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Eschbach lässt Schwanenteich künftig unberührt

Der Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung hat in dieser Woche der Verwaltung den naturnahen Gewässerausbau des Eschbachs sowie die Sanierung des Schwanenteichs unterhalb der Staumauer der Eschbachtalsperre empfohlen. Die endgültige Entscheidung liegt am 24. November beim Rat der Stadt. Derzeit wird der Teich vom Eschbach durchflossen, was nicht den Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) entspricht. Deshalb soll der Eschbaches an dieser Stelle umgeleitet werden. „Jahrzehntelang wurde der Teich erheblich mit Schadstoffen aus Regenwassereinleitungen der A1 sowie mit organischem Material aus der Siedlungsentwässerung belastet. Aber auch das baufällige Auslaufbauwerk sowie der sanierungsbedürftige Damm erfordern ein dringendes Handeln“, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung. „Mit der geplanten Maßnahme erhält der Eschbach eine direkte Anbindung an das Gewässersystem des Tenter Baches, die bisher durch den Schwanenteich unterbrochen war. Der Tenter Bach und seine Nebengewässer weisen einen guten bis sehr guten ökologischen Zustand auf und können somit als Ersatzquellgebiet den Eschbach positiv beeinflussen.“ Der Schwanenteich soll in verkleinerter Form erhalten bleiben. Die Erneuerung einer baufälligen Brücke am Schwanenteich ist ebenfalls Bestandteil der Maßnahme, die rund 1.080.000 Euro erfordern wird.

Von dem einen Teil der Gesamtkosten in Höhe von 620.000 € wird das Land NRW aus Mitteln des Wasserbaus mit voraussichtlich 496.000 € (= 80 Prozent) übernehmen und auf diese die in der Planfeststellung zur BAB A1 enthaltene naturschutzrechtliche Kompensationsverpflichtung einhalten. Der verbleibende Eigenanteil werde „entsprechend einer vertraglichen Regelung durch Kompensationszahlungen des Landesbetriebs Straßen NRW in Höhe von 124.000 € geleistet“, so die Verwaltung. Den anderen Teil machen die Kosten für die Entsorgung der Teichschlämme aus – rund 460.000 €. Nach dem Verursacherprinzip übernimmt davon Straßen NRW aufgrund der festgestellten Schadstoffbelastung aus den Autobahnabwässern 130.000 €. Die durch die organische Belastung verursachten Kosten in Höhe von 330.000 € teilen sich dann Straßen NRW und TBR je zur Hälfte, macht für den Landesbetrieb Straßen NRW insgesamt 295.000 € und für die TBR 165.000 €.  Ende 2018 soll das Projekt im Wesentlichen abgeschlossen sein.

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Stadt Remscheid am :

Am Mittwoch, 22. Februar, beginnt der Wupperverband mit den Arbeiten zur Absenkung des Wasserspiegels am Schwanenteich. Dazu wird mit Hilfe eines Baggers der Notüberlauf Stück um Stück abgetragen. So kann verhindert werden, dass der im Teich befindliche Schlamm in den Eschbach gespült wird. Die Arbeiten werden von der Unteren Wasserbehörde, der Unteren Naturschutzbehörde sowie den Technischen Betrieben Remscheid/Geschäftsbereich Forst begleitet. Der Sportfischereiverein kümmert sich um das Abfischen. Die Arbeiten sind notwendig, um den undichten Damm in Richtung der Gaststätte an der Mebusmühle zu entlasten.

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