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Sitzbank auf dem "Postplatz" wurde nicht alt

von Jürgen Breidenbach 

„Aufenthaltsqualität“ – dieses Wort gab es um 1960 herum zwar noch nicht, dennoch hatten die Stadtplaner bei der Gestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes ein Herz für den mächtigen Baum auf dem damaligen „Postplatz“. Sie schenkten ihm sogar eine Rundum-Sitzbank und ein Blumenbeet. Ob es für diesen Einfall eines externen Planungsbüros bedurfte, ist nicht überliefert. Leider waren die Bagger jedoch dem schönen Baum zu nahe auf die Pelle gerückt, sprich: an die Nahrungsgrundlage geraten. Mit der auf dem Foto dokumentierten Aufenthaltsqualität war es deshalb schon bald wieder vorbei. Eine Lobby für die Anpflanzung eines neuen Baumes fand sich im Wirtschaftswunderland damals nicht, aber immerhin warb die Stadt mit dieser eindrucksvollen Verbindung von Verkehrsknotenpunkt und naturähnlicher Ruhezone noch in ihrem fünfsprachigen Bildband, der für Freunde in aller Welt bestimmt war. Vielleicht kann dieses Bild auch eine Anregung für die jetzt tätigen Gestalter abgeben. (Quelle: „Remscheid, eine Großstadt im Bergischen Land“, Herausgeber: Amt für Wirtschafts- und Verkehrsförderung Remscheid, Hermann Hasenclever. )

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Kommentare

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GabrieleLipka am :

Fast zeitgleich beschloss der Rat der Stadt den Hardt Park zum Wohle der Bürger anzukaufen. In Düsseldorf etablierte sich ein "Grünes Parlament",das sich auch mit der Bedeutung des Stadtgrüns befasste. Auch Remscheid war vertreten.

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