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Direkter Durchstich auf die Lenneper Straße in Sicht?

Bürgerempfangder Bezikdsvertretung Süd gestern Abend in der Ev. Christus-Kirchengemeinde an der Burger Straße. Foto : Lothar Kaiser

So wohlklingend wie gestern Abend in der Kirche der Ev. Christus-Kirchengemeinde an der Burger Straße sind die Sitzungen der Bezirksvertretung Süd nicht. Einen musikalischen Rahmen räumen die Mitglieder der vier Bezirksvertretungen nur ihren jährlichen Bürgerempfängen ein. Und da machte der gestrige Empfang für die Bewohner des Südbezirks keine Ausnahme. Diesmal waren es sogar zwei Männerchöre – der Ehringhausener Männergesangsverein und der Werkschor Keiper. Klar, dass sie zuletzt auch noch das Bergische Heimatlied anstimmten. Bezirksbürgermeister Stefan Grote dankte den Sängern mit ihren Vorsitzenden Thomas Rech und Wolfgang Schoppmann herzlich dafür. Namentlich begrüßt hatte er zuvor im beinahe voll besetzten Kirchensaal Bürgermeister Lothar Krebs und Sozialdezernent Thomas Neuhaus sowie Pfarrer Jens Eichner als Hausherr der Christus-Kirchengemeinde. Für die Sprecherin der CDU in der Bezirksvertretung, Elke Rühl, hatte Grote auch diesmal wieder einen Blumenstrauß parat (kleines Foto) als Dank für die gute, sachorientierte Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

In seiner kurzen Ansprache beantwortete der Bezirksbürgermeister die Frage, was die Bezirksvertretung im vergangenen Jahr habe umsetzen können und was nicht. Um mit Letzterem zu beginnen: „Die Neuinstallation des Mannesmann-Wahrzeichens auf dem ALDI-Gelände an der Burger Straße, der „Blaue Mond“, liegt noch immer danieder. Dabei sah es beim Jahresempfang 2015 so aus, als sei die Wiederaufstellung nur noch eine Frage von Tagen. Grote: „Rückfragen von mir im Bauordnungsamt und bei der unteren Denkmalbehörde haben ergeben, dass sich ALDI zwar Zeit nehmen durfte, um Angebote für das Aufstellen des Turmes einzuholen, dass diese Zeit aber mittlerweile abgelaufen ist. Die Angebote liegen vor. Jetzt geht es nur noch um die Finanzierung der Beleuchtung.“ Und da dürfte die Vergabe angesichts der bekanntermaßen guten Kassenlage des Unternehmens wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen...

Mit der Verkehrslage im Quartier Neuenhof sind die Mitglieder der Bezirksvertretung ebenfalls noch nicht zufrieden. „Gemeinsam haben CDU und SPD ein Parkraumkonzept gefordert. Außerdem haben wir den Antrag gestellt, den Neubau der Straße Neuenhof 2021 vorzuziehen“, berichtete Grote weiter. Auch der Leerstand bei Einzelhandelsgeschäften (Schwerpunkt Lenneper Straße) bereitet den Kommunalpolitikern im Südbezirk weiter Kopfzerbrechen. Leider sei hier noch kein Durchbruch geschaffen worden. Aber es gebe Hoffnung, so der Bezirksbürgermeister. „Wir haben Baurecht für die Bäckerei Steinbrink geschaffen, die wird auf dem Johann-Vaillant -Platz ein Café errichten, wodurch der Zentralpunkt gestärkt wird.“ Positive Signale für den Einzelhandel verspricht sich Grote auch durch das neue Forschungszentrum der Fa. Vaillant, zu dem vergangene Woche der Grundstein gelegt wurde. Und noch eine gute Nachricht: Fast ausverhandelt sei inzwischen die neue Anbindung und die Erweiterung des OBI-Marktes an der Industriestraße. Auch das lasse auf positive Auswirkungen auf den Einzelhandel hoffen.

Dass die Brücke am Intzeplatz in die Jahre gekommen ist und einer Sanierung bedürfte, ist Südbezirk keine Neuigkeit mehr. Wohl aber die letzten Sätze in der Rede des Bezirksbürgermeisters: Besser als das sei ein direkter Durchstich auf die Lenneper Straße. „Genaueres erfahren wir in der nächsten Sitzung!“ (Das erste Chor-Ständchen ihres Lebens bekam gestern Stefan Grotes Mutter. Sie hatte für den Bürgerempfang die Feier ihres 79. Geburtstages ausfallen lassen.)

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

„Direkter Durchstich auf die Lenneper Straße in Sicht?“ – Da hatte Bezirksbürgermeister Stefan Grote gegen Ende seiner Rede auf dem Bürgerempfang der Bezirksvertretung Süd am 4. November in der Kirche der Ev. Christus-Kirchengemeinde an der Burger Straße wohl zu viel versprochen, als er sagte, dass die Brücke am Intzeplatz in die Jahre gekommen sei und einer Sanierung bedürfte. Das sei im Südbezirk keine Neuigkeit mehr. Aber besser als das sei ein direkter Durchstich auf die Lenneper Straße. „Genaueres erfahren wir in der nächsten Sitzung!“ Doch genau das passierte in der heutigen Sitzung im Sana-Klinikum nicht. Verkehrsplaner Hans-Otto Heming dachte gar nicht daran, darauf einzugehen. Vielmehr bescheinigte er der Auto- wie der Fußgängerbrücke Intzestraße Standsicherheit für die nächsten fünf bis 15 Jahre. Es bestehe zwar „über kurz oder lang Handlungsbedarf“. Zunächst aber müssten bei der Bezirksregierung die Fördermöglichkeiten abgeklärt werden, bevor – „nach Feststellung der Kosten“ – ein konkreter Förderantrag gestellt werden könne. Kein Wort von einem Durchstich auf die Lenneper Straße.

Hans Werner Degiorgio am :

Die Anwohner des Südbezirks haben sich an den Niedergang der Infrastruktur doch schon längst gewöhnt. Ich befahre immer gaaanz langsam die Straße Am Grafenwald. Trotzdem habe ich schon zweimal eine Fahrwerksfeder wechseln müssen. Dass sich in der Zukunft etwas ändern wird, glaube ich nicht mehr. Eins ist aber Gewiss: Der regelmäßige Einzug und die Erhöhung der Grundsteuer.

Hans Werner Degiorgio am :

Schlechter Zustand: Straße gleicht einem Flickenteppich, stand im RGA. Ich dachte, endlich wird da auf den Straßenzustand der Straße Am Grafenwald aufmerksam gemacht. Denkste: die Ziegelstraße war gemeint. Aber auf dem Foto sah die Ziegelstraße doch noch gut aus. Ich wünschte, dass die Straße Am Grafenwald so aussehen würde wie die Ziegelstraße, dann wäre ich ja schon zufrieden. Viele Grüße als unterer Anwohner der schlechtesten Strasse Remscheids.

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