Skip to content

Als es in Lüttringhausen richtig rund ging

von Hans Kadereit

Das Angebot, am Wochenende einmal eine interessante Stadtteilführung mit zu machen, nutzten am vergangenen Samstag nicht weniger als 28 Teilnehmer. Michael Lindenmann, Fachmann in Sachen Historie, startete den Rundgang mit vielen geschichtlichen Informationen und Hinguckern. Am Rathaus in der Kreuzbergstraße ging es los. Zunächst wurde das Verwaltungsgebäude von 1908 innen unter die Lupe genommen, der Ratssaal mit alten Möbeln, Bildern und künstlerischen Fenstern angeschaut und ein Blick in die Bandwirkerstube geworfen. Danach konnten die Teilnehmer den Turm des Rathauses besteigen und neugierige Blicke auf jene Örtlichkeiten werfen, die später zu Fuß angegangen wurden.

Gleich um die Ecke, in der Gneisenau-Straße, steht noch das Gebäude, in dem sich früher die Polizeiwache befand. Abgerissen ist mittlerweile nur der ehemalige Arrestraum. Gleich auf der anderen Straßenseite steht das massive Haus, in dem sich früher die „Königliche Post“ und später die „Deutsche Post“ befanden. Jetzt werden dort nur noch morgens die Briefe sortiert, ehe sich die Zusteller auf den Weg machen.

Am Ende der Richard-Pick-Straße kam die Gruppe dann zum Jahnplatz und zur Jahn-Sporthalle. Auf dem alten Platz hatte 1733 ein Fest stattgefunden, als bei einem Großbrand im Dorf 48 Häuser und die evangelische Kirche den Flammen zum Opfer fielen. Später erbaute man auf dieser Fläche den Schlauch- und Kletterturm der Feuerwehr. Ein paar Meter weiter zeigte Michael Lindenmann dann eine Reihe von alten Gebäuden. Hier gab es über Gaststätten von früher einiges zu berichten.

So ging es in Lüttringhausen an die zwei Stunden lang richtig rund in der Altstadt. Die Teilnehmer nahmen anschließend ein paar hundert Jahre Geschichte der ehemals selbständigen Stadt mit zur gemütlichen Bergischen Kaffeetafel im Holzofenbackhaus gleich neben dem Rathaus.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!