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Zur neuen Freibad-Saison ein dritter Bademeister

Wenn es allein nach Rat und Verwaltung ginge, wären seit gestern die Weichen für eine schöne Saison im Freibad Eschbachtal gestellt. Aber über das Wetter konnte gestern der Rat der Stadt leider nicht entscheiden. Also war es Optimismus, dass Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz nach dem einstimmigen Beschluss, zum 1. April im Stellenplan der Stadt eine dritte Schwimmmeisterstelle für das Freibad einzurichten mit  Personalkosten von 47.700 Euro, verkündete: „Ich freue mich auf einen schönen Sommer!“ Die Mehrausgaben an dieser Stelle werden übrigens weitgehend kompensiert durch einen Kw-Vermerk an anderer Stelle (Sportstättenunterhalter des Röntgen-Stadions). Zugleich beauftragte der Rat der Stadt die Verwaltung gestern, „nach Ablauf der Saison einen umfassenden Bericht sowie ein Konzept im Hinblick auf Investitionen und den weitergehenden Betrieb des Freibades zu erarbeiten“. Kommentar von Thomas Brützel (W.i.R.): „Eigentlich hätte ich eine andere Reihenfolge erwartet: Erst das Konzept, dann die neue Planstelle!“ Und die Reihenfolge war nicht das einzige Ungewöhnliche an diesem Tagesordnungspunkt: Eigentlich hätte er in den Haupt- und Finanzausschuss gehört, doch die Beschlussvorlage war zu dessen jüngster Sitzung nicht fertig geworden, wie der OB einräumen musste. Und weiter schieben mochte die Verwaltung ihn auch nicht. Denn die Frühjahrsarbeiten im Freibad stehen kurz bevor.

„Die abgelaufene Freibadsaison 2016 hat neben vielen gelungenen Aktionen, die zusätzlich angeboten und auch gut angenommen wurden, gezeigt, dass die zusätzlichen Angebote ... einen angemessenen und verlässlichen Personaleinsatz bedingen, da sonst die Öffnungszeiten aus Sicherheitsgründen reduziert werden müssten. (Betreiberverantwortung und Betreiberpflichten)“, hatte die Verwaltung die neue Stelle begründet. „Hauptamtlich sind im Freibad Eschbachtal derzeit zwei Mitarbeiter beschäftigt. Die Stelle des Betriebsleiters hat seit 1995 einen Kw-Vermerk, der mit der damals für Anfang 1997 beabsichtigten Schließung des Bades begründet wurde.“ Am 23. Juni 1997 hatte der Rat jedoch entschieden, das Freibad weiter in städtischer Verantwortung zu belassen.

Bereits dieser Beschluss beinhaltete die befristete Einrichtung einer dritten Schwimmmeisterstelle. Aber dann wurde bis zum Jahre 2015 der ehemalige Badleiter, der auch die Dienstwohnung auf dem Gelände bewohnt, über das als saisonale Zusatzkraft eingestellt. Nachdem dieser Vertrag 2016 aus gesundheitlichen Gründen ausgelaufen war, „nutzte der Fachdienst Sport und Freizeit aus Gründen der Sparsamkeit die Möglichkeit der Personalgestellung durch einen Dritten“, so die Verwaltung weiter. Aber: „Aufgrund hoher Ausfallzeiten hat sich dieser Weg als nicht verlässlich und praktikabel erwiesen.“

Außerhalb der Saison arbeiten die Schwimmmeister sowie Fachkräfte aus dem Fachdienst Sport und Freizeit an der Behebung von baulichen Mängeln bzw. am Substanzerhalt der Freibadanlage (z.B. Sanierung barrierefreie Toilette, undichte Anschlüsse der Ringleitung, Sanierung der  Duschanlage etc.). Das Kassenpersonal und die Rettungsschwimmer werden in der Saison über Zeitverträge eingestellt (z.B. Studentinnen und Studenten).  Im Übrigen werden, um Personalkosten für die Stadtverwaltung einzusparen, schon seit Jahren öffentliche geförderte Mitarbeiter eingesetzt. Denn es gibt immer viel zu tun. Die Verwaltung: „Die technische und bauliche Ausstattung des Freibades ist auf dem Stand der sechziger Jahre und sehr störanfällig. Viele Arbeiten müssen daher von den hauptamtlichen Mitarbeitern noch von Hand (z.B. Chlorierung) erledigt werden und sind entsprechend zeitintensiv.“

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