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Positiver Trend auf dem Arbeitsmarkt dauert an

Martin Klebe. Foto: Lothar KaiserPressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Der positive Trend aus dem September hat sich im Oktober in einer leichten Herbstbelebung fortgesetzt. Wir haben gut 300 Arbeitslose weniger als im September. Die Herbstbelebung fällt schwächer aus, als in den letzten Jahren. Dies liegt an der Zuwanderung geflüchteter Menschen und der dadurch gestiegenen Ausländerarbeitslosigkeit. Die Nachfrage nach Arbeitskräften im bergischen Städtedreieck ist mit gut 3.800 freien Stellen weiterhin hoch. Doch es wird schwieriger, den geeigneten Kandidaten oder die geeignete Kandidatin zu finden. Die Anforderungen der Unternehmen und die Qualifikationen der Bewerber passen oft nicht direkt zusammen, so dass eine Vermittlung längere Zeit in Anspruch nimmt. Daher setzen wir auf ein breites Angebot an Qualifizierungen für arbeitslose Menschen. Außerdem besprechen wir mit den Arbeitgebern ihre Anforderungen und bieten Praktika und Eingliederungszuschüsse an. Dadurch gelingt uns auch die Vermittlung von Bewerbern, die noch nicht die ausreichenden Kenntnisse für den Beruf mitbringen, aber engagiert und motiviert sind und dass auch im Praktikum unter Beweis stellen. So entstehen dauerhafte Arbeitsverhältnisse, bei denen es am Ende für beide Seiten passt“, erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. „Von der aktuellen Arbeitsmarktentwicklung profitierten vor allem die jungen qualifizierten Menschen unter 25 Jahren. Sie kommen gut im Markt unter und finden Anschlussverträge. Zwar ist die Jugendarbeitslosigkeit um rund 200 Personen gesunken, sie ist in den drei Städten aber immer noch zu hoch. Rund 3.000 junge Menschen brauchen weiterhin unsere volle Unterstützung und Engagement auf ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit“, so Klebe weiter.

Im Bergischen Städtedreieck sank die Arbeitslosigkeit im Oktober auf nun 29.362 arbeitslose Frauen und Männer (Remscheid: 4.954). Damit sind aktuell insgesamt 328 Menschen weniger arbeitslos als im September, aber 481 Personen mehr als vor einem Jahr. Dieser Rückgang ist niedriger als im Durchschnitt der letzten drei Jahre, in denen die Arbeitslosigkeit im Oktober im Vergleich zum September um 575 Personen sank. Die Arbeitslosenquote für die drei Städte sinkt von 9,2 Prozent im September auf aktuell 9,1 Prozent (Oktober 2015: 9 Prozent), in Remscheid auf 8,6 Prozent (8,3 Prozent in 2015).

In Remscheid meldeten Arbeitgeber im Oktober 322 freie Arbeitsstellen. Insgesamt werden in Remscheid damit 868 Arbeitskräfte gesucht, das sind 203 Stellen oder 30,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gefragt sind insbesondere Fachkräfte spanende Metallbearbeitung, Verkäufer, Kranken-pfleger, Helfer Metallbearbeitung, Fachkräfte elektrische Betriebstechnik, Bürofach-kräfte, Fachkräfte Kraftfahrzeugtechnik, Helfer Lagerwirtschaft, Fachkräfte schleifende Metallbearbeitung, Fachkräfte Lagerwirtschaft, Fachkräfte Maschinenbau, Fachkräfte Bauelektrik, Helfer Kranführer/Bedienung Hebeeinrichtungen sowie Fachkräfte Schweiß- und Verbindungstechnik.

Regelmäßig weist die Bundesagentur für Arbeit die Unterbeschäftigung aus. Hier werden die Teilnehmer arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie Integrationskursen oder aus sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt. werden. Im Oktober waren das insgesamt 16.857 Personen (1.700 in Remscheid). Die Unterbeschäftigungsquote im Bergischen Städtedreieck stieg damit von 13,8 Prozent im September auf aktuell 13,9 Prozent, im Oktober 2015 waren es 13,3 Prozent). In der Unterbeschäftigungsquote bildet sich der unterschiedlich starke Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Instrumente der drei Jobcenter ab.

Die Arbeitslosigkeit von Ausländern ist im Vergleich zum September leicht gesunken: 36,9 Prozent der Arbeitslosen im Bergischen Städtedreieck haben einen ausländischen Pass. Aktuell sind 10.844 Ausländer arbeitslos gemeldet, 94 Personen (-0,9 Prozent) weniger als im September, aber 1.439 Menschen (15,3 Prozent) mehr als im Oktober vor einem Jahr. Die stärksten absoluten Zunahmen erfolgten im Vergleich zum letzten Jahr aus der Arabischen Republik Syrien, aus Bulgarien, aus dem Irak, aus Eritrea, aus Italien, aus dem Kosovo sowie aus Afghanistan. Die Ankunft der geflüchteten Menschen bildet sich auch im Anstieg der Arbeitslosigkeit von jungen Menschen unter 25 Jahren (+15,6 Prozent zum Vorjahr) sowie in der gestiegenen Arbeitslosigkeit von Männern (+ 3,6 Prozent) in der Statistik ab.

Insgesamt 3.005 junge Menschen unter 25 Jahre waren im Oktober arbeitslos gemeldet, 203 weniger als im September, aber 406 Personen oder 15,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Von diesen jungen Arbeitslosen sind 1.187 Ausländer und damit 39,5 Prozent (Oktober 2015: 778 Personen/ 29,9 Prozent).

Aktuell sind 3.876 offene Stellen für das Bergische Städtedreieck gemeldet, das sind 484 Stellen oder 14,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. 3.331 und damit 85,9 Prozent aller Stellen sind unbefristet, 586 Stellen oder 15,1 Prozent werden in Teilzeit angeboten.

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