Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Stadtverwaltung gibt „Stadtinfo-Zeitung“ heraus

Verwaltung muss sich über DOC-Zeitung Gedanken machen“, titelte der Waterbölles am 19. Juni 2015. Bei vier Gegenstimmen und drei Enthaltungen hatte der Rat der Stadt am 18. Juni den von der SPD befürworteten Antrag der CDU beschlossen, die Verwaltung möge ein Konzept und eine Kostenstruktur für eine mehrmals im Jahr erscheinende Zeitung über das Jahrhundertprojekt DOC in Remscheid-Lennep erstellen. Das ist inzwischen geschehen: Mit Datum 28. Februar ist unter http://www.doc-remscheid.de/1-ausgabe-der-stadtinfo-zeitung-unser-remscheid-unsere-projekte/ die 1. Ausgabe einer „Stadtinfo-Zeitung“ erschienen, herausgegeben von der Stadt Remscheid und herunterladbar im pdf-Format.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Norbert Landen am :

Wie hoch sind die Kosten für dieses Projekt. Kostenstruktur etc.?

Lothar Kaiser am :

„Very good price!“ freute sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz heute in Haupt- und Finanzausschuss darüber, dass die neue „Stadtinfo-Zeitung“ lediglich 2.233,42 Euro gekostet habe. Das macht bei einer Druckauflage von 10.000 Exemplaren gerade mal 22 Cent pro Exemplar. Die Zeitung liege in öffentlichen Gebäuden und bei niedergelassenen Ärzten aus, so der OB bei dieser Gelegenheit in Ermangelung einer offiziellen Pressemitteilung "seiner" Verwaltung..

Eija Tirkkonen am :

Die neue Stadtinfo-Zeitung wirkt wie offizielle Information der Stadtverwaltung. Ist sie das? Das Gesetz schreibt der Stadt vor, die Bürger über anstehende Vorhaben zu informieren, damit sie ihre Bedenken äußern und sich an die Planungen beteiligen können. Dafür brauchen Bürger die vom Gesetz vorgeschriebene Rechtsverbindlichkeit. Erfüllt die Stadtinfo-Zeitung diese Anforderungen? Für das DOC, wogegen bekanntlich Klagen zu erwarten sind, existieren nur halboffizielle aktuelle Information, die von externen Marketingbüros betrieben werden. Die offizielle Internetseite der Stadt für das DOC und Ersatzbauten wird lange nicht mehr aktualisiert. Z.B. der „Zeitstrahl“ für das DOC und Ersatzbauten in der Internetformat der neuen Zeitung ist so undeutlich, dass man die erforderliche Information nicht lesen kann. Gilt diese Information trotzdem als offiziell bekanntgemacht?

Markus Eschweiler am :

Statt “very good price” wohl besser "very good alternative facts". Interessant wäre die Gesamtsumme inclusive Lohnkosten.

Eija Tirkkonen am :

Für Akteneinsicht berechnet die Stadtverwaltung/TBR einen Stundensatz von 81 € für einen Mitarbeiter, der nach der geforderten Akte oder nach einem Plan sucht. Dieser Stundensatz eignet sich gut als Messlatte, wenn es darum geht, die Effektivität der Verwaltungsleistung darzustellen. Wenn ein Mitarbeiter nun an der Stadtinfo-Zeitung seit dem Beschluss im Juni ein halbes Jahr gearbeitet hat, kostete die Zeitung ca. 80.000 €; acht € pro Exemplar.

Lothar Kaiser am :

Fake-News, Frau Tirkkonen?? Denn: Die Arbeitsstunden sind nur vermutet. Also gilt: Wenn nicht..., dann nicht. Mal im Ernst: Warum sollte die Zusammenstellung dieser "Zeitung" so viel Zeit in Anspruch genommen haben? Wie lange müssten dann Tageszeitungsredakteure an ihren Produkten arbeiten!? Oder auch der Waterbölles. ;-)

Eija Tirkkonen am :

Fake News sind manipulative Instrumente von denjenigen an der Macht, die über die Wahrheit verfügen aber die Hoheit vorziehen. Spekulation ist immer nur die Folge vom mangelnden Informationsfluss. Wieviel Druckkosten beinhaltet nun die angegebene Summe für die Herstellung der Stadtinfo-Zeitung? Für diejenigen Remscheider, die die Lokalpolitik mitverfolgen, bietet die Zeitung nichts Neues außer dem aktuellen Zeitplan für das Bauvorhaben DOC mit seinen Ersatzmaßnahmen. Ausgerechnet diese Information ist nicht lesbar.

Peter Lange am :

Ich glaube, die Kosten tragen wir Bürger. Das wäre um so trauriger, da es sich hier nicht um eine echte Zeitung, sondern eher um ein Werbeblättchen handelt. Es ist an dieser Stelle müßig den Inhalt zu kommentieren, unterm Strich nichts Neues.

Fraktion der Linken am :

„Bürgernah und transparent über das Jahrhundertprojekt Designer Outlet-Center zu informieren“, das war die ursprüngliche Intention der im Februar 2017 erstmalig erschienenen städtischen Publikation zum DOC. Obwohl bekannt war, dass der veröffentlichte Termin zum Baubeginn des DOC erst nach Ablauf der Klagefrist Ende April 2018 und nicht im Januar 2018 erfolgen kann, wurden 10.000 Exemplare mit falschen Terminen gedruckt und an die Bürgerinnen und Bürger verteilt. Wir haben keine Zweifel, dass das Bemühen und der Anspruch zur Objektivität und richtigen Darstellung von Sachverhalten vorhanden ist. Fakt ist aber auch, dass Objektivität letztendlich eine nie ganz erfüllbare Forderung darstellt. Diese „Zeitung“ und die Pflege der städtischen DOC Internetseite wird nicht vom Investor sondern von den Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt finanziert, die ein Anrecht haben sachlich richtig und allumfassend informiert zu werden. Aus diesem Grund ist es aus unserer Sicht erforderlich, künftig auch den Kritikern Platz für die Darstellung ihrer Aspekte zu diesem Projekt in dieser Publikation einzuräumen.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!