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Baumschutzsatzung soll überarbeitet werden

Pressemitteilung des Landschaftsbeirates

In allen Sitzungen des Landschaftsbeirates der vergangenen Jahre waren Erhalt, Entwicklung des urbanen Grüns - auch das der Stadtbäume - Thema. So auch in der Sitzung vom 22. November. Stadtgrün ist (auch) als weicher Standortfaktor für eine nachhaltige Stadtentwicklung unverzichtbar. Die Bürger haben eine über viele Generationen gewachsene emotionale Bindung an Bäume. Verknappende innerstädtische Flächen, die für Baumpflanzungen genutzt werden können, und die Fällung von Altbäumen innerhalb der gesetzlichen Vorgaben führen zu ständigen Konflikten.

Die derzeitige Baumschutzsatzung, die sich allein am Stammumfang und einiger Baumarten orientiert, erscheint nicht mehr zeitgemäß. Um das Vertrauen der Bürger zurück zu gewinnen, bedarf es weiterer Kriterien. Einstimmig beschlossen die Mitglieder des Landschaftsbeirates auf Antrag von Ronald Paas (Waldbauernverband), eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen. Diese soll die vorliegende Baumschutzsatzung bearbeiten, die dann auch weitere Aspekte, wie die ökologische Bedeutung einbezieht. (Gabriele Lipka, Vorsitzende des Landschaftsbeirates)

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Fraktion der Linken im Rat der Stadt am :

Für DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Remscheid, begrüßt Thorsten Schwandt, Sprecher im Ausschuss für Bürger Umwelt, Klimaschutz und Ordnung das Vorhaben des Landschaftsbeirats die Baumschutzsatzung zu überarbeiten. Schwandt bringt hierzu die Idee der LINKEN wieder in die Diskussion, in Ergänzung der Baumschutzsatzung ein Baumschutzkataster für Remscheid zu schaffen: „Im November 2013 forderten wir für stadtbildprägende und besonders schützenswerte alte Bäume ein Kataster. Leider ist diese Idee in weiteren Gremiensitzungen letztlich zerredet worden, und am Ende blieb eine Karte mit Fotos von schönen Bäumen im Stadtgebiet auf der Website der TBR übrig. Die kriminelle Fällung eine Buche in Lennep und das Abholzen von stadtbildprägenden alten Zedern auf dem Hasten hat bewiesen dass die Baumschutzsatzung überarbeitet oder ergänzt werden muss um den Baumbestand im Interesse der Bevölkerung vor rücksichtslosen ‚Investoren‘ zu schützen.“

Chronist am :

„Die CDU-Fraktion begrüßt es, dass der Landschaftsbeirat die bestehende Baumschutzsatzung für unsere Stadt überarbeiten will. Es ist richtig, dass in Zukunft unter anderem auch die ökologische Bedeutung eines Baumes eine Rolle spielen soll bei der Frage, ob ein Baum unter Schutz gestellt wird oder nicht. Klima- und Umweltschutzpolitik ist nicht neu oder modern. Wir Christdemokraten verstehen hierunter schlicht die Bewahrung der Schöpfung und der natürlichen Lebensgrundlagen. Die illegalen Fällungen in der letzten Zeit haben wir als Weckruf verstanden. Es macht uns richtig sauer, wenn offenkundig Einzelne denken, das widerrechtliche Plattmachen von Bäumen sei ein Kavaliersdelikt. Es ist gut, wenn eine Arbeitsgruppe nun versucht, diesen Missstand aufzugreifen. Auch das jüngste Absägen von zwei Zedern hat gezeigt, dass wir frühzeitig aufpassen müssen und klar definieren müssen, welche Bäume wir unter Schutz stellen und welche nicht. Der Landschaftsbeirat kann sich der Unterstützung der CDU-Fraktion sicher sein bei dem Bemühen, eine zeitgemäße Baumschutzsatzung sauber zu erarbeiten. Nicht nur Steine binden die Bürger an ihre Heimat Remscheid, sondern auch Bäume“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Nettekoven. (CDU-Pressemitteilung)

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