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Sanierung von Türen und Fenstern fängt neu an

Das bergische Patrizierhaus „Haus Cleff, hier auf einem Foto von 1930. (aus: ‚Remscheid. Ein verlorenes Stadtbild’, von Rolf Lotzmann, erschienen 1994 im Wartberg-Verlag)

Neue Tür für Haus Cleff, und schon Risse in Holz und Farbe“, titelte der Waterbölles am 21. Oktober 2011. Tags zuvor hatte Beatrice Schlieper von den Grünen im Kulturausschuss darauf hingewiesen, dass die neue Türen des historischen Rokoko-Hauses Cleff, die einen Monat zuvor in die Angeln gehoben worden waren, schon wieder aussähen wie die alten: Risse im Holz und im Anstrich! Abgenommen sei die Auftragsarbeit noch nicht, beruhigte Thomas Judt, der Chef des städtischen Gebäudemanagements, damals die Gemüter. Als Beatrice Schlieper am Dienstag das Thema noch einmal aufgriff und danach fragte, ob der Handwerker noch in der Gewährleistungspflicht sei, war Judts Antwort „Nein!“ - Dumm gelaufen!

Das eigentliche Thema der Sitzung war die schleppende Sanierung von Haus Cleff; es fehlt an Fördermitteln. Und wie Dr. Andreas Wallbrecht, der Leiter des Historischen Zentrums, in der Sitzung berichtete, „steckt der Teufel im Detail“, in diesem Fall bei der statischen Ertüchtigung der Decken  des Hauses. Denn jede neue Detailerkenntnis über den Zustand des Hauses habe Auswirkungen auf den Finanzplan der Sanierung.

Beatrice Schlieper sieht die Gefahr, dass die Fassade des Hauses, insbesondere die Holzelemente von Fenstern und Türen, durch Wassereintritt weiter verwittern. Sie schlug vor, Maler und Lackierer als Sponsoren zu gewinnen, um diese Entwicklung zu unterbinden. Wallbrecht hält dagegen eine Abdeckung der gefährdeten Stellen für die bessere Lösung bis zur endgültigen Auftragsvergabe. Denn würde man die Holzwerke jetzt abnehmen, könnte Wasser in die dahinter liegenden Gewerke eindringen und einen weit größeren Schaden verursachen.

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