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7.205.225 Euro für digitale Schultechnik bis 2021

Hoher EDV-Bedarf der Schulen bereitet Kopfzerbrechen“, titelte der Waterbölles am 29. Januar 2011. Im Schulausschuss hatten die die externen Gutachter Dr. Detlef Garbe und Dipl. Soz.-Wiss. Jürgen Thomaßen den Investitionsbedarf für eine „unterrichtskonforme Ausstattung“ mit Personalcomputern (PC), Laptops und anderen elektronischen Hilfsmitteln von 2011 bis 2016 mit 5.453.535 € beziffert. Zuviel für die Schulpauschale, die die Stadt pro Jahr von der Landesregierung erhält. Also suchten und fanden die Gutachter damals Einsparpotenziale, durch die sich der jährliche Investitionsbedarf auf 598.000 € reduzieren ließ.

Für den Zeitraum 2017 bis 2021 steht jetzt ein neuer Medienentwicklungsplan zur Medien- und IT-Ausstattung sowie Digitalisierung und Vernetzung der Remscheider Schulen an. Es ist mittlerweile der dritte. Dafür hatte die Verwaltung in ihrem Etat insgesamt 4.242.215 Euro eingeplant, zu wenig angesichts von Gesamtkosten in Höhe von 7.205.225 Euro. Doch zum Glück gibt es ja noch die Gelder des Landes aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“: Davon stehen 2.274.640 Euro für die digitale Schulinfrastruktur zur Verfügung. Bleibt also immer noch eine Differenz von 688.370 Euro. Die müssen nun, verteilt auf 2017 und 2018, außerplanmäßig bereitgestellt werden. Entsprechend wurde der Medienentwicklungsplan gestern im Schulausschuss einstimmig beschlossen. Ein  Empfehlungsbeschluss für den Rat der Stadt. Der wird über den neuen Medienentwicklungsplan am 30. März entscheiden.

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Chronist am :

„Der immer größer werdende Bedarf an Präsentationstechniken übersteigt die vorhandenen städtischen personellen Ressourcen. Aus diesem Grund konnten die mit den Schulen bereits abgesprochenen Ausstattungen teilweise noch nicht umgesetzt werden“, teilte die Verwaltung dem Schulausschuss zur Sitzung am 11. September mit. „Neben dem höheren Bedarf an Präsentationstechniken ist die Abwicklung und Umsetzung der Aufträge immer komplexer geworden. Um dem erhöhten Bedarf zu begegnen, werden die Beschaffungen raumscharf vor Ort in der Schule mit einem externen Berater durchgeführt und in einem Raumbuch festgehalten. Bei großem Montageaufwand (Umbau vorhandener Tafelsysteme und zusätzliche Anbringung der Präsentationstechnik) hat sich dieses Verfahren in der Umsetzung bewährt. Aktuell wird durch den Fachdienst Schule und Bildung eine Ausweitung der externen Betreuung geprüft.“

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