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Eigene Kosmetik aus Naturmaterialien

von Hans Kadereit

Die Kräuter-Fachfrau Christel Heuer sprach in der Naturschule Grund ein ganz aktuelles Thema an: Kosmetische Produkte aus dem Ladenregal gehören zum Alltag; doch gibt es immer mehr Frauen, die sich für die Hintergründe der Herstellung dieser Produkte interessieren und zugleich die Natur im Blick haben. Sie stellen fest, dass ihrer Haut Kosmetika aus alten Rezeptbüchern besser bekommen als Produkte vom Fließband. Dem entsprechend hatte Christel Heuer für die elf Teilnehmerinnen des Kosmetik-Kurses in der Naturschule elf Spezialrezepte für „natürliche Kosmetik“ parat. Deren Ausgangsstoffe: Sesamöl und Rosenwasser, Lavendel und Rosmarinöl, aber auch Molke und afrikanische Sheabutter sowie Natron und Distelöl.

All das war auf dem Tisch vor den Teilnehmerinnen verlockend ausgebreitet. „Ausprobieren tut gut“ kommentierte das eine Teilnehmerin. „Mal andere Shampoos versuchen“ wollte eine andere. Für eine dritte war es bereits der zweite „Heuer-Kursus“. Dabei habe sie viel über Kosmetika gelernt. „Wir wollen nicht nur unser Gesicht schmücken, sondern auch auf mehr Gesundheit für den gesamten Körper sorgen“, erklärte Christel Heuer und stimmte damit ein wenig gegen die Massenware aus den Supermarktregalen ein.

Doch bei der Herstellung eigener Produkte gibt es viel zu beachten: Sorgfältiger Umgang mit den Naturrohstoffen auf dem Tisch, Unterscheiden zwischen Cremes und Salben, strenges Beachten der Verarbeitungstemperaturen und den Umgang mit ätherischen Ölen, der „Powerkraft der Pflanzen“ – das mussten die Teilnehmerinnen lernen, bevor sie im letzten Teil des Abends an die fachgerechte Eigenproduktion gehen konnten.

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