Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

„Die verlorenen Menschenrechte am Bosporus!“

Sevim Dagdelen (MdB)Pressemitteilung der Linken

Nach dem Scheitern des gegen ihn gerichteten Militärputsches ist der türkische Präsident Erdogan dabei, das NATO-Mitgliedsland Türkei systematisch in einen islamistischen Unterdrückungsstaat umzubauen. Rigoros geht er gegen Andersdenkende vor. Zehntausende Menschen wurden aus dem Staatsdienst entlassen, Massenverhaftungen sind an der Tagesordnung. Im Südosten dauert der Krieg gegen die Kurden an, in Syrien werden islamistische Terrorgruppen unterstützt. Warum hält Bundeskanzlerin Merkel weiter zu dem antidemokratischen Staatschef? Welchen Preis hat der EU-Türkei-Deal in Sachen Flüchtlingspolitik? Sevim Dagdelen (MdB) beleuchtet am Dienstag, 6. Dezember, ab 19 Uhr im Alevitischen Kulturverein Remscheid und Umgebung e.V. die Machtverhältnisse am Bosporus und zeigt politische Alternativen zum unterwürfigen Umgang der Bundesregierung mit der Türkei auf. Ihr Thema: "Die verlorenen Menschenrechte am Bosporus - wie lange schauen Deutschland und die EU noch zu?" DIE LINKE. Remscheid lädt zu Vortrag und Dskussion alle interessierten Bürger/innen herzlich ein.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

„Niemand darf in Remscheid die Grundrechte der Meinungs- und Versammlungsfreiheit behindern“, sagte Erden Ankay-Nachtwein, die Vorsitzende des Remscheider Integrationsrates. Anlass: Am 6. Dezember besucht die Bundestagsabgeordnete Sevim Dağdelen Remscheid, um auf Einladung des Remscheider Kreisverbandes DIE LINKE im Gemeindesaal der Alevitischen Gemeinde am Zentralpunkt aus ihrem Buch „Der Fall Erdoğan“ zu lesen und anschließend mit den Gästen zu diskutieren. Seit für diese Veranstaltung geworben wird, häufen sich im Internet und besonders in den sogenannten "sozialen Netzwerken“ Beiträge, mit denen Veranstalter, die Autorin und der Gastgeber diffamiert werden. Inzwischen gibt es mehrere Aufrufe, diese Veranstaltung zu stören und zu verhindern. Diese Beiträge machen Erden Ankay-Nachtwein fassungslos. In einer ersten Reaktion sagte sie: „Ich bin tief erschüttert, wie hier mit dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung umgegangen wird.“ Für die Vorsitzende des Remscheider Integrationsrates besteht kein Zweifel, dass die Veranstaltung stattfinden muss. „Man muss nicht die Meinung von Frau Dağdelen teilen. Wir alle haben aber das Recht uns friedlich zu versammeln und uns ihre Meinung anzuhören.Wir dürfen uns deshalb von Boykottaufrufen und angedrohten Störungen nicht abschrecken lassen. Zu unserer Demokratie in Deutschland gehört die Meinungsvielfalt. Diese müssen wir verteidigen, deshalb verurteile ich die im Internet kursierenden Boykottaufrufe auf das Schärfste.“ Erden Ankay-Nachtwein hatte ursprünglich die Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt, weil am gleichen Abend der Schulausschuss tagt. „Als Zeichen für Meinungsfreiheit werde ich Frau Dağdelen gerne in Remscheid begrüßen und mit ihr auch diskutieren. Ich wünsche mir eine lebhafte und kritisch-konstruktive Diskussion. Damit setzen wir ein klares Zeichen: Über Grundrechte wird nicht verhandelt."

Stadt Remscheid am :

Der Vorsitzende der Alevitischen Gemeinde Remscheid hat Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz über massive Bedrohungen und Beschimpfungen - insbesondere im Internet - mit Blick auf die Veranstaltung informiert. „Mit Empörung habe ich diese Hetzkampagne zur Kenntnis nehmen müssen. Das Recht der Meinungsfreiheit ist eines der höchsten Güter des deutschen Grundgesetzes; es umfasst ausdrücklich auch das Grundrecht zur freien Meinungsäußerung - insbesondere auch Andersdenkender. Es ist unumstößlich mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung verbunden. Angriffe sind zu verurteilen und konsequent durch die Strafverfolgungsbehörden zu ahnden – auch das Internet ist hier kein rechtsfreier Raum.“, so Oberbürgermeister Mast-Weisz. „Ich kann nur dazu aufrufen, sich von solchen Äußerungen nicht abschrecken zu lassen und vehement für die Bestandteile unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung einzutreten.“

Gerd Rothbrust am :

Diese Spezies sollte man, so lange sie sich nur im Netz produzieren, einfach ignorieren. Wenn allerdings zu erwarten ist, dass sie in der Realität agieren, muss man ihnen mit aller Härte begegnen.

Cengiz Özdemir am :

Als zweiter stellvertretender Vorsitzender des Integrationsrates Remscheid muss ich hier mit Empörung von Vorwürfen lesen, dass in Remscheid gegenüber Andersdenkenden Hetzkampagnen betrieben werden und in Social Media Netzwerken dazu aufgerufen wird, die o.g. Versammlung zu stören. Ich bin stets für die Meinungsfreiheit aller Menschen, solange die Wahrheit gewahrt und Menschenrechte und Menschenwürde nicht verletzt werden. Des Weiteren bin ich gegen jegliche Form von Terror und Gewalt. Ich lebe selbst in Remscheid und nutze auch diverse Social Media Netzwerke, doch nirgendwo wird ein Wort darüber verloren, dass eine derartige Veranstaltung mit den o.g. Personen in Remscheid stattfinden wird. Deswegen ist die Empörung meinerseits so groß! Ich kann nicht weiter zusehen, wie hier gegenüber ahnungslosen Menschen Anschuldigungen vorgebracht werden. Ich befürchte, dass auf diesem Wege eher Werbung für diese Veranstaltung gemacht werden soll, um dadurch noch mehr Gäste zu gewinnen. Meiner Meinung nach sollte man damit unsere friedliche Stadt Remscheid nicht belasten.

Beatrice Schlieper am :

Als ein stellvertrender Migrationsvorsitzender sollte man sich seine Worte gut überlegen, bevor man damit in die Öffentlichkeit geht. Besonders, wenn es sich um Vermutungen bzw. Unterstellungen handelt.

Lothar Kaiser am :

Erden Ankay-Nachtwein und Burkhard Mast-Weisz haben die Anfeindungen im Netz, die sie zu Recht kritisieren, doch nicht geträumt!

DIE LINKE. Nordrhein-Westfalen am :

Heute um 19 Uhr wird Sevim Dağdelen, Sprecherin für Internationale Beziehungen und Beauftragte für Migration und Integration der Bundestagsfraktion DIE LINKE, in Remscheid ihr Buch über die Lage in der Türkei vorstellen. Türkische Nationalisten haben das zum Anlass genommen, die Abgeordnete erneut zu bedrohen. Dazu erklärt der Landessprecher der NRW-Linken, Christian Leye: „Es ist unerträglich, dass Sevim Dagdelen als Kritikerin der türkischen Regierung erneut zur Zielscheibe türkischer Nationalisten wird. Dagdelen wird heute in Remscheid ihr neues Buch mit dem Titel 'Der Fall Erdogan: Wie uns Merkel an einen Autokraten verkauft' vorstellen. Im Vorfeld der Veranstaltung ist es einmal mehr zu Bedrohungen von Dagdelen und der örtlichen Alevitischen Gemeinde gekommen, die die Veranstaltung durchführt. Es ist nicht hinzunehmen, dass türkische Nationalisten auch in Remscheid versuchen, ihre anti-demokratischen Positionen mittels Drohungen und Hetzkampagnen durchzusetzen. Für Hass und Hetze darf es in NRW keinen Platz geben, egal ob sie von deutschen Neonazis kommt oder von türkischen Rechtsextremen, Erdogan-Fans und Islamisten. Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit werden wir verteidigen gegen Autokraten und Antidemokraten.“

Gerd Rothbrust am :

Die Buchvorstellung war in Teilen informativ, sie enthielt ein paar interessante Insiderinformationen. Allerdings war DIE LINKE und ihr Parteiprogramm stets präsent. Zudem wurde im Vortrag oft die (Manipulations)Form der Fragmentierung angewendet: Ein Problem wird fragmentiert (zerlegt) und nur die Fragmente, die dienlich sind, werden vorgetragen. So wurden die Zuhörer zwar mit vielen Informationen überschüttet, aber ohne gründliche Überprüfung bleiben es Behauptungen. Die befürchteten Störungen gab es nicht und so konnte Frau Dagdelen in einem ca. zweistündigen Referat ihre Thesen vortragen.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!