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Rückblick: Remscheid im Juli 1997

Basketball auf dem Theodor-Heuss-Platz: Zehn Jahre ist es nun her, am Sockel des Standbildes mit dem Bergischen Löwen einen Basketballkorb installiert wurde. Auf Veranlassung von Oberbürgermeister Reinhard Ulbrich und gegen den Protest von Denkmalschützern. Der Korb hängt dort noch; Basketballspiel ist inzwischen „out“.
Übervoll war im Juli 1997 die Jugendarrestanstalt in Remscheid. Der Grund: Junge Straftäter aus dem südlichen Rheinland waren nach der Schließung von Arrestanstalten in Düsseldorf und Euskirchen nach Remscheid verlegt worden.

Vor zehn Jahren kündigte das Remscheider Schulamt an, dass Behinderte und nicht behinderte Kinder künftig an drei Remscheider Grundschulen gemeinsam unterrichtet werden. Bis dahin (seit 1993) hatte die Grundschule Eisernstein, als einzige integrativen Unterricht angeboten, mit Erfolg.

Auch wenn Haschisch und Marihuana in geringer Menge nur gekauft worden ist, um anschließend durch eine Selbstanzeige die Drogengesetzgebung anzuprangern, ist der Besitz strafbar. Damit lehnte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe im Juli 1997 eine Verfassungsbeschwerde von Georg Wurth ab. Der damalige Kreisvorsitzende der Remscheider Grünen hatte sich wegen des Besitzes von 3,29 Gramm Marihuana selbst angezeigt und war deswegen vom Amtsgericht Remscheid verwarnt worden.

Die Remscheider Stadtwerke starteten vor zehn Jahren eine Befragung von Fahrgästen in Remscheid, Radevormwald und Wermelskirchen. Es ging um das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr und die Kundenzufriedenheit.

Der Remscheider Stadtteil Lennep erhielt im Juli 1997 vom Land NRW 400 000 Mark zur Verbesserung der Innenstadtstruktur. Erinnert sich noch jemand daran, wofür dieses Geld ausgegeben wurde?

Für Frauen, die in der Kindheit missbraucht wurden und unter traumatischen Erinnerungen leiden, wurde im Juli 1997 in Remscheid eine Selbsthilfegruppe gegründet.

Die Stadtverwaltung Remscheid teilte im Juli 1997 mit, in den vorauf gegangenen drei Jahren knapp 200 Stellen eingespart zu haben; das führe zu einer Verringerung der Personalkosten von jährlich 15 Millionen Mark.

Das Arbeitsamt Remscheid richtete vor zehn Jahren eine soziale Betreuung für Arbeitslose ein, die sich beruflich weiterbilden wollen. Das Geld für die dafür eingestellte Sozialpädagogin kam von der Europäischen Union.

Die Schuldnerberatungsstelle des Diakonischen Werkes in Remscheid nannte im Juli 1997 als Hauptgründe für Überschuldung sinkende Realeinkommen, Arbeitslosigkeit, Scheidungen und Erkrankungen.

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