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Von 95 Pkw der Stadt fahren drei mit Erdgas

In der Ratssitzung am 30. Juni 2016 hatte David Schichel (Grüne) die Verwaltung gebeten, bei der Umrüstung des Fuhrparks auch Fahrzeuge mit Erdgasantrieb in Erwägung zu ziehen. Er erwarte hierzu eine Einschätzung der Verwaltung in Form einer Vorlage. Die liegt nunmehr vor und steht am 28. Februar der Tagesordnung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung. Demnach setzen Stadtverwaltung und Technische Betriebe Remscheid (TBR) gegenwärtig insgesamt 95 Pkw ein. Von diesen sind 46 geleast. Und bei einer eine Ersatzbeschaffung kämen grundsätzlich auch Erdgasmodellen in Frage, so die Verwaltung. Von den 49 Pkw in städtischem Eigentum  seien 13  älter als zehn Jahre.

Der Neuanschaffung von Fahrzeugen muss eine Wirtschaftlichkeitsprüfung  vorausgehen. Sie  umfasst neben den Anschaffungs-  bzw. den Leasingkosten auch die Kosten des Kraftstoffverbrauchs sowie den CO2-Ausstoß [g/km] für die gesamte Vertragslaufzeit / Nutzungsdauer. Dabei habe sich in der Vergangenheit  häufig gezeigt, „dass andere Gesichtspunkte, wie  notwendige Sonderausstattungen bzw. Sonderausführungen oder die erwartete Kilometerleistung im absehbaren Nutzungszeitraum einer Entscheidung zu Gunsten von Erdgasmodellen entgegengestanden haben“. Und Leasingfahrzeugen habe sich bisher gezeigt, „dass Verträge für Erdgasmodelle nur zu deutlich höheren Kosten im Vergleich zu konventionellen Pkw möglich sind.“

Derzeit sind lediglich drei Erdgasfahrzeuge (Modell VW eco-move up) bei der Stadtverwaltung im Einsatz, zwei im Fachdienst Zuwanderung und eines im Fachdienst Umwelt. Aber die Verwaltung will auch künftig „in jedem Einzelfall geprüft, ob für den jeweiligen Einsatzzweck  ein geeignetes Fahrzeug mit einem im Vergleich zu Benzin oder  Dieselkraftstoff umweltverträglicheren Antrieb zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen auf dem Markt verfügbar ist.“

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In der Antwort der Verwaltung – Einzelfallentscheidungen der drei Fachbereiche, über die neue Fahrzeuge abgewickelt werden – werde „der Wille des Rates nicht ausreichend deutlich, auch Fahrzeuge mit Erdgasantrieb in Erwägung zu ziehen, kritisierte in der heutigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses Wolf Lüttinger (FDP). Und Markus Kötter (CDFU) ergänzte, der Oberbürgermeister könne diesbezüglich doch die Allgemeinen Geschäftsanweisungen ergänzen. Das sei nicht nötig, meinte Burkhard Mast-Weisz. „Da reiche auch ein Beschluss des Verwaltungsvorstands. Im Übrigen meinte er: „Man kann sich Vieles vorstellen, aber man kann nicht alles stemmen. W9r können uns nur mit den Nägeln kratzen, die uns wachsen!“

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