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Rund um die Uhr für die Bürger im Einsatz

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Seit vielen Jahrzehnten sorgen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Energie und Mobilität und damit gleichzeitig für ein hohes Maß an Lebensqualität. Anlässlich des Tags der Daseinsvorsorge am 23. Juni möchte der Stadtwerke Remscheid-Unternehmensverbund verdeutlichen, welche Anstrengungen, Engagement und Innovationen täglich an 24 Stunden pro Tag erbracht werden. Der tatkräftige Einsatz an 24 Stunden pro Tag und an 365 Tagen im Jahr garantiert Strom, Gas, Wasser, Wärme und Mobilität für die Remscheider Bürger.

Versorgungssicherheit. Erste und wichtigste Aufgabe eines Energiedienstleisters ist und bleibt die sichere, kontinuierliche und zuverlässige Versorgung der Bürger mit Strom, Gas und Wasser. Die EWR verfügt über ein Stromnetz von 1.251 km, ein Gasnetz von 381 km, Trinkwasserleitungen von 462 km Länge, 529 km Breitband- und sonstige Datenleitungen sowie Leitungen für die Straßen-beleuchtung von 436 km. Für den Betrieb, die Wartung, die Erneuerung und für den Ausbau dieser Netze sind erhebliche finanzielle Mittel sowie kontinuierliche Investitionen erforderlich. Nur ein modernes und intaktes Netz garantiert eine tägliche und störungsfreie Versorgungssicherheit. In 2017 sind Investitionen von über 6 Mio. Euro in unsere Netz- und Anlageninfrastruktur vorgesehen. „Dreh- und Angelpunkt sowie unser höchstes Gut sind und bleibt unsere Infrastruktur. Das sind – Hausanschlüsse nicht mitgerechnet – bezogen auf alle Sparten über 3.000 km Leitungsnetze. Aneinander gereiht entspricht das einer Fahrtstrecke von Remscheid nach Ankara in der Türkei. Unsere Strom-, Gas-, Wasser- und Glasfasernetze bilden das Rückgrat einer modernen und leistungsfähigen Versorgungssicherheit für die Remscheider Bürger sowie für die Industrie- und Gewerbe-kunden hier vor Ort. Daher ist es wichtig, diese Versorgungsleitungen ziel-gerichtet zu warten und instand zu halten. Mit neuen Technologien sowie einer kosteneffizienten Zielnetzplanung optimieren wir unsere Netze und sorgen für deren bedarfsgerechte Weiterentwicklung. Seit Jahrzehnten garantieren unsere Monteure und Techniker mit ihrem Fachwissen und ihrem Know-how ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit“, betont Herr Hans-Peter Meinecke, Vorsitzender des Aufsichtsrates der EWR GmbH.

Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Die EWR erzeugt regenerative Energie vor Ort durch hocheffiziente Block-heizkraftwerke (BHKWs), Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen. Sie betreibt 19 BHKWs in einer Leistungsbandbreite von 1 kW bis 1.200 kW (elektrisch). Darunter befinden sich zwei BHKWs, bei denen Biomethangas zum Einsatz kommt. Hinzu kommt die überregionale, regenerative Energieerzeugung, denn die EWR hat bereits seit 2010 die Weichen mit zwei erfolgreichen Beteiligungen an Windparks gestellt. Das sind die Beteiligung an der Green GECCO GmbH & Co. KG und an der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG. Rechnet man das EWR-Engagement an der lokalen und überregionalen, regenerativen Energieerzeugung zusammen, dann produziert die EWR GmbH (inkl. Anteil an den Beteiligungen) zurzeit Ökostrom von rd. 45 Mio. kWh, d. h. für fast 13.000 Haushalte in Rem-scheid. Das sind fast 30 Prozent Haushalte mehr als noch vor einem Jahr. Mit dieser regenerativ erzeugten Strommenge werden jährlich über 33.000 Tonnen CO2 eingespart und damit die Umwelt erheblich geschont. Um diese CO2-Menge zu kompensieren, müssten 2,6 Mio. Bäume angepflanzt werden. „Seit 2011 vollzieht sich in der Energiepolitik ein gravierender Systemwandel. Die Politik setzt seither verstärkt auf Themen wie Energie-effizienz, Ausbau von erneuerbaren Energien und dezentrale Energieerzeugung, d.h. auf eine nachhaltige Energieerzeugung. Dieser Entwicklungsprozess macht auch vor der EWR nicht Halt. Wir können nur dann als erfolgreiches, regionales Energieeffizienz- und Energiedienstleistungsunternehmen bestehen, wenn wir unsere Unternehmensstrategie auf diese neuen Bedingungen ausrichten. Die Erzeugung von Strom aus regenerativen Energiequellen ist ein Wachstumsmarkt, der durch Innovation und Engagement für moderne Technologien geprägt wird und sich durch Nachhal-tigkeit auszeichnet“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH.

Breitbandtechnologie – der neue Standortfaktor. Bereits im Jahr 2013 startete die EWR GmbH mit dem Pilotprojekt „Jägerwald“ ihren Einstieg in die Breitbandtechnologie für Gewerbegebiete. Die Existenz von leistungsfähiger Glasfaserinfrastruktur ist für Industrieunter-nehmen ein sehr wichtiger Infrastrukturparameter und unser Engagement an dieser Stelle ein wichtiger Beitrag für die Standortattraktivität unserer Stadt. Die EWR GmbH baut zurzeit ihr Engagement als Dienstleister für Glasfaserinfrastruktur - mit dem Anschluss weiterer Remscheider Industrie-kunden an das schnelle Datennetz – weiter aus. Das Glasfasernetz der EWR hat zurzeit eine Länge von 115 km und wird kontinuierlich erweitert, denn dem Ausbau der Breitbandtechnologie kommt eine immer größere Bedeutung zu. Mittlerweile sind 96 Remscheider Industriebetriebe an das Glasfasernetz der EWR GmbH angeschlossen. „Wir sehen das Engagement auf dem Gebiet der Breitbandtechnologie sowohl als Einstieg in ein neues Geschäftsfeld bei der EWR GmbH und auch als Chance, neue Wege zu beschreiten, um damit den Service als innovativer Infrastruktur-dienstleister unter Beweis zu stellen. Besonders für zahlreiche Gewerbe- und Industrieunternehmen in Remscheid möchten wir einen zusätzlichen Service bieten, weil für diese Unternehmen eine funktionierende Glasfaserinfrastruktur sehr wichtig ist und diese sowohl zur Standortsicherung als auch zur Standortattraktivität in Remscheid beiträgt“, unterstreicht Herr Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister der Stadt Remscheid.

Einfach mobil. Mit der modernen Busflotte von 90 Fahrzeugen sorgt der Verkehrsbetrieb in Remscheid und Umgebung auf 29 Linien für Mobilität im Verkehrsgebiet der Stadtwerke Remscheid. Insgesamt 655 Haltepunkte stehen den Fahr-gästen zur Verfügung. In einer modernen Buswerkstatt werden die Fahr-zeuge rund um die Uhr gewartet, gereinigt und Instand gesetzt. Täglich nutzen rund 50.000 Fahrgäste in Remscheid den ÖPNV-Service. Insge-samt legen die Busse pro Jahr eine Strecke von über 4 Mio. km zurück. In den letzten 20 Jahren haben die Stadtwerke Remscheid insgesamt 107 neue Busse (davon 82 Stück 2-Achser, 23 Stück 3-Achser und zwei Midi-busse) gekauft und ihre Busflotte damit kontinuierlich modernisiert. Dafür wurden Investitionen in Höhe von rund 23 Mio. Euro getätigt. „Die Modernisierung unserer Busflotte und der Kauf von Fahrzeugen mit der neuesten Umwelttechnologie dient nicht nur der ständigen Servicever-besserung für unsere Fahrgäste, sondern unterstreicht gleichzeitig unsere Verantwortung für die Umwelt“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH.

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Kommentare

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Gerd Rothbrust am :

Die „Wunderwaffe“ gegen CO2: Blockheizkraftwerk! Was macht ein BHKW zur Wunderwaffe? Zum einen die (versprochenen) hohen Renditen, die staatlichen Subventionen und die garantierten Einspeisevergütungen. Wermutstropfen sind der sehr hohe Anschaffungspreis, hohe Laufleistung, die anfallende Wärme (was passiert mit überschüssiger Wärme), sinnvoller Einsatz nur in größeren Objekten und Abhängigkeit von Rohstoffkosten (z.B. Gas oder Öl). Ein weiterer Nachteil ist die EEG-Umlage und die Netzentgelte: Die Netze müssen unterhalten werden, aber KWK-Betreiber nutzen zwar dieses Netze, beteiligen sich aber nicht an der Unterhaltung – den zahlen die, die keine BHKW haben. Zudem lautet das Fazit einer Studie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG):“Politik und öffentliche Meinung haben die Vorzüge der KWK stark überhöht und ihre Nachteile offensichtlich nicht hinreichend einbezogen“. Weiter heißt es: „In der Realität tendiere der Einspareffekt für private Nutzer bei kleinen Blockheizkraftwerken gegen null oder werde gar negativ. Diese setzen den Energieinhalt des verbrannten Erdgases nicht einmal zu 30 Prozent in Strom um. Damit liegen sie weit unter dem heutigen Standard.“ Somit bleibt zu bedenken: KWK als „Wunderwaffe“ ist nur die halbe Wahrheit und wie so oft bei der CO2-Frage nur eine Seite der Medaille.

David Schichel am :

Und wieder, Herr Rothbrust: Niemand redet von "Wunderwaffe". Nur Sie, um den Leuten dann zu erklären, warum es keine sei. Was richtig ist, aber trivial, weil schon vorher jeder wusste, dass es keine "Wunderwaffe" gibt. Für diese Art der Argumentation gibt es ein inzwischen etwas abgenutztes Wort. BHKWs eignen sich v.a. dort, wo die erzeugte Niedertemperaturwärme möglichst ortsnah und am besten kontinuierlich genutzt werden kann, z.B. für Fernwärme oder aber zur Kühlung. Für das Eigenheim gibt es i.d.R. sinnvollere Lösungen, z.B. Solarthermie oder Wärmepumpen oder Pellets oder oder oder. Eine bunte Welt der Möglichkeiten deutscher Ingenieurskunst, damit kennen Sie sich ja aus.

Gerd Rothbrust am :

Wieder Herr Schichel wird ihr fehlendes Wissen in Sachen Erneuerbare-Energien sichtbar. Wie in ihrem Kommentar am 2.Juni 2017, Stichwort Photovoltaik, schon belegt: Die Bebauung des Wuppertaler Nordhangs mit Photovoltaik deckt den Jahresenergieverbrauch der BRD (600TWh) – nur verrechneten sie sich um fünf Zehnerpotenzen, d.h. 10000 x Nordhang. Die anderen Fehler nicht eingerechnet! KWK bedeutet Strom- UND Wärmeerzeugung , hat mit Heizung nur bedingt zu tun. Ihre Vorschläge sind somit nur „heiße Luft“. Besonders kleinere Nutzungsmöglichkeiten werden von den Herstellern empfohlen (z.B. „Der Dachs“), weil der Wärmetransport bezahlbar bleibt. Wärmegesteuerte KWK-Anlagen sollten ca. 5500 Stunden im Jahr laufen, sonst werden sie unrentabel. Stromgeführte BHKW sind die Ausnahme. BHKW die mit Öl oder Gas betrieben werden haben hohe Emissionen. Spricht man mit KWK-Anlagen-Herstellern, wird als erstes Verkaufsargument die Geldanlage angepriesen. Die Zuschüsse des Staates machen dieses Modell rentabel. Erneuerbare Energien sind unverzichtbar, sie müssen genutzt und ausgebaut werden. Allerdings kann dieser Notwendigkeit nicht alles untergeordnet werden, denn es gibt nicht zu umgehende physikalische Gesetze und wir leben in der Welt des Wirkungsgrades.

David Schichel am :

Stellen Sie sich vor Herr Rothbrust, auch ohne Energieexperte oder Ingenieur zu sein, war mir das doch tatsächlich alles bekannt. Ich werde aber auch nicht müde immer wieder zu erwähnen, dass jede einzelne Art der Energieerzeugung nur durch Subventionen rentabel bzw. für jeden Stromkunden erschwinglich wird. Dass Hersteller ihre Anlagen besser reden, als sie sind, ist auch nichts neues. Mir fiele da schon wieder eine schöne Analogie zur Autoindustrie ein. Ich lerne aber auch dazu, deshalb würde mich schon interessieren, welche Fehler Sie in meiner Berechnung Ihres Milchmädchenmodells gefunden haben.

David Schichel am :

Um die Sache abzukürzen und im guten Gewissen, dass sich kein Fehler findet, hier nochmal die Rechnung (basierend auf Ihren Angaben) für Mathematiker, von denen ich keiner bin: 6x10e+14wh/10e+5wh/qm = 6x10e+9qm Übersetzt bedeutet das die vollkommen sinnlose Aussage, dass die PV- Anlage der Uni Wuppertal 6.000.000.000 qm groß sein müsste, um den derzeitigen Stromverbrauch der BRD zu decken. Das entspricht 600.000 Hektar und 1,55 % der Fläche der BRD.

Gerd Rothbrust am :

Hallo, Herr Schichel, bevor ich ihre Frage beantworte etwas Grundsätzliches: Neben ihren offensichtlichen mathematischen Unzulänglichkeiten haben Sie zusätzlich Probleme mit der Textinterpretation. In meinen Kommentaren steht nirgends, dass ich die erneuerbaren Energien ablehne. Ich weise lediglich auf Unzulänglichkeiten hin und mahne bedachtsame Herangehensweise an. Nun zu ihrer Frage: Fehler 1: Berechnung des Flächenbedarfs 650 TWh = 650 x 10 hoch 12 Wh geteilt durch 10 hoch 2 Wh/qm ergibt 6,5 x 10 hoch 12 qm = 6,5 x 10 hoch 6 qkm, also 6,5 Millionen qkm. Fehler 2: Zielt auf ihren 1. Kommentar Zitat Schichel: „Lieber Herr Rothbrust, vielen Dank für die wiederholte Mathe-Nachhilfe und die Erkenntnis, dass es nachts dunkel ist. Ich glaube, das war den Leuten schlicht nicht klar.“ Haben sie wohl bei ihrer Berechnung übersehen (…vergessen?). Von den jährlichen 8760 Stunden ersetzt eine PV-Anlage während 4380 Stunden NICHTS! - es ist dunkel p=0! Diese Energie muss also zusätzlich erzeugt und gespeichert werden (in Speichern die Dank EEG keiner baut – kann ich ihnen auch erklären wenn Bedarf besteht). Dies vergrößert den Flächenbedarf weiter.

Gerd Rothbrust am :

Schade, Herr Schichel, keinen Widerspruch…? So kann ich ihren 3. entscheidenden Fehler nicht korrigieren (hatte ich mir für das Finale aufgehoben): Die 650TWh waren eine „Nebelbombe“! Ihr gesamter Berechnungsansatz ist falsch - also alle Berechnungen Makulatur! Die 650TWh sind die Summe aller Verbräuche im Jahr, sie haben mit dem Flächenbedarf nicht viel zu tun. Um den Flächenbedarf zu berechnen, müssen die Tageslastgangprofile für ein Jahr ausgewertet werden. So findet man den Tag mit dem höchsten Energieverbrauch. Dieser Verbrauch ist Grundlage für die Flächenberechnung. Die Zusammenfassung Ihrer "Leistungen" beweist, dass Sie wenig bis gar keine Ahnung von den Zusammenhängen haben. Wenn man den anderen Grünenvertretern in Bund und Land zuhört, stellt man fest, dass die genauso viel Ahnung haben wie Sie.

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