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Was man nicht alles über Remscheid erfahren kann...

Christoph Imber und sein erstes Buch. Foto: Lothar Kaiser Sachbücher gibt es wie Sand am Meer. Und auch Sachbücher über Remscheid sind im Laufe der letzten fünfzig Jahre schon einige geschrieben worden, etwa von Dr. Gerd Courts, Günther Schmidt und Rolf Lotzmann. Aber ein Sachbuch über Remscheid mit fiktiver Rahmenhandlung, das ist neu und originell. Lesenswert ist es obendrein. Herausgegeben hat es Christoph Imber. Der startete 2012 sein „378meter“-Projekt (auf 378 Metern befindet sich der höchste Punkt des Bergischen Städtedreiecks, der Brodtberg auf dem Hohenhagen), bietet inzwischen regelmäßig reizvolle Erlebnisführungen an – Krimiführungen, Natur-Touren, „Zeitreisen“ u.a. – und dazu eine ganze Reihe unterschiedlicher bergische Souvenirs, letzteres seit 2015 auch in seiner ErlebBar an der Hindenburgstraße.  „Einmal im Leben wollte ich ein Buch schreiben“, verriet er dort gestern, als er „378 Dinge, die man über Remscheid wissen muss“, der lokalen Presse vorstellte. Die Idee dazu hatte er vor gut einem Jahr. Und Verleger Daniel Juhr war gleich Feuer und Flamme: „Sachbuch mit Fiktion als Rahmenhandlung, das hat mich besonders gereizt!“, sagte er gestern.

Die „378 Dinge“, das sind kurze Geschichten, die allesamt mit der Stadt Remscheid zu tun haben, aus ihrer Vergangenheit, aber auch aus ihrer Gegenwart. Zusammengetragen hat sie Imber mit Unterstützung von Remscheider Stadtführern, die dafür ihre persönlichen Archive geöffnet haben. Und fertiggeworden ist es gerade rechtzeitig zum 30. Geburtstag des Herausgebers; er hat sich also so zusagen damit seinem ein Geschenk gemacht.

„Bewegend, beeindruckend, bestürzend, bekloppt - das ist die Geschichte der Stadt Remscheid“, ist nun auf dem Buchumschlag zu lesen. Und auf den auf 256 Seiten des Buches tummelt sich einer, den es im wirklichen Leben gar nicht gibt. Der heißt Rolf Steinberger, ist ein gescheiterter Journalist, der beim Versuch eines Neustart nicht ganz freiwillig in Remscheid gestrandet ist und der nach einigen Remscheider Bieren und Schnäpsen mit dem Wirt der ErlebBar die Wette eingeht, innerhalb von vier Wochen 378 Dinge zu finden, die man über Remscheid wissen muss. Dabei trifft er in Remscheids Stadtteilen auf Brasseldiere, Hergelu'opene und Knösterer. Die erhoffte Festanstellung bekommt er letztlich aber nicht. Denn er bringt nur 377 Fakten, Mythen und Anekdoten zusammen. Für die 378. Geschichte haben Christoph Imber und Daniel Juhr deshalb die Seite 241 (vor einem ausführlichen Stichwortregister) freigehalten – für den Fall, dass dem Leser / der Leserin selbst etwas einfällt. Das könnte dann vielleicht in die zweite Auflage aufgenommen werden. Die erste: 1.500 Exemplare. 120 davon haben bereits einen Käufer gefunden. (Preis zwölf Euro, ISBN: 9783942625340, erhältlich in der „ErlebBar“ und Remscheider Buchhandlungen, aber auch als E-.Book bei Amazon und dgl.)

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Christoph Imber am :

Vor gerade einmal acht Wochen erschien das Buch „378 Dinge, die man über Remscheid wissen muss“, und die Nachfrage hätte nicht größer sein können. Die erste Auflage von 1.500 Büchern, mit der ich mir als Herausgeber auch einen persönlichen Traum verwirklicht habe, ist fast vergriffen. Das letzte Exemplar der ersten Auflage soll nun verlost werden. Um an der Verlosung teilzunehmen ist auf der Intgernetseite www.buch.378meter.de das persönliche „378. Ding“, das man über Remscheid wissen muss, einzutragen. Einsendeschluss ist der 12. Dezember.

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