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Zwei Ferien-Wochen wie die Erwachsene fühlen

Bei der gestrigen Pressekonferenz zur "Kinderstadt" 2017. Foto: Lothar Kaiser

„Wir bewerben einen absoluten Klassiker, und das in diesem Jahr zum 23. Mal“, eröffnete gestern Mittag Sozialdezernent Thomas Neuhaus im Gemeindehaus der Ev. Lutherkirchengemeinde an der Johann-Sebastian-Bach-Straße die Pressekonferenz zur Remscheider „Kinderstadt“ 2017. Sie wird in diesem Jahr vom 17. bis 28. Juli stattfinden, jeweils montags bis freitags von 9.30 bis 16 Uhr (am 28.7. bis 14 Uhr), und zwar nicht in der Albert-Einstein-Gesamtschule (AES) wie im vergangenen Jahr, sondern in der Sophie-Scholl-Gesamtschule (wie in den Vorjahren). „Gut, die Wahl zu haben“, befand Til Rebelsky vom städtischen Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen. Der Wechsel habe mit den geplanten Umbauarbeiten in der Aula der AES zu tun. In beiden Schulen sei die „Kinderstadt“ in den Ferien gern gesehen, „ohne dass die Schule gleich die Aufsicht übernimmt. Das ist eine Remscheider Besonderheit gegenüber den anderen ‚Kinderstädten‘ im Bundesgebiet.

An der Zielgruppe hat sich nichts geändert: 220 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren mit und ohne Behinderung, darunter je zehn Kinder aus Flüchtlingsfamilien und aus Einrichtungen der evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land (wie die Ev. Lutherkirchengemeinde erstmals Mitveranstalter). Die verschiedenen Träger der beliebten Ferienaktion zeichnen sich durch sehr unterschi8edliche Kompetenzen aus. Ihnen und den Sponsoren, ohne die die Aktion gar nicht realisierbar wäre, dankte Neuhaus herzlich. Besonders hob er das Bildungszentrum des Sana Klinikums Remscheid hervor. Denn die Krankenpflegeschüler/innen nehmen im Rahmen ihrer Ausbildung an der „§Kinderstadt“ teil, auch in diesem Jahr wieder zuständig die medizinische Erstversorgung vor Ort. Und spielerisch kommt die „Operation“ von Kuscheltieren und das Eingipsen von „Knochenbrüchen“ hinzu (alle Jahre wieder d i e Schrecksekunde für Väter und Mütter beim Abholen am Nachmittag).

Zehn Tage „Kinderstadt“ kostet je Kind 110 € (inkl. Mittagessen) bzw. 130 € (inkl. Frühbetreuung, Frühstück und Mittagessen). „Aber am Geld darf es nicht scheitern“, betonte gestern Thomas Neuhaus. Deshalb besteht auch diesmal wieder für Eltern mit geringerem Einkommen die Möglichkeit der Ermäßigung. Nähere Informationen bei Frau Günther (Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen) unter Tel. RS 163478.

Die Anmeldung für Regelplätze beginnt am Samstag, 4. März,  um 10 Uhr Im Gemeinde- und Stadtteilzentrum Esche, Eschenstraße 25, der Verkauf der Restverkauf am 6. März im Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen, Haddenbacher Str. 38, Zimmer 008. Anmeldung für Integrativplätze (Kinder mit Behinderung)  sind dort unter  Tel. 163637 möglich.

In der „Kinderstadt“ werde das allseits bekannte „Vater-Mutter-Kind-Spiel“ weiterentwickelt zu einer Erlebniswelt, in der sich die Jungen und Mädchen wie Erwachsene fühlen könnten, erläuterte Til Rebelsky das Konzept dieses „dynamischen pädagogischen Großspielprojekts“. Denn in diesen zwei Sommerferienwochen lebe die „Kinderstadt“ mit eigener Währung (dem sog. „Fichtentaler"), einer eigenen Bank, einem Bürgeramt, einem Arbeitsamt, Freizeit und Konsumangeboten und vielem mehr. Und sogar Wahlkampf wird gemacht – für die Sitze im „Kinderstadtrat“. Das aller erfordert natürlich viele Helfer/innen. [Rebelsky sprach von einem „Sack Flöhe“, den es zu hüten gelte. ;-) ] Die ehrenamtlichen Betreuer/innen müssen mindestens 16 Jahre sein.  Interessenten können sich bei Daniela Kann (Stadt Remscheid, Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen), Tel.: 16 36 37 melden.

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