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Positiver Trend setzte sich im Mai fort

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt hat sich auch im Mai fortgesetzt. In allen drei Regionen ist die Zahl der Arbeitslosen sowohl im Vergleich zum Vormonat, aber auch zum Vorjahr gesunken. Davon konnten erfreulicherweise nahezu alle Personengruppen profitieren. Die Arbeitskräftenachfrage bewegt sich weiter auf sehr hohem Niveau und liegt sowohl bei den neu gemeldeten Stellen als auch im Stellenbestand aktuell ca. ein Drittel über Vorjahresstand“, erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Im bergischen Städtedreieck sank die Arbeitslosigkeit im Mai auf nun 28.427 arbeitslose Frauen und Männer. Damit sind aktuell 446 Menschen weniger arbeitslos als im April und sogar 1.349 Personen weniger als vor einem Jahr. Dieser Rückgang ist weiterhin höher als im Durchschnitt der letzten drei Jahre, in denen die Arbeitslosigkeit im Mai im Vergleich zum April nur um knapp 400 Personen sank. Die Arbeitslosenquote für die drei Städte sank von neun Prozent im April auf aktuell 8,8 Prozent (Mai 2016: 9,3 Prozent).

In Remscheid sind aktuell 4.922 Menschen arbeitslos gemeldet, 58 weniger als im April und 92 oder 1,8 Prozent weniger als im Mai vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt bei 8,5 Prozent. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote noch 8,6 Prozent. Remscheider Arbeitgeber meldeten im Mai 462 freie Arbeitsstellen. Insgesamt werden in Remscheid damit 1.253 Arbeitskräfte gesucht, das sind 495 Stellen oder 65,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Derzeit werden insbesondere folgende Arbeitskräfte von den Remscheider Unternehmen gesucht: 171 Objekt- und Personenschützer (Fachkraft), 66 Fachkräfte spanende Metallverarbeitung, 42 Fachkräfte Maschinenbau-Betriebstechnik, 39 Fachkräfte Lagerwirtschaft und 34 Helfer/innen Metallbearbeitung.

Aktuell sind im Städtedreieck 11.071 Ausländer arbeitslos gemeldet, 126 Personen (-1,1 Prozent) weniger als im April, aber 657 Menschen (+6,3 Prozent) mehr als im Mai vor einem Jahr. Damit haben 38,9 Prozent der Arbeitslosen im bergischen Städtedreieck einen ausländischen Pass.

Zur Jugendarbeitslosigkeit: 2.816 junge Menschen unter 25 Jahre waren im Mai arbeitslos gemeldet, 63 weniger als im April, aber 51 Personen oder 1,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Dass die Jugendarbeitslosigkeit höher ist als im letzten Jahr zuvor liegt auch an der Ankunft der geflüchteten Menschen, von denen viele zur Gruppe der jungen Menschen unter 25 Jahren gehören.

Im Mai konnte der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit 1.713 Arbeitsangebote neu aufnehmen, das waren 165 Stellen mehr als im April und 485 mehr als vor einem Jahr. Konkret sind damit aktuell 4.836 offene Stellen für das bergische Städtedreieck gemeldet, rund ein Drittel (+ 1.221 Stellen oder + 33,8 Prozent) mehr als vor einem Jahr und sogar fast die Hälfte (+2.027 oder + 72,2 Prozent) mehr als vor zwei Jahren. 4.138 und damit 85,6 Prozent aller Stellen sind unbefristet, 595 Stellen oder 12,3 Prozent werden in Teilzeit angeboten.

Seit Jahresbeginn  werden Personen, die zusätzlich zu ihrem Arbeitslosengeld Hilfe vom Jobcenter in Anspruch nehmen, die sogenannten Aufstocker, von den Arbeitsagenturen und nicht mehr von den Jobcentern betreut. Im bergischen Städtedreieck waren rund 500 Personen von diesem Wechsel der Betreuung betroffen. Dadurch werden im Vergleich zum letzten Jahr mehr Kunden bei der Arbeitsagentur und weniger beim Jobcenter betreut.

Zählt man alle Personen, die im Mai eine Erwerbstätigkeit anstreben, zu den gesetzlich definierten Arbeitslosen von 28.873 in den drei Städten hinzu, ergibt sich eine „Unterbeschäftigung“ von 47.485 Personen. Dies sind aktuell 178 mehr als im April und 1.815 mehr als vor einem Jahr. Die Unterbeschäftigungsquote im Bergischen Städtedreieck beträgt aktuell 14,1 Prozent, nach 14,2 Prozent im Vormonat. Im Mai 2016 betrug diese noch 13,7 Prozent. In der Unterbeschäftigungsquote bildet sich der unterschiedlich starke Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Instrumente der drei Jobcenter ab.

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