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Ein "Kümmerer" soll neue Gewerbegebiete angehen

Um die Entwicklung von Gewerbeflächen zu beschleunigen, so der Waterbölles am 9. November, und um, Zitat, „Versäumnisse der vergangenen Jahre nicht fortzuführen“, hatten die Fraktionen bzw. Gruppen von SPD, GRÜNE, FDP und W.i.R. den Antrag gestellt, die Verwaltung möge im Rahmen einer gutachterlichen Stellungnahme potenzielle Gewerbeflächen anhand der Kriterien Verfügbarkeit der Flächen, Erschließung und Verkehrsanbindung der Flächen, Kostenrisiko seitens der Stadt Remscheid, Potenzial der Vermarktung und Beitrag zur Innenentwicklung bewerten und damit deren Entwicklung vorzubereiten. Durchaus kontrovers wurde der Antrag gestern im Haupt- und Finanzausschuss erörtert, bevor er schließlich einstimmig angenommen wurde. „Das ist ein gutes Zeichen für die Wirtschaft“, befand Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.

Letzter Satz in der Antragsbegründung: „Sollten die Kapazitäten in der Verwaltung nicht ausreichend sein, so erwarten wir einen entsprechenden Hinweis des Oberbürgermeisters, um gemeinsam einen Weg in der Umsetzung finden zu können.“ Wolf Lüttinger (FDP) konkretisierte das Angebot, Geld für Personal bereitzustellen, gestern so: „Wir wollen einen Kümmerer!“ Der OB hörte das gerne – und kündigte zur Ratssitzung am 13. Dezember eine entsprechende Verwaltungsvorlage an. Die Entwicklung neuer Gewerbegebiete sei dringend nötig, um „die Unternehmen am Ort zu halten“. David Schichel war das nicht genug: „Wir müssen uns auch um die industriellen Brachflächen in der Stadt kümmern und sie, wenn möglich, reaktivieren!“

Jens Peter Nettekoven und Karl Heinz Humpert wiesen für die CDU darauf hin, dass die Stadt den Mangel an freien Industrie- und Gewerbegebieten schon seit zehn, 15 Jahren beklage. Ein Problem, das sich allein schon aus der Topografie im Bergischen ergebe, so Fritz Beinersdorf von den Linken.

Markus Kötter (CDU) verstand den Antrag auch als „Kritik an der Führung der Verwaltung“. „Ich aber nicht“, konterte der OB. Woraufhin Nettekoven prompt aus dem Antrag zitierte: „Versäumnisse der Vergangenheit...!“ Aber wenn es denn jetzt wirklich schneller vorangehen solle, werde sich die CDU dem Anliegen der Antragsteller nicht verschließen. Auf Antrag von Fritz Beinersdorf wurde der Antrag allerdings um den Satz ergänzt, die Verwaltung habe nach einem halben Jahr einen ersten Erfahrungsbericht  vorzulegen.

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Chronist am :

Den Vorwurf, einen recht populistischen Antrag gestellt zu haben, wies der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf zurück. Und konterte seinerseits damit, die CDU habe zwischen 1999 und 2005 "ohne Sinn und Verstand" an einem Gewerbegebiet an der Blume festgehalten, wohlwissend, dass dieses Gelände gar nicht zum Verkauf stehe.

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