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Eine Beschlussvorlage sollte es schon sein

Hardtpark: Status Quo reicht als Schutz“, titelte der Waterbölles am 5. Oktober. Die Bezirksvertretung Lennep und die Verwaltung waren einer Meinung gewesen: „Eine Unterschutzstellung des Hardtparks als geschützter Landschaftsbestandteil gemäß § 29 Bundesnaturschutzgesetz ist nicht erforderlich, da auch ohne Schutzverordnung ein Erhalt der städtischen Parkanlage dauerhaft gewährleistet ist.“ Dafür werde schon die Bezirksvertretung sorgen, indem sie sich mit jedem Baum, der entfernt werden solle, intensiv befassen werde, so Bezirksbürgermeister Markus Kötter. Daran erinnerte er die Mitglieder in der Sitzung am vergangenen Mittwoch. Zuvor hatte er sich im Hardtpark nach der alten Buche ungesehen, die dicht an der Grenze zum Hertie-/Karstadt-Gebäude steht und bei dessen Umbau auf jeden Fall erhalten werden soll. Und was musste er entdecken: Der Stamm war nur unzureichend vor Beschädigungen durch Baumaschinen abgedeckt worden.

Nicht genug damit: Zur Sitzung am Mittwoch hatte die Verwaltung schriftlich mitgeteilt, dass nicht nur eine auf der Grenze des künftigen Gebäudes stehenden Säuleneiche gefällt werden müsse, sondern vier weitere, die allerdings nicht unter die Baumschutzsatzung fielen; sie würden sonst zu nah am künftigen Baukörper stehen. Der Investor Ten Brinke sei als Ersatz neben der Leistung einer Ausgleichszahlung auch zu Ersatzpflanzungen (zwölf Säuleneichen) im Hardtpark verpflichtet worden. Diese Pflanzungen wolle der Investor entlang der Fassade im Hardtpark vornehmen lassen. In die Entscheidung über die Ersatzstandorte werde die Bezirksvertretung Lennep zu gegebener Zeit eingebunden. Und: „Hinsichtlich der Sicherung der Rotbuche während der Bauphase ist der Investor durch die Untere Landschaftsbehörde aufgefordert worden, die Schutzmaßnahmen fachgerecht zu erweitern und einzuhalten.“

Letzteres gefiel Markus Kötter. Alles andere aber nicht. Vor allem an der Mitteilungsvorlage störte er sich und schlug vor, die gar nicht zur Kenntnis zu nehmen. Was die BV-Mitglieder denn auch taten. Sie erwarten jetzt von der Verwaltung, wie im Grundsatz vereinbart, eine Beschlussvorlage. Weil sie nicht nur mitreden, sondern auch mitentscheiden wollen. Und aus dieser Beschlussvorlage müsse dann auch hervorgehen, ob die Anpflanzung von zwölf neuen Säuleneichen überhaupt zum Charakter des Hardtparks passe.

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Chronist am :

Im Laufe der fortgeschrittenen Planung zum Bauvorhaben Hertie ist deutlich geworden, dass in Ergänzung zu der bereits entfernten, bislang auf der Grenze des künftigen Gebäudes stehenden Säuleneiche vier weitere nicht geschützte, d.h. nicht unter die Baumschutzsatzung fallende, Säuleneichen im Bereich des Arbeitsraumes entfernt werden müssen, da sie zu nah am künftigen Baukörper stehen. Der Investor Ten Brinke ist für die notwendige Entfernung geschützter Bäume im Umfeld des Hertie-Komplexes neben der Leistung einer Ausgleichszahlung zu Ersatzpflanzungen (zwölf Säuleneichen) verpflichtet worden. Diese Pflanzungen nimmt der Investor entlang der Fassade im Hardtpark vor. Für die entfallenden Säuleneichen im Bereich des Arbeitsraumes ist ... Ersatz zu pflanzen. Die endgültigen Ersatzstandorte und somit die Umgestaltung des Hardtparks im hinteren Gebäudebereich werden vor der Pflanzung in Absprache mit den TBR, Abteilung Grünflächenmanagement, festgelegt. (Beschlussvorlage der Stadt Remscheid zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 8. Februar)

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