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Gutachter soll bei Suche nach Hallen-Standort helfen

Viele Fragen im Sportausschuss, aber kaum Antworten“, titelte der Waterbölles am 20. August 2015. Denn im Sportausschuss hatte Oberverwaltungsrat Martin Sternkopf als frischgebackener Leiter des Fachdienstes „Sport und Freizeit“ (2.45) unter anderem auf die Frage nach dem Planungsstand für eine Dreifachturnhalle in der Innenstadt nur einen dürren Dreizeiler parat gehabt, und die Begründung dafür von Sportdezernent Thomas Neuhaus – diese Planung sei wohl im Zusammenhang mit der Standortsuche für das neue Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung ins Stocken geraten – hatte die Ausschussmitglieder ebenso wenig begeistert.

Dass das Berufskolleg zum Hauptbahnhof kommt, berichtete der Waterbölles am 31. August 2016. Das dortige Baufeld 6 wäre ohnehin für eine Dreifachturnhalle zu klein gewesen. Also dürfte die Entscheidung fallen zwischen den möglichen Standorten Ebertplatz, Albert-Einstein-Gesamtschule, Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium und – im der damaligen Sportausschusssitzung überraschend ins Gespräch gebracht - der Parkpalette im Bökerspark (??). Fragt sich nur, w a n n sie fallen soll! Benötigt werde die neue Halle bis 2020, betonte Neuhaus gestern im Hauptausschuss. Und weil man bei der Standortsuche für das Berufskolleg mit einer vergleichenden Standortanalyse (durch die DKC Kommunikationsberatung GmbH in Düsseldorf) gute Erfahrungen gemacht habe, so Neuhaus, soll dieser Weg jetzt auch bei der neuen Halle beschritten werden. Dafür spreche auch, ergänzte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, dass die Entscheidung schwierig sei. „Alle Standorte sind irgendwie vermint“, sprich: auch mit Bedenken behaftet.

Das wusste die CDU-Fraktion, als sie zur gestrigen Ausschusssitzung die Anfrage zu Papier brachte, wie es denn um den Entwurf der Stadtverwaltung für ein Gesamtkonzept zur Entwicklung der Sporthallenangebote in der Remscheider Innenstadt bestellt und inwieweit inzwischen der einstimmige Beschluss des Hauptausschusses vom 7. Mai 2015 umgesetzt worden sei. Den hatten damals SPD, Bündnis90 / Die Grünen, FDP und W.i.R. initiiert mit ihrem Antrag nach einer „Standortsuche für Dreifach-Sporthalle in der Remscheider Innenstadt“. Das Ziel: Eine synoptische Darstellung der möglichen Standorte, Kosten und Pläne der Halle sowie eine mittelfristige „Investitions- und Finanzplanung für die Modernisierung und Sanierung der bestehenden Schulsporthallen in der Innenstadt“. Dazu Markus Kötter (CVDU) gestern sarkastisch: „Seitdem ist nichts passiert; man hat 15 Monate tatenlos verstreichen lassen!“ Dabei hätten es die Antragsteller im Mai 2015 sehr eilig gehabt und bei der Forderung nach einer dringlichen Standortsuche sogar beinahe den Sportausschuss umgangen.

Er hätte es vielleicht etwas diplomatischer ausgedrückt, sagte dazu der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf. Aber er sei „geneigt, sich Herrn Kötter in der Kernfrage anzuschließen“. Denn: „Wenn wir heute schon ein paar Schritte weiter wären, wäre das ein gutes Signal gewesen für die Schulen und die Sportvereine!“ Zumal der schlechte Zustand der Turnhalle der Albert-Einstein-Gesamtschule das Projekt eigentlich hätte beschleunigen müssen, ergänzte David Schichel von den Grünen.

Nun bald einen externen Gutachter zu beauftragen, begrüßte auch Fritz Beinersdorf von den Linken. Aber angesichts der Kosten von ca. 30.000 Euro dürfe das „nicht zur Regel werden!“ Jens Peter Nettekoven (CDU) hielt dagegen: das Geld sei gut angelegt, entlaste der Gutachter doch die Bauverwaltung.

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