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Röntgen-Museum feiert seinen 85. Geburtstag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In der traditionsreichen Tuchmacherstadt Lennep wurde Wilhelm Conrad Röntgen am 27. März 1845 geboren. Der Spross einer Tuchhändlerfamilie verbrachte hier seine ersten Lebensjahre. 1895 entdeckte er an der Universität Würzburg die Strahlen, die heute die ganze Welt als Röntgenstrahlen kennt. Röntgens Arbeit revolutionierte nicht nur die gesamte medizinische Diagnostik und Therapie, sie bereitete auch den Weg für neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse und viele hochtechnologische Anwendungen. Der geniale Physiker, Entdecker und Forscher wurde 1901 mit dem ersten Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

Erste Ideen zur Einrichtung eines Röntgenmuseums wurden von der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) bereits kurz nach deren Gründung im Jahr 1905 diskutiert. Ihr damaliger Präsident Prof. Heinrich Albers-Schönberg sah die besonderen Aufgaben eines solchen Museums in der Aufarbeitung und Präsentation der geschichtlichen Entwicklung der Radiologie und der DRG. Zahlreiche Radiologen begannen enthusiastisch mit der Sammlung von Exponaten. Jedoch konnte kein geeignetes Gebäude bezogen werden. Parallel zu diesen Bemühungen, beschloss das Präsidium der Rheinisch-Westfälischen Röntgengesellschaft unter Vorsitz des Münsteraner Internisten und Radiologen Prof. Dr. Paul Krause im Jahr 1929 Spenden für die Einrichtung eines Denkmals zu Ehren Wilhelm Conrad Röntgens an seinem Geburtsort in Lennep zu sammeln. Am 29. November 1930 wurde das von Arno Breker geschaffene Kunstwerk „Der Genius des Lichts“ feierlich am Thüringsberg unweit seines Geburtshauses enthüllt.

Während der Feierstunde unterbreitete Paul Krause den Vorschlag, im Geburtshaus Röntgens ein Museum einzurichten. Dieser Vorschlag wurde sofort vom Oberbürgermeister der Stadt Remscheid Dr. Walther Hartmann aufgegriffen. Da das Geburtshaus Röntgens nicht zu erwerben war, entschloss man sich in der Stadtverordnetenversammlung das vis-à-vis des Denkmals befindliche Bergische Patrizierhaus (Oelbermannsche Haus) aus dem Jahre 1803 anzukaufen. Hier wurde am 18. Juni 1932 das Röntgenmuseum feierlich eröffnet.

Nach einem nun fast abgeschlossenen Umbau führt das Deutsche Röntgen-Museum heute seine Besucher auf eine spannende Erfahrungs- und Erlebnisreise in die Welt des Unsichtbaren in Medizin, Naturwissenschaft und Technik. Getreu Röntgens Motto „Ich fühle mich nur wohl, wenn ich experimentieren kann“, muss der Besucher selber aktiv werden. Nicht nur schauen und staunen, sondern aktiv und interaktiv selber ausprobieren und experimentieren, sich auf die Spuren des großen Entdeckers begeben, heißt hier die generelle Devise.

Dabei lassen wir unsere Besucher nicht alleine. Ein vielfältiges museumspädagogisches Programm gibt Unterstützung bei der Erschließung der faszinierenden Welt der Röntgenstrahlen. Hier suchen wir noch interessierte pädagogische begabte Mitstreiter die uns unterhalb der Woche in der Vermittlungsarbeit für Schulklassen unterstützen. Zu unseren Angeboten für Schulklassen gehören dabei Führungen durch die Dauerausstellung des Museums, digitale Themenralleys und Workshops für speziell auch für Grundschulklassen. Wer über gute naturwissenschaftliche Kenntnisse verfügt oder die Bereitschaft hat, sich in physikalische und medizinische Themen einzuarbeiten kann sich gerne im Röntgen-Museum unter Tel. 02191 16 3384 melden.

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