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Zum dritten Mal Jugendpreis für soziales Engagement

„Stark! Ausgezeichnet! Jugend engagiert in Remscheid!“, titelte der Waterbölles  im November 2011. Erstmals hatte das „Lokale Bündnis für Familie“ damals unter diesem Motto junge Bürger/innen dieser Stadt zwischen 14 und 24 Jahren gewürdigt, die sich in besonderer Weise für mehr Lebensqualität in Remscheid einsetzen. Aus mehr als 80 Nominierten wählte die Jury damals acht Preisträger aus. "In der Remscheider Jugend steckt viel Potenzial!", hieß es im Waterbölles  zwei Jahre später, am 6. September 2013, nachdem das „Lokale Bündnis für Familie“ den Jugendpreis für Einzelpersonen, Gruppen, Schulklassen und Initiativen zum zweiten Mal ausgelobt hatte. Gestern nun wurde die dritte Aktion gestartet, und wieder kann jeder Bürger / jede Bürgerin dieser Stadt dem Veranstalter Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 24 Jahren nennen, die ihnen wegen ihres ehrenamtlichen Engagements positiv aufgefallen sind (auch Eigenbewerbungen sind möglich, nach den ersten beiden Aktionen zu urteilen aber eher die Ausnahme). Das kann bis zum 6. Oktober telefonisch geschehen (bei Michael Ketterer, Leiter des Fachdienst Soziales, Jugend und Wohnen der Stadt Remscheid, Tel. RS) oder per E-Mail jugendsozialeswohnen@remscheid.de">jugendsozialeswohnen@remscheid.de, verbunden mit einer kurzen Begründung für die Auszeichnungswürdigkeit des/der Nominierten. Eva Maria Kremer, seit 2003 beim Lokalen Bündnis für Familie aktiv: „Wir halten dann Rücksprache mit denen, die begründete Nominierungen abgegeben haben, und legen kurze Steckbriefe für die Jury an.“

Die Jury ermittelt in den Altersgruppen „14 bis 17 Jahren" und „18 bis 24 Jahren" die Personen und Gruppen, die Auszeichnungen und Preise erhalten sollen. Die Jury, das sind Beigeordneter Thomas Neuhaus AG Jugendverbandsarbeit, Bergische Morgenpost, Jugendrat, Lokales Bündnis für Familie, RGA,  Rotary Club Remscheid-Lennep, Rotary Club Remscheid, Sana Klinikum Remscheid GmbH, Wirtschaftsjunioren und Sportjugend. Ihre Kriterien: Kreativität, zeitlicher Einsatz, Eigeninitiative/Selbständigkeit, Wirksamkeit, Kontinuität, Modellhaftigkeit/Übertragbarkeit und Nachhaltigkeit. Verliehen werden die Auszeichnungen, nachdem die elfköpfige Jury am 7. November ihre Entscheidung getroffen hat, am 26. November um 19 Uhr wieder in der „Kraftstation“ an der Honsberger Straße. Die Preise im Gesamtwert von 2.000 €) sind Urkunden, Bargeld und eine Reise nach Madrid in 2017 (Sonderpreis des Rotary Club Remscheid-Lennep).

Zum dritten Mal macht bei der Aktion Annika Beckmann mit, Vorstandsmitglied Wirtschaftsjunioren Remscheid und Leiterin deren Arbeitskreises „Familie“. Sie kann also beurteilen – und findet das „ganz toll“ –, dass die Zahl der Unterstützer und Sponsoren von Mal zu Mal größer geworden ist. Neu dabei sind Sebastian Haeger (Kaufm. Direktor des Sana-Klinikums Remscheid, der für 2016 mit rund 1.400 Geburten rechnet), Katharina Stratos (Pressereferentin des Sana-Klinikums) und Alegria Milanda (Vorsitzende des 7. Remscheider Jugendrates). Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz übernommen.

„Viele junge Menschen interessieren sich für diese Stadt und setzen sich für sie ein; das verdient öffentliche Wertschätzung“, sagte der OB gestern bei der Pressekonferenz des Veranstalters im Rathaus. Dafür gebe es zahlreiche Beispiele, etwa den Jugendrat, den City-Lauf und den Weltkindertag („mit Einsatz auch bei Schmuddelwetter“). Er werde sich an der Aktion mit zwei eigenen Vorschlägen beteiligen. Aus welchem Bereich die von ihm Nominierten kommen, verriet er nicht. Da gibt es viele Möglichkeiten: Jugendfeuerwehr, Jugendverbände, Jugendzentren, Jugendorganisationen der Parteien, Kirchen, Leos, Naturschutzjugend, Rotaract, Schulen, Sportvereine, Tierschutzjugend...

Sozialdezernent Thomas Neuhaus ergänzte, in Remscheid sei das bürgerschaftliche, politische, soziale, ökologische ehrenamtliche Engagement sehr ausgeprägt, brauche aber immer wieder „Nachwuchs“. Deshalb sei es gut, dass die Aktion die Eltern, Schulen und Jugendzentren unterstütze, die ihrerseits das soziale Engagement junger Leute beförderten. Dazu Pädagogin Julia Dill von der Kraftstation: „Lob motiviert, begründetes Lob motiviert noch mehr!“ Deshalb sei dieser Preis, der positive Beispielen mit Modellcharakter für andere heraushebe, auch so wirkungsvoll.

Zur Preisverleihung am 26. November werden voraussichtlich ca. 120 Jugendlichen/junge Erwachsene in der Kraftstation eingeladen. Julia Dill versprach gestern ein vielseitiges und attraktives Rahmenprogramm.

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Zwölf Vorschläge sind bereits eingegangen. „Wir freuen uns über weitere Vorschläge engagierter junger Menschen, die Remscheid auf vorbildliche Weise lebenswerter machen und das Zusammenleben bereichern,“ betont Eva Maria Kremer vom Lokalen Bündnis für Familie. Vorschläge können noch bis zum 6. Oktober eingereicht werden über eine Mail an Jugendsozialeswohnen@remscheid.de.

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