt es in einer Mitteilung von Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke, die morgen auf der Tagesordnung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung steht. Um weitere Förderungsmöglichkeiten sei es bei einem Workshop mit Vertretern der Freiwilligen Feuerwehren, „um das ehrenamtliche Engagement der Einsatzkräfte ... mehr zu würdigen und so ggf. auch die Attraktivität eines Ehrenamtes im Katastrophenschutz zu erhöhen“. Denkbar wäre zum Beispiel eine (anteilige) Beitragserstattung für Fitness-Studios, Sportvereine etc. Denn dass die ehrenamtlichen Kräfte einer sportlichen Betätigung nachgehen, sich körperlich fit halten, sei „besonders im Einsatzdienst der Feuerwehr von unvergleichbar hohem Stellenwert“, folglich auch im Interesse der Stadt Remscheid.

Die Vorlage nennt auch weitere mögliche Förderungsmöglichkeiten. Zitat: „Bisher tragen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nahezu alle Kosten im Rahmen ihrer Tätigkeit selbst. Anbieten würde sich z.B. eine Aufwandsentschädigung für bestimmte Ausbildungs-, Übungs- oder Einsatzdienste. Jedem Mitglied entstehen bei diesen Veranstaltungen Kosten (Fahrtkosten, Reinigung der Dienstkleidung, Verpflegungsaufwendungen etc.), die durch gewisse Aufwandsentschädigungen minimiert werden könnten.“ Die bisher zusammengestellten Vorschläge zur Unterstützung des Ehrenamtes im Feuerwehr- und Katastrophendienst sollen in einem weiteren Workshop konkretisiert werden. Da wird dann auch die Kostenfrage eine Rolle spielen: „Jedoch sollte die Förderung und Unterstützung des ehrenamtlichen Katastrophenschutzes nicht als verzichtbar abgetan werden“, so Reul-Nocke.

Verneint wird in der Vorlage die Frage der CDU-Fraktion nach personellen Problemen im Katastrophenschutz. „Alle ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr sind auch gleichermaßen als Katastrophenschutzhelfer zu sehen. Hier ist die Ausbildung der Einsatzkräfte und die Ortskenntnis in den Zuständigkeitsbezirken ein wesentlicher Vorteil im Einsatz. (...) Zusammenfassend kann also festgestellt werden, dass der Grundschutz in der Stadt Remscheid durch die vorhandenen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr ausreichend ist. Bei Katastrophenlagen ist davon auszugehen, dass die örtlichen ehrenamtlichen Kräfte für die ‚erste Welle‘ ausreichend sind. Ebenfalls können bei Anforderungen des Landes, zur Unterstützung stark betroffener Regionen, Kräfte im Sinne der Landeskonzepte entsandt werden. Diese Unterstützung steht auch der Stadt Remscheid in einem Ereignisfall zur Verfügung.“

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