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Hubschrauber kam zweimal wegen Brandverletzungen

Gleich zweimal musste die Leitstelle der Feuerwehr Remscheid gestern einen Rettungshubschrauber anfordern, um schwer verletzte Patienten in eine Verbrennungsklinik zu fliegen. Zuerst war gegen 17:45 Uhr ein dreijähriges Mädchen aufgrund einer umgestürzten Fritteuse mit heißem Fett in Berührung gekommen und musste rettungsdienstlich versorgt werden. Sie wurde mit dem Rettungswagen nach der Erstversorgung auf die Hauptfeuerwache gebracht, von wo der Rettungshubschrauber sie in eine Verbrennungsklinik nach Köln flog.

Gegen 19:15 Uhr verletzte sich ein ca. 30-jähriger Mann bei dem Umgang mit Brandbeschleuniger an einem bereits entfachten Grill in der Kippdorfstraße. Er erlitt schwerste Verbrennungen und musste ebenfalls mit dem Rettungshubschrauber in nach Köln geflogen werden. Zu dem Einsatz in der Kippdorfstraße landete der Rettungshubschrauber auf der Brücke über die Bahntrasse. Hierfür wurde die Kippdorfstraße während des Hubschraubereinsatzes voll gesperrt. Ein Fahrzeug der Feuerwehr war zur Absicherung der Landestelle und Unterstützung des Rettungsdienstes mit vor Ort.

Wir weisen aufgrund der heutigen Ereignisse noch einmal darauf hin, wie gefährlich der Umgang mit flüssigen Brandbeschleunigern an heißen Oberflächen, insbesondere Grills, ist. Insbesondere das Nachschütten von Brandbeschleunigern auf bereits angezündete Grillkohle ist hoch gefährlich und kann zu unberechenbaren Reaktionen bis hin zu Explosionen führen. Ebenfalls sehr gefährlich ist der Umgang mit Fritteusen, die auf nicht ausreichend befestigten Untergründen stehen. Achten Sie immer darauf, dass die Fritteuse einen festen Standplatz hat, der nicht umkippen kann. (Sebastian Huß, Brandoberinspektor) (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid)

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