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Ein fröhlicher und bunter Aufzug

Rosenmontagszug 2017: Die größte Sorge der Lenneper Karnevalisten um Gunther Brockmann, den Vorsitzenden der Lenneper Karnevalsgesellschaft, war gestern Morgen, dass es vor Ende des Rosenmontagszuges anfangen würde zu regnen. Tat es aber nicht (der Wolkenbruch kam erst mit Gewittergrollen um 19 Uhr). Ud so wurde der Zug um die halbe Lenneper Altstadt denn, was er werden sollte: Ein fröhlicher und bunter Aufzug von phantasievoll kostümiert Närrinnen und Narren. Unter den Motiv-Gruppen ragte auch diesmal wieder die Gruppe des Jugendzentrums „Die Welle“ preiswürdig heraus, nicht zu vergessen die Gruppe der Trommler. „Kamelle“ gab es satt, die Musik lud zum Mitsingen ein, und die „Bollwerke“ auf den Zufahrtsstraßen, die die Stadt aus Sicherheitsgründen hatte auffahren lassen, trübten den Spaß an der Freud in keiner Weise., Zumal die zahlreichen Zuschauer des Rosenmontagszuges, Jung wie Alt, den tonnenschweren Lastwagen der Technischen Betriebe (TBR) den Rückkehren zukehren mussten, wollten sie den nächsten Kamelle-Wurf nicht verpassen...

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Kommentare

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Chronist am :

Wenig erfreulicher Nachtrag: "Im Anschluss an den Karnevalsumzug versammelte sich im Hardtpark eine große Gruppe überwiegend jugendlicher Personen. Aus dieser Gruppe wurden Flaschen auf die Polizeibeamten geworfen. Nachdem der Platz geräumt war, beruhigte sich die Situation. Die Polizei nahm insgesamt elf Strafanzeigen unter anderem wegen Widerstandes und Körperverletzung auf. Neun Personen mussten in Gewahrsam genommen werden. Es wurden vierzehn Platzverweise ausgesprochen. Sieben angetrunkene Jugendliche mussten zur Jugendschutzstelle gebracht werden. Zwei Polizisten verletzten sich bei den Widerstandshandlungen. Wegen der Straftaten ermittelt jetzt die Kriminalpolizei." (aus dem Polizeibericht)

Chronist am :

"Was sich am Abend des Rosenmontags im Hardtpark abspielte, hatte mit der den Tag über anhaltenden Hochstimmung eher weniger gemein. Was die Polizistinnen und Polizisten im Hardtpark erleben mussten, ist aus meiner Sicht unfassbar. Hier wurden die Menschen angegriffen, die täglich ihre eigene Gesundheit für uns und für unsere Sicherheit aufs Spiel setzen. Eine große Anzahl alkoholisierter Personen hatte sich im Hardtpark versammelt und griff unvermittelt die Ordnungsbehörden an. Darüber hinaus hinterließen sie ein Bild der Verwüstung in der schönen Parkanlage. Ich habe die Verwaltung gebeten, der Bezirksvertretung eine Auflistung aller entstandenen Schäden zur Verfügung zu stellen. In der kommenden Sitzung werden wir gemeinsam überlegen müssen, wie wir es künftig vermeiden, dass es zu solchen Ausschreitungen kommt. Eines ist für mich jetzt schon klar: wir lassen uns den Rosenmontag nicht wieder von solchen Chaoten kaputt machen. Wer nur nach Lennep kommt, um sich sinnlos zu besaufen und anschließend zu randalieren, ist bei uns nicht willkommen und soll zu Hause bleiben. Hier kann es in Zukunft nur Null Toleranz heißen. Wir brauchen keine Sozialromantiker, die diejenigen noch in Schutz nehmen, die die Polizistinnen und Polizisten mit Flaschen und körperlicher Gewalt angreifen. Gewalt in dieser Form ist nicht zu rechtfertigen, weder durch Alkoholgenuss, noch durch eine schwere Kindheit oder die Nichtverarbeitung des Traumas eines kranken Dackels!“ (Bezirksbürgermeister Markus Kötter gestern auf dem Bürgerempfang der Bezirksvertretung Lennep in der Klosterkirche).

Peter Lange am :

Sicherlich ist Herrn Kötter grundsätzlich zuzustimmen. Einige Passagen der Rede zu diesem Thema finde ich jedoch irritierend. Herr Kötter spricht davon, dass man keine Sozialromantiker brauche, die diejenigen in Schutz nehmen, die Polizistinnen und Polizisten mit körperlicher Gewalt bedrohen. Ich interpretiere das so, dass Menschen welche nach den Ursachen eines solchen Verhaltes fragen, hier als Sozialromantiker dargestellt werden, während es doch aus Herrn Kötters Sicht nur wünschenswert ist, die reinen Symptome zu bekämpfen und eventuelle Ursachen außenvorzulassen. Weiter stellt sich die Frage, wie wohl die Formulierung „Gewalt in dieser Form“ gemeint ist, heißt das im Umkehrschluss, dass Gewalt in anderer Form tolerabel ist? Für mich ist Gewalt in keiner Form akzeptabel und das sollte man auch so klar ausdrücken.

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