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"Verkehrsbesprechung" sieht keinen Handlungsbedarf

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Süd am 7. Dezember hat Manfred Saure, der Vorsitzender der Bürgerverein Rosenhügel, auf mögliche Verbesserungen in der Straßenführung und der Sicherheit im Straßennetz des Rosenhügels hingewiesen. Doch die "Verkehrsbesprechung", bei der derartige Bürgeranträge meist landen, bevor sich die Kommunalpolitiker damit beschäftigen können, hat die Anregungen nicht aufgegriffen.

Der Bürgerverein hatte in seinem Brief an Bezirksbürgermeister Stefan Grote berichtet, dass sich Ute Holdorf die Leiterin der neuen Interkulturellen Kindertagesstätte „Confetti“, darüber beklagt habe, viele Autofahrer passierten den Bereich der Kita viel zu schnell. Vorschlag des Bürgervereins: Die Stadt möge doch aus beiden Fahrtrichtungen mit dem Gefahrenzeichen (Nr. 136) „Kinder“ auf die besondere Verkehrssituation hinweisen. Und: „Eine ausreichend lange, absolute Halteverbotszone vor dem Eingangsbereich der Kindertagesstätte hätte eine bessere Übersicht für die anfahrenden Autofahrer zur Folge.“ Auch sei eine Absperrung vor dem Ausgang der Kita angebracht, wie sie sich an vielen Einrichtungen für Kinder im Stadtgebiet bewährt hätten.

In der Mitteilung der Verwaltung zur BV-Sitzung heißt es, das gewünschte Verkehrszeichen sei im April aufgestellt worden. Im Übrigen sei in der bestehenden „Zone 30“ von einer erhöhten Aufmerksamkeit Autofahrer auszugehen, zumal die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Rahmen der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung kontrolliert werde. Die Notwendigkeit eines zusätzlichen Sperrgitters wird nicht gesehen, da die Kita schon jetzteingezäunt sei. Zitat: „Die Rosenhügeler Straße ist in diesem Bereich gut einsehbar; ein Haltverbot im beschriebenen Bereich wird seitens der Verkehrsbehörde kritisch gesehen.“

Der zweite Vorschlag des Bürgervereins betraf die Talstraße. Die dortige Einbahnstraßenregelung war vorübergehend im Zuge von Kanalarbeiten aufgehoben worden. „Diese Freigabe hat sich als bisher unproblematisch herausgestellt“, so der Verein. Das erleichtere den Verkehr im Winter: Früher hätten die Einwohner ihre Wohnbereiche nur über die steilen Straßenteile der Hügelstraße verlassen können. „Die Talstraße ist lange nicht so steil wie die Hügelstraße und kann bei Glätte sicherer befahren werden!“

Aus Sicht der Verkehrsbehörde sollte jedoch die alte Einbahnstraßenregelung beibehalten werden. Begründung: „Die Einbahnstraße ist ein gutes Mittel, um unter beengten Platzverhältnissen einen optimalen Verkehrsfluss zu gewährleisten und gleichzeitig Parkraum für Anwohner beizubehalten. Bei Aufhebung der Einbahnstraße müsste ...über eine ergänzende Haltverbotsbeschilderung nachgedacht werden“, um ausreichende Begegnungs- und Ausweichflächen zu schaffen.

Auch mit der Anregung, das Parken in den Straßenzügen am Rosenhügel eindeutig zu regeln, scheiterte der Verein. Im unteren Bereich der Rosenhügeler Straße (neue Kita), in der Elisabeth-, Adler-, Sonnen-, Fischer-, Hügel- und Ewaldstraße sei ein regelgerechtes Parken nur einseitig möglich. „Die Bürger und Einwohner helfen sich selbst, indem sie mit zwei Rädern den Bürgersteig beparken. Meistens auf beiden Seiten der Straße. (...) Die Autofahrer leben dann in dem Bewusstsein, sich eine Verwarnung einzuhandeln.“ Das erinnert an die jüngsten Diskussionen um das Parken im Ortsteil Neuenhof. Doch in diesem Fall gab sich die Straßenverkehrsbehörde besonders wortkarg. Aus ihrer Sicht bestehe „im Hinblick auf die Parkregelungen in den beschriebenen Straßen kein Handlungsbedarf.“

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