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Das "Schaufenster der Wirtschaft" gab es schon einmal

Das war vor 100 Jahren das Schaufenster der Wirtschaft

von Jürgen Breidenbach

Das „Schaufenster der Wirtschaft“ war vor 100 Jahren keine Computeranimation, sondern stand ganz real mitten in Remscheid. Damals empfahl der Stadtführer des Verkehrsvereins den Besuchern der Stadt - nach einem Rundgang durch die “Neustadt” (so nannte man damals das Viertel um Realgymnasium, Turnhalle, Lutherkirche und Königlicher Fachschule der Kleineisen-Industrie) - als sehr lohnend die “sehr sehenswerte ständige Ausstellung sämtlicher Eisenwaren im Vereinshause des Fabrikanten-Vereins in der Elberfelderstraße“. Diese Ausstellung war - in bergischer Kooperation - privat finanziert.

Man war also damals in dieser Hinsicht gar nicht so unmodern...

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Kommentare

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Klaus R. Schmidt am :

Die Remscheider Unternehmer waren immer schon der Zeit voraus und hatten Ideen, die sie auch ohne kommunale oder staatliche Zuschüsse aus eigener Tasche umsetzten. Der Vergleich mit einem frühen "Schaufenster der Wirtschaft" ist durchaus angebracht. Die Einrichtung einer Musterausstellung im Haus des Bergischen Fabrikanten-Vereins soll von 1891 - 1914 bestanden haben. Die in der Zuschrift abgebildete Villa wurde im Volksmund "das gelbe Schlösschen" genannt und gehörte ursprünglich dem Remscheider Kaufmann Georg Halbach. Das Haus mit großem Grundstück wurde 1890 von den Gründern des Fabrikanten-Vereins , Reinhard Kotthaus, Emil Spennemann und Moritz Böker auf eigene Rechnung gekauft und fiel 1943 einem Bombenangriff zum Opfer (Quelle: Chronik des Arbeitgeber-Verbandes von Remscheid und Umgebung e.V. von 1990)

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