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Zielführend: Stufenausbildung für Flüchtlinge

 Rainer Langelüddecke, der Geschäftsführer des Fachverbandes Werkzeugindustrie e. V. (FWI), Ist ein Mann, der sich Gedanken macht – um seine Umwelt daran teilhaben lässt. Am 2. September verlieh ihm der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) im Deutschen Werkzeugmuseum den  Bergischen Sprachpreis „Die Eule 2016“ für seine Verdienste um die deutsche Sprache. Langelüddecke hatte dafür plädiert, in der Werbung, in den Medien und in technischen Zusammenhängen die deutsche Alltagssprache nicht durch englische Begriffe und Beschreibungen in hässliches „Denglisch" umzuwandeln. Und im Juni hatte er in der Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht, dass die „traditionelle Lehre die meisten Flüchtling überfordert“. So auch in einem Gastkommentar im  Waterbölles. Die herkömmliche Lehrberufsausbildung taugt nicht für die niedrige Qualifikation, die ein Großteil der Flüchtlinge mitbringe, schrieb der Lenneper, der inzwischen in Köln wohnt, in den folgenden Wochen an ca. 800 Prominente in Industrie und Handwerk, Verwaltung und Politik. Die Berufsschulen müssten sich flexibel neu organisieren. Halbtagsklassen, vormittags, nachmittags oder auch geteilt in Wochenabschnitte müssten eingerichtet werden. Der Spracherwerb sei zudem gestrafft und zwingend zu fördern und zu fordern. Sinnvoll und zielführend sei eine Stufenausbildung, forderte Rainer Langelüddecke.

Ein spannendes Thema für den „Presseclub“ in der Denkerschmette, befand dessen Gastgeber Reinhard Ulbrich. Am vergangenen Mittwoch interessierten sich dafür leider nur gerade mal zehn Teilnehmer, darunter Fred Schulz, der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Remscheid. . Die teilten allerdings Langelüddeckes Meinung, dass junge Flüchtlinge, darunter viele funktionale Analphabeten, pädagogisch anders angeleitet werden müssten als deutsche Azubis. Er betonte: „Die Teilzeitausbildung, die gestuften Qualifikationsziele der Ausbildungsstufen und eine Kombination von Ausbildungsvergütung und Arbeitslohn sind die alternativen Schritte für eine bedarfsgerechte Qualifikation des großen Potenzials unter den jungen Flüchtlingen!“ Daran müssten Gewerkschaften, Verbände, die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern und die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam.

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