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Der neue Standort fürs Feuerwehrgerätehaus

Was heute den Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung und am Mittwoch, 5. Oktober, die Bezirksvertretung Lennep (beide Gremien tagen im Röntgenmuseum) beschäftigen wird, hat die Verwaltung gestern Abend bereits den lokalen Medien zur Verfügung gestellt, verbunden mit dem Hinweis, samt aller Anhänge fände sich die Vorlage vorab auch im digitalen Ratsinformationssystem der Stadt. Des Weiteren sollen mit dem neuen Standort des Feuerwehrgerätehauses der Freiw. Feuerwehr Lennep auch der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr 1. September) und der Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss (15. September / Entscheidung) befasst sein. Der BV Lennep bleibt danach dann nur noch die Kenntnisnahme.

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung: Das Feuerwehrgerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr Lennep soll „auf einer Teilfläche des in städtischem Eigentum befindlichen Flurstückes 223 aus der Flur 5 der Gemarkung Lennep (sog. „Grundstück Süd“)“ errichtet und die verbleibende Restfläche gewerblich genutzt werden – ebenso wie das bisher für den Bau des Feuerwehrgerätehauses vorgesehene Flurstück 213 (sog. „Grundstück Nord“). Dabei sei dann zu prüfen, ob der in der Vergangenheit vorgesehene Fahrradweg weiterhin wegfallen müsse oder planerisch erhalten werden könne. Für den Bau des Feuerwehrgerätehauses hat die Verwaltung insgesamt 1.230.000 Euro veranschlagt, davon 1.080.000 Euro im Nachtragshaushalt 2016 und 150.000 Euro im Entwurf des Doppelhaushaltes 2017/2018.

Der DOC-Grundsatzbeschluss vom 12. Dezember 2013 vom 14. November 2013 sah für das neue Feuerwehrgerätehaus das ca. 2.854 m² große „Grundstück Nord“ vor. Von der weitgehenden Übernahme der Planungsgrundlagen und des Raumprogrammes des 2011 errichteten Feuerwehrgerätehaus Hasten versprach sich die Stadt damals ähnliche finanzielle Synergieeffekte wie beim neuen Feuerwehrgerätehaus in Lüttringhausen. „Zur weiteren Verbesserung der Eignung des Grundstückes“ empfahl die Verwaltung eine neue Streckenführung für den geplanten Rad- und Fußweg vom Bahnhof Lennep in Richtung Blume. Doch bei der Feinplanung / Erarbeitung des Bauantrages habe sich dann herausgestellt, „dass eine problemlose Einpassung des Baukörpers nach dem Modell des Feuerwehrgerätehauses Lüttringhausen in das mittlerweile eingemessene Grundstück ohne Kostensteigerungen und Kompromisse im Betriebsablauf nicht möglich ist. Infolgedessen wurden die beteiligten Fachdienste beauftragt vor weiteren Planungsschritten mögliche kostengünstigere Alternativen zu prüfen.“

Bis dahin stand das unbebaute „Grundstück Süd“, da für die Ansiedlung von Gewerbe reserviert, noch nicht zur Debatte. Doch am 8. Mai habe dann per E-Mail „ein am Erwerb der Gesamtfläche interessiertes Unternehmen aus Wermelskirchen abgesagt, so dass die Fläche wieder für gewerbliche Interessenten disponibel wurde.“ Bei weiteren Vermarktungsgesprächen sei dann auch eine Parzellierung des „Grundstücks Süd“ erwogen worden. Und nachdem eine weitere Remscheider Firma im Juli für eine Teilfläche dieses Gelände abgesagt habe, habe man weitere Gespräche über eine dreiteilige Parzellierung geführt. Zitat aus der aktuellen Vorlage: „Es wurde eine Remscheider Firma gefunden, die in die äußerste südliche Dreieckspitze passt. (...) Der Interessent (...) ist mit einer gemeinsamen Zufahrt einverstanden. Ein schriftliches Kaufinteresse liegt vor. Die verbleibende Fläche zwischen dem Grundstück für die freiwillige Feuerwehr und dem Grundstück in der südlichen Spitze von ca. 3.900 qm wird zurzeit vermarktet. Das ‚Grundstück Nord‘ kann ebenfalls an eine Remscheider Firma vermarktet werden. Eine schriftliche Absichtserklärung vom 20. August zum Kauf des Grundstückes liegt vor.“

Das „Grundstück Süd“ hätten Lenneper Vereine und Kommunalpolitiker gerne dauerhaft als Veranstaltungsort für die Brauchtumsveranstaltungen in Lennep im Zuge der geplanten DOC-Ansiedlung gesehen. „Unter Hinweis auf den Bedarf gewerblicher Bauflächen im Stadtgebiet, die Auswirkungen auf den städtischen Haushalt bei einem Veräußerungsverzicht und die von der Verwaltung vorgeschlagene Ersatzstandorte für Brauchtumsfeste“, rückte die Bezirksvertretung Lennep von diesem Plan aber am 4. Mai wieder ab.

Der Flächenbedarf für das Feuerwehrgerätehaus sei in „Süd“ und „Nord“ nahezu deckungsgleich, gleichbleibend groß auch die verfügbare Fläche für die Ansiedlung von Unternehmen. „Beide Grundstücke an der Karlstraße sind grundsätzlich als Ausweichstandort geeignet und können mit einem Funktionsgebäude und einer Fahrzeughalle für die freiwillige Feuerwehr Lennep bebaut werden“, so die Verwaltung. „Die bessere Eignung weist das Grundstück Süd auf, da hier gegenüber dem Modell des Feuerwehrgerätehauses Lüttringhausen keine Mehrkosten entstehen. Es ist geplant, den Bauantrag im Oktober 2016 einzureichen. Je nach Witterung ist mit einer Fertigstellung im Dezember 2017 zu rechnen“.

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Kommentare

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Chronist am :

„Während man für Lennep nun auf Fördergelder hofft, um die Ideen für die Entwicklung der Altstadt umsetzen zu können, wird die Stadt mit knapp drei Millionen € für die Verlagerung der Feuerwache, der Grundschule und die Planungen am Hackenberg in Vorleistung treten“, kritisieren die Remscheider LINKEN.

Chronist am :

Um unnötige Schärfe aus dem Entscheidungsprozess zu nehmen, hat die Verwaltung heute die Beschlussfassung über den Standort der Lenneper Feuerwache im Haupt- und Finanzausschuss auf die Sitzung am 6. Oktober verschoben. Somit können die Mitglieder der Bezirksvertretung Lennep, die tags zuvor zusammenkommen, sicher sein, dass ihr Votum noch in den Beschluss des H&F einfließen könnte. Bezirksbürgermeister Markus Kötter dazu heute im Umweltausschuss: „Ich bin dankbar für die geänderter Beratungsreihenfolge!“

Lothar Kaiser am :

Die Mitglieder des Umweltausschusses fassten heute zum Standort des neun Feuerwehrgerätehauses am Lenneper Bahnhof keinen Empfehlungsbeschluss, sondern ließen auf Bitte von Bezirksbürgermeister Markus Kötter der Bezirksvertretung Lennep den Vortritt; die kommt erst am 5. Oktober zusammen. Wie in der Sitzung Thomas Judt, der Chef des städtischen Gebäudemanagements, darlegte, sei mit der Baugenehmigung, „wenn alles nach Plan verläuft“, im Oktober zu rechnen. Fertig sein könnte der Neubau auf dem „Grundstück Süd“ dann Ende 2017. Für den neuen, von der Verwaltung vorgeschlagenen Standort, sprächen „überzeugende Sachargumente“, betonte Stadtplaner Robin Denstorff, etwa die Einsparung von Architektenkosten in Höhe von ca. 150.000 Euro, da der Plan des neuen Gerätehauses in Lüttringhausen dort 1 zu 1 übernommen werden könne. Auch sei im Gegensatz zum „Grundstück Nord“ an der Grenze zum Nachbargrundstück keine Brandschutzmauer erforderlich. Susanne Fiedler von den Grünen sah die Vorteile ebenso, plädierte jedoch zugleich dafür, den Plan einer Verlängerung des Radweges entlang der Bahntrasse Richtung Lüttringhausen wieder auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Lennep zu nehmen anstelle des zwischenzeitlich beschlossenen „Umwegs“. Denstorff: „Das nehmen wir gerne auf!“

Chronist am :

Die Ratsgruppe der W.i.R. hat der Auffassung der Verwaltung widersprochen, dass durch eine Verlagerung der Feuerwache auf das Baufeld 8 am Lenneper Bahnhof sich kein neuer Sachstand für die Frage der Brauchtumsplätze ergebe. Zitat aus einer Anfrage für den Hauptausschuss: „Das vom OB vorgegebene Hauptargument - „Es ist unsere letzte kommunale Gewerbefläche größer 10.000 m. Wenn heute ein externes Unternehmen kommt oder ein Remscheider Alternativflächen braucht, müssen wir etwas anbieten können.“ - erübrigt sich. Durch die Verkleinerung des Grundstücks reduzieren sich die vorgegebenen bilanziellen Belastungen. Durch die Nachbarschaft mit dem neuen Feuerwehrgebäude erwarten W.i.R. mögliche Synergien bezüglich Energie- und Wasserversorgung, als auch bei der Sicherung des Grundstücks.“

Chronist am :

Weil der vorgesehene neue Standort der Freiwilligen Feuerwehr Lennep am südlichen Ende des Gewerbegebiets am Bahnhof am kommenden Mittwoch ein Thema ist in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep, hat der Waterbölles seinen Bericht vom 30. August um eine Planskizze der Stadt Remscheid ergänzt.

Chronist am :

Verspäteter Nachtrag zum Thema "Lenneper Feuerwache": Nach der Bezirksvertretung Lennep hat auch der Hauptausschuss, wie erwartet, dem Bau der neuen Feuerwache an der Karlstraße zugestimmt und den Vorschlag zurückgewiesen, im dortigen Gewerbegebiet einen Platz für Kirmes-, Schützen- und Oktoberfeste zu reservieren. Das hatten in der Bezirksvertretung Roland Kirchner (W.i.R.), Dr. Heinz und Herta Rohrweck (CDU), Rolf Haumann (Grüne) und Luigi Valitutto (früher Linke, jetzt parteilos) beantragt - wegen eines Abstimmungs-Patts erfolglos. Im Hauptausschuss war Fritz Beinersdorf (Linke) der einzige Befürworter der Festplatz-Idee.

Chronist am :

Die Baugenehmigung für das neue Feuerwehrhaus in Lennep wurde am 8. Mai erteilt, bestätigte dem Waterbölles heute Viola Juric, die Pressesprecherin dere Stadtverwaltung. Der Baubeginn sei für Ende Juli geplant, die Fertigstellung für April/Mai nächsten Jahres vorgesehen.

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