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Zwei von drei Förderanträgen für "Haus Cleff" sind geplatzt

Drei Förderanträge hat Dr. Andreas Wallbrecht, der Leiter des Historischen Zentrums auf Hasten, bislang  zwecks Sanierung von  „Haus Cleff“ gestellt. Zwei Anträge über 800.000 bzw. 1,3 Millionen Euro im Jahre 2015 und einen Antrag über 100.000 Euro in diesem Jahr. Und in allen drei Fällen sah es zunächst gut aus. Pech, dass dann – quasi kurz vor der Ziellinie – die beiden wichtigsten Anträge doch abschlägig beschieden wurden. „Das hatte keine inhaltlichen Gründe“, berichtete Wallbrecht am Dienstag den Mitgliedern der Bezirksvertretung Alt-Remscheid während ihrer Sitzung im Deutschen Werkzeugmuseum. „Es lag vielmehr darauf, dass die Fördertöpfe total überzeichnet waren. Etwa der des Bundesministeriums für Kultur und Medien um das Achtfache.

Entsprechend kann die Sanierung von „Haus Cleff“ im kommenden Jahr erst mit 200.000 Euro beginnen – 100.000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und weiteren 100.000 Euro aus dem städtischen Etat (Förderprinzip: 50 Prozent Stadt Remscheid, 50 Prozent Stiftung). Im Etat der Stadt warten insgesamt 1,2 Millionen Euro darauf, für die in fünf Bauabschnitten geplante Sanierung des Patrizierhauses eingesetzt zu werden [Im Haushaltsentwurf verteilt sich dier Summe Nasch Angaben von Stadtkämmerer Sven Wiertz wie folgt: 80.000 Euro bereits finanziert (Gutachten, etc.), 200.000 Euro in 2016 und 920.000 Euro in 2017]. Die 100.000 + 100.000 Euro im ersten Bauabschnitt in 2017 werden Rückbau- und Freilegungsarbeiten im Inneren des Gebäudes dienen, die der eigentlichen Sanierung vorausgehen müssen. Das lässt sicher auch genügend Zeit, um die exakten Gesamtkosten ermitteln zu können, soweit dies bei einem Sanierungsprojekt überhaupt möglich ist. Aber „eine Hausnummer“ möchte die Bezirksvertretung Alt-Remscheid denn doch demnächst genannt bekommen, wie am Dienstag betont wurde. Zugleich wurde Wallbrecht empfohlen, auf der Grundlage der Gesamtsumme noch weitere Stiftungen / öffentliche Geldgeber anzusprechen, etwa die Bosch-Stiftung oder die Europäische Union mit ihrem EFRE-Programm.

Die Bezirksvertretung Alt-Remscheid war am Dienstag nicht das erste Gremium des Rates der Stadt , in dem Museumsleiter Wallbrecht das neue Gesamtkonzept für das Historische Zentrum der Stadt Remscheid erläuterte; das hat er schon einige Male getan. Und der Waterbölles stellte das ambitionierte Vorhaben in einer Artikelfolge vor, so dass an dieser Stelle auf Einzelheiten verzichtet werden kann. Siehe:

 

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Waterbölles am : Sanierung von Türen und Fenstern fängt neu an

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„Neue Tür für Haus Cleff, und schon Risse in Holz und Farbe“, titelte der Waterbölles am 21. Oktober 2011. Tags zuvor hatte Beatrice Schlieper von den Grünen im Kulturausschuss darauf hingewiesen, dass die neue Türen des historischen Rokoko-Hauses Cle

Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Die vom Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht bereits im September angekündigte Fördersumme für Haus Cleff von 100.000 Euro aus den Mitteln der Lotterie „Glücksspirale“ erfordert die Unterzeichnung eines Fördervertrages zwischen der Stiftung Denkmalpflege und Stadt Remscheid. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz kann in diesem Tagen mit der Zusendung des Vertrages rechnen.

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