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Veit begrüßt Workshop gegen Leerstände in Lüttringhausen

In Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und anderen Institutionen gab der Lüttringhauser Bezirksvorsteher Philipp Veit (CDU) beim jüngsten Bürgerempfang einen Überblick über das, was sich seit dem Empfang des vergangenen Jahres in Lüttringhausen alles getan hat. Dier Waterbölles dokumentiert die Rede auszugsweise:

„Lüttringhausen als kleinster Bezirk wird nun auf  zwei Autobahnabfahrten vermerkt. Dass die Abfahrt 95a mit Remscheid-Lennep benannt wurde, obwohl sie auf Lüttringhauser Hoheitsgebiet liegt, hat uns doch schwer getroffen. Im Verkehrsfunk hören wir häufiger Stau auf der A1 in Richtung Köln zwischen Remscheid-Lennep und Wermelskirchen. Hier wird nun Lennep ebenso berühmt wie z. B. Drolshagen oder Münster-Nord. Ob wir in Lüttringhausen ein solches Image haben wollten? In den ersten Tagen wurden auch die abfahrenden Autofahrer sehr stark irritiert, so dass einige drehten und die Abfahrt 95b Remscheid nutzen. Was ist in den ersten Tagen passiert? Noch auf der Abfahrt, vor den Ampelanlagen springen dem Autofahrer 14 schwarze Buchstaben auf gelben Hintergrund ins Auge: Lüttringhausen. So was kann gewaltig irritieren, wo man doch Lennep erwartet hatte. Aber nun wieder etwas ernsthafter. Bleiben wir bei der Abfahrt, die in den lokalen Medien weiterhin Blume genannt wird. Die Bauarbeiten an dieser BAB-Auffahrt sind wieder im vollem Gange, und zwar nicht, weil etwas vergessen wurde, sondern weil nach langwierigen Verhandlungen endlich das notwendige Bauland erworben werden konnte, um nach den Regeln der Verkehrssicherheit die Strasse Blume in diese Ampelanlage einzubinden, so dass demnächst der Verkehr aus dieser Strasse auch in Richtung Lennep gefahrlos ampelgeregelt fließen kann.

Nun komme ich zu dem 2. Highlight der Verkehrsgestaltung in Lüttringhausen, zu unserem Haltepunkt des Müngsteners. Die Arbeiten zogen sich doch länger hin, als uns vorhergesagt wurde und werden in den nächsten Tagen beendet sein. Dann haben wir einen schönen ansehlichen Haltepunkt und hoffen, dass dieser nicht mit Graffiti, oder direkter ausgedrückt, nicht beschmiert wird, wie bereits nach Aufstellung des Wartehäuschen geschehen. An einem solch schönen Haltepunkt sollten eigentlich auch schöne, vor allem saubere und zuverlässige Triebwageneinheiten eingesetzt werden. Bleibt abzuwarten was der VRR bei der Bahn erreichen kann.

Noch zwei Wochen lang ist die Offenlage des neuen Gewerbegebietes Blume für jeden einsehbar, und jeder kann sich dazu äußern. Ich kann ihnen versichern, dass ein starkes ernstes Interesse hierfür vorhanden ist und einige Unternehmen aus Remscheid und der näheren Nachbarschaft hier Gelände erwerben wollen, um Arbeitsplätze in Remscheid erhalten und neue schaffen zu können. Mir ist bekannt, dass diese meine Aussage nicht von jedem mitgetragen wird. Trotz allem wird die Blume auch Impulse in und für Lüttringhausen haben.

Wenn wir die Zeit um 100 Jahre zurückdrehen, so würden wir nicht in diesem schönen Sitzungssaal verweilen können. Am 21. Juni 1907 wurde der Grundstein zu diesem Rathaus gelegt. Die Einweihung erfolgte dann fast ein Jahr später am 19. September 1908. Wir in Lüttringhausen haben also im nächsten Jahr wieder was zu feiern. Ohne den Mut der damaligen Stadtverordneten, einem Neubau zuzustimmen, könnte heute z. B. auf meiner Kreditkarte das Lütterkuser Rathaus nicht zu sehen sein.

Damit ist mir der Brückenschlag zu einem Lüttringhauser Baugebiet hoffentlich gelungen, zu unserem Gelände der alten Badeanstalt. Die Verhandlungen mit einem Investor sind nach Aussage von Hr. Dr. Hoffmann soweit gediehen, dass evt. im Oktober das neue Bauvorhaben in der Bezirksvertretung vorgestellt werden kann.

Was tut sich in der Gertenbachstrasse? Die Probezeit der Parkregelung läuft im September ab, so dass auch zeitnah in der Septembersitzung neu beraten und auch entschieden wird. Neben Elektro-Wülfing schloss nun auch Feinkost Burghoff die Türen und weitere Leerstände sind vorhanden. Neben dieser traurigen Tatsache freut es uns natürlich, dass der Secondhand-Kinderladen „klitzeklein & Riesengroß“ morgen das einjährige Bestehen feiert. Das Risiko dieser Existensgründung durch die Damen Franciska Herweg und Nicole Baumann hat sich gelohnt. Wie es mit den Leerständen in Lüttringhausen weitergehen kann, wird ein 2. Workshop in den nächsten Wochen zeigen. Die Idee kommt aus dem leistungsstarken Marketingrat Lüttringhausen und wurde bei der Wirtschaftsförderung in Remscheid gerne aufgenommen.

Dass in Remscheid z. Z. stark „gerödelt“ wird, ist Ihnen bekannt. Heute ging bei mir die Stellungnahme der Stadt zu diesem Gutachten – 304 Seiten – per E-Mail ein. Darin werden sowohl direkt umsetzbare Einsparpotentiale genannt als auch Dinge, die später umgesetzt werden können oder sogar solche, bei denen eine Umsetzung aufgrund der rechtlichen und vertraglichen Lage nicht möglich sein wird. Weiterhin gehe ich auch davon aus, dass die Politik und Verwaltung ihrerseits Einsparpotenziale aufdecken und auch deren Umsetzung in die Wege leiten.“

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