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AGOT: Qualitätsvolle Kinder- und Jugendarbeit


von Marie-Therese Frommenkord (Jugendhilfeplanung der Stadt Remscheid)

Die AGOT kann so viel, die AGOT macht so viel, die AGOT könnte noch so viel berichten über Aktionen, Veranstaltungen, Projekte, Themen und, und, und …. Erinnern Sie sich noch an „Action-Time“, die erste große Präsentation aller Einrichtungen und der Angebote der AGOT im Allee-Center 1993. Das hatte es bis dahin noch nicht gegeben – weder in dieser geballten Form, noch in einem Einkaufszentrum, noch in dieser Qualität! Das stellte auch Franz Müntefering, der damalige NRW-Sozialminister als Schirmherr, anerkennend festgestellt. Oder das Stadion-Fest "Stars gegen Alkohol – keine Macht den Drogen" 1993, das sich aus „Action-Time“ als Wetteinsatz ergeben hatte. Ein Beispiel gelungener Kooperation von offener Kinder- und Jugendarbeit, Sport, Gesundheitswesen/Krankenkasse und Suchthilfe.

Oder das "Nacht-Café" 2005. Begleitend zum Weltjugendtag in Köln gab es parallele Aktionen von Einrichtungen in Remscheid, die Jugendlichen Raum und Zeit zur Begegnung boten. 2009 dann die "Familienwoche" im Allee-Center. Selbstverständlich war die AGOT mit dabei! Eine Woche lang wurden die Angebote für Kinder, Jugendliche und Familie an Info-Ständen, Aktionsbereichen und mit einem Bühnenprogramm präsentiert.

Seit 2003 gibt es das AGOT-(Spiel)Mobil; es kommt im gesamten Stadtgebiet bei den unterschiedlichsten Trägern und Anlässen zum Einsatz.

Waterbölles-Serie
25 Jahre AGOT
Teil V

Ausblick, Perspektiven, Herausforderungen

Die AGOT möchte vor allem zur notwendigen Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Bereich der präventiven Kinder- und Jugendarbeit beitragen. Dabei nimmt sie den Auftrag des Kinder- und Jugendhilfegesetzes ernst, wenn es darum geht, Kindern und Jugendlichen geeignete Angebote zu machen, die an deren Interessen anknüpfen, die von ihnen mitgestaltet werden, die zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement anregen.

Dies alles wird sich auch in Zukunft an den Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen orientieren, die sozialen und kulturellen Bedürfnisse und Eigenarten der jungen Menschen berücksichtigen, auf Gleichberechtigung und Abbau von Benachteiligungen ausgerichtet sein, um letztlich dazu beizutragen, positive Lebensbedingungen für die jungen Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen (s. § 1 KJHG)

Die AGOT wird auch künftig ihren Beitrag zur Qualitätssicherung und -entwicklung in der Kinder- und Jugendarbeit leisten. Den Dialog über die Wirksamkeit der Arbeit wird im ständigen fachlichen Diskurs geführt und die Arbeit durch regelmäßige Qualitätsberichte transparent machen. Mit fachlicher Unterstützung werden wir die Aufstellung des "Kommunalen Kinder- und Jugendförderplans" begleiten.

Die AGOT wird sich auch künftig aktuellen Themen und Herausforderungen stellen. Die Stärken der AGOT und ihrer Mitglieder werden gefordert sein mit Blick auf

  • besorgniserregende gesellschaftspolitische Entwicklungen im Bereich von Radikalisierungstendenzen, sei es rechtsextremistisch oder islamistisch,
  • auf Risiken in den neuen Medien,
  • auf Armutsentwicklungen,
  • auf Erscheinungsformen von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Homophobie, oder
  • auf Gefahren für Kinder und Jugendliche durch Suchtmittel und Gewalt.

Wir wollen auch in Zukunft da sein für die Kinder und Jugendlichen in Remscheid und durch Kooperation und Vernetzung mit anderen Partnern unsere Ziele verfolgen. Wir laden Sie alle hier und heute herzlich dazu ein.

Dies alles wird natürlich beeinflusst von den Rahmenbedingungen, unter denen die Träger ihre Angebote für Kinder und Jugendliche machen können. Die  offene Kinder- und Jugendarbeit ist nicht zum Nulltarif zu bekommen. Sie wird abhängig sein von politischen Entscheidungen, von finanziellen Ressourcen und von der Wertschätzung, die man dieser Arbeit entgegen bringt. Daraus wird sich dann ergeben, inwieweit das Angebot aufrechterhalten werden kann. (Offene Kinder- und Jugendarbeit wurde in Remscheid im Jahr 2015 von neun Trägern in insgesamt zwölf Einrichtungen angeboten.)

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