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Remscheider Stadtbild: Wohnen im baumlosen Park?

Einen der wertvollsten Bäume der Stadt illegal gefällt“, überschrieb der Waterbölles am 11. Oktober eine Pressemitteilung der Stadt Remscheid. Deren Fachdienst Umwelt war aufgefallen, dass ein Fachunternehmen im Auftrag eines Investors auf dem Grundstück Heinrich-Hertz-Straße 2 eine Buche mit 5,90 Metern Stammumfang „illegal gefällt“ hatte. Von einem immensen Schaden war die Rede. Schaden für die Allgemeinheit ist immens: Es handelt sich um einen der wertvollsten Bäume Remscheids.

Im Vorfeld von Bauarbeiten zu drei neuen Stadtvillen („Wohnen im Park“) hatten die Baumexperten auch andere Gehölze – Fichten und Gebüsche – ohne Fällgenehmigung entfernt, die nach Angaben der Stadt „grundsätzlich zu erhalten gewesen“  wären.  Ein eklatanter Verstoß gegen die Baumschutzsatzung, der ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach sich ziehen wird. Die Kritik an der "irrtümlicher" Baumfällung (Waterbölles vom 20. Oktober), von Landschaftsbeirat und SPD viel deutlich aus. Der SPÜD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf: „Die Buche wurde vermutlich kurz vor oder nach dem kältesten Sommer 1816 gepflanzt. Sie hat politische Unruhen, zwei Weltkriege und einschneidende Veränderungen überstanden. Es ist nicht zu erklären, dass diese gesunde Buche, gefällt wurde. Das ist weder ein Missgeschick oder ein Irrtum. Das ist ein Skandal!“.

Vergangenen Freitag teilte die Stadt mit, dass neben der Mollschen Villa ein weiterer älterer Baum gefällt werden müsse, eine Hängebuche, deren Äste am Stamm auseinander gebrochenen seien (links im Bild, aufgenommen am Samstagmorgen). Das habe ausdrücklich nichts mit der illegalen Baumfällung zu tun, betont die Pressestelle der Stadtverwaltung. Die Krone der Buche sei bereits vor drei bis vier Wochen wegen Fäulnis auseinander gebrochen. Die Fällung des Baums sei deshalb genehmigt worden. Ob der Investor sein Bauschild „Wohnen im Park“ nun neu beschriften will, ist nicht bekannt. Wie wäre es mit „Wohnen im  baumlosen Park“?

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