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Unbegründete Zweifel an Gesprächen mit Investor

„Wie konkret sind die vermeintlich „neuen Perspektiven“ für das Sinn-Leffers-Gebäude an der Alleestraße?“, wollte in der gestrigen Sitzung der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid die CVDU-Fraktion wissen. „Existiert der Anfang des Jahres von Bezirksbürgermeister Mähler nicht näher benannte ‚seriöse Interessent‘ noch bzw. hat dieser weiterhin Interesse an der Immobilie?“

Es war nicht die Anfrage, die Bezirksbürgermeister Otto Mähler störte, sondern deren Begründung: Es stelle sich der CDU die Frage, „ob es diesen ernsthaften Interessenten jemals gegeben hat, oder ob es sich bei den damaligen Äußerungen ... nur um die sprichwörtliche heiße Luft gehandelt hat. Konrad Adenauer sagte einst: ‚Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.‘ Doch er fügte auch den Halbsatz hinzu, der meist unterschlagen wird: ‚nichts hindert mich, weiser zu werden.‘ Trifft dieses Zitat auch auf die damaligen Aussagen zum Sinn-Leffers-Gebäude zu?“ Das habe er denn doch gleich zweimal gelesen, meinte Mähler gestern. Denn es habe ihn bass erstaunt. Wer bei der CDUI hat denn diese Anfrage ihn Auftrag gegeben?“ Eine Antwort bekam er nicht, hatte sie aber wohl auch nicht erwartet.

Dass ihm heiße Luft unterstellt werde, halte er - seriös ausgedrückt - für nicht angebracht. „Ich bin schließlich keine Luftnummer und bewege mich auch nicht im luftleeren Raum!“ Aber  zur Sache selbst könne sicherlich Amtsleiter Jörg Schubert mehr sagen. Und der sagte daraufhin kurz und bündig: „Ja, es hat Gespräche mit einem potenziellen Investor gegeben. Wir haben seine Fragen beantwortet und sind weiter gesprächsbereit, falls er in diese Richtung weiter denkt!“ Mähler dazu: „Das entscheidet man nicht so leicht. Das ist schließlich kein ‚Appel & Ei‘, sondern ein Millionen-Projekt. Das Grundstück Sinn-Leffers sei schließlich ein Herzstück der Remscheider Innenstadt.

Die Bereitschaft der CDU, das Thema weiter auszuwalzen, war danach denkbar gering. Rosemarie Stippekohl: „Die Antwort der Verwaltung reicht uns!“ Otto Mähler konnte sich einen Nachsatz aber nicht verkneifen: „Die Begründung für die Anfrage hätte man sich sparen können. Wäre besser gewesen, mich persönlich anzusprechen!“ Da widersprach niemand.

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