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Es bleibt dabei: Kein Drogeriemarkt neben ALDI

Neuer Einzelhandel nur nach vom Rat beschlossenen Regeln“, titelte der Waterbölles am 30. Juni 2016. Damals hatte die Bezirksvertretung Süd die Verwaltung gebeten, „sich über die städtische Wirtschaftsförderung aktiv für die Ansiedlung eines Drogeriemarktes – zum Beispiel im Bereich des ALDI, Burger Straße 81 – einzusetzen.“ Das hatte sich damals Heinrich Ammelt vom Zentraldienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften für die Burger Straße nicht vorstellen können. Das würde dem vom Rat der Stadt beschlossenen Zentralen Einzelhandelskonzept widersprechen. Denn Parfümerieartikel, Drogeriewaren und Kosmetika gehörten zu den zentren- und nahversorgungsrelevante Sortimenten, meinte er damals.

Das hielt die CDU-Fraktion nicht davon ab, am 27. Februar nach dem aktuellen Stand der Angelegenheit „Drogeriemarkt für den Südbezirk“ zu fragen. Die Antwort der Verwaltung liegt zur Sitzung der Bezirksvertretung Süd am morgigen Mittwoch vor: Während der Immobilen-Messe Expo Real 2016 habe die Stadt die Repräsentanten („Expansionsleiter“) von zwei bekannten Drogeriemarkt-Ketten auf ein freies Ladenlokals an der Burger Straße - nahe dem Johann-Vaillant-Platz - hingewiesen, das von der Größe her dem Suchprofil der beiden Unternehmen entsprechen könnte und in dem für den Südbezirk definierten zentralen Versorgungsbereich liege. Beide Firmenvertreter hätten nach der Messe die Lage und Struktur des Ladenlokals im Hinblick auf den wirtschaftlichen Betrieb eines Drogeriemarktes geprüft, aber eine negative Einschätzung abgegeben (fehlende Frequenzbringer im Handelsumfeld, Parkplatzanzahl nicht ausreichend, Sichtbarkeit unzureichend, in einem Fall zu kleine Verkaufsfläche), so die Verwaltung, Im Übrigen stehe ein Drogeriemarkt im Bereich Aldi an der Burger Straße dem in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan 661 entgegen. Ein auf das Suchprofil eines Drogeriemarktes passendes, verfügbares Ladenlokal im Südbezirk, das den Festsetzungen des städtischen Einzelhandelskonzepts entspreche, sei der städtischen Wirtschaftsförderung „derzeit nicht bekannt“.

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Der Südbezirks sei Remscheids „vergessener Stadtteil“, beklagten sich in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Süd Elfriede Korff (SPD) und Elke Rühl (CDU), weil die Stadtverwaltung keine Chance sieht für die Ansiedlung eines Drogeriemarkts in der Nachbarschaft des ALDI-Discounters an der Burger Straße. Die Stadt hat dies mit Hinweis auf das vom Rat der Stadt am 24. September 2014 beschlossene Zentrale Einzelhandelskonzept abgelehnt. Michael Zirngiebl, Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR), der an der Sitzung teilnahm, hielt den beiden Kommunalpolitikern entgegen: „Der erste Stein, der fällt, reißt alle anderen mit!“ Und einen Discounter-Wildwuchs in Remscheid wolle doch sicherlich niemand...

Hans Werner Degiorgio am :

Nun ja, den vergessenen Südbezirk habe ich auch schon öfters erwähnt, da bin ich ja nicht alleine. Aber wofür benötigen wir hier einen Drogeriemarkt, wir können ja durch die LED beleuchtete Unterführung zum Hasten fahren.

Hans Werner Degiorgio am :

Zitat „Der erste Stein, der fällt, reißt alle anderen mit!“ Und einen Discounter-Wildwuchs in Remscheid wolle doch sicherlich niemand...“ Dazu möchte ich bemerken, dass der Stein doch schon gefallen ist. Oder steht auf dem Gelände um den “ blauen Mond“ noch ein Baum? Nein, es steht ein leeres Gebäude dort. Man könnte dort doch z.b. einen Drogeriemarkt ansiedeln. Oder das leerstehende Gebäude abreißen, den Parkplatz verkleinern und wieder aufforsten. Aber man müsste dann konsequent sein.

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