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220 Schwimmer aus 25 Vereinen am Start

Pressemitteilung des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes NW

Am Samstag, 16., und Sonntag, 17. September, ist das Sportbad am Stadtpark einmal mehr Schauplatz eines integrativen Schwimmwettkampfes. Beim „Kurzbahn-Cup“ treten Schwimmer mit und ohne Behinderung gemeinsam im sportlichen Vergleich an. Dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NW (BRSNW) als Veranstalter und der SG Remscheid als Ausrichter liegen die Meldungen von rund 220 Schwimmern  aus 25 Vereinen vor, die an den beiden Wettkampftagen knapp 1000 Einzelstarts absolvieren werden. Vertreten sind Vereine aus Hessen, Niedersachsen und natürlich aus NRW. Die weiteste Anreise hat der SV Nordenham. Die Wettkämpfe finden am Samstag von 8.30 bis ca. 17.30 Uhr und am Sonntag von 9 bis ca. 16 Uhr statt. Für das leibliche Wohl wird gesorgt, und der Eintritt ist frei. Interessierte können vorab das Meldeergebnis unter www.sg-remscheid.de einsehen.

Auch wenn einige Topschwimmer des Deutschen Behindertensportverbandes aufgrund einer Trainingsmaßnahme im Vorfeld der im Oktober stattfindenden Weltmeisterschaften auf eine Teilnahme verzichten müssen, kann sich das Teilnehmerfeld sehen lassen. Die BRSNW-Vereine schicken ein sportlich ambitioniertes Teilnehmerfeld ins Wettkampfgeschehen, bestehend aus Landeskaderschwimmern, Mastersschwimmern und Nachwuchsschwimmern. Sowohl für die Teilnehmer mit und auch ohne Handicap ist der BRSNW-Cup eine erst Standortbestimmung zum Auftakt der Kurzbahnsaison nach der Sommerpause. Alle Aktiven wollen schon zum frühen Zeitpunkt der Saison mit guten Leistungen glänzen und kommen gerne nach Remscheid. Der Wettkampf genießt dank perfekter Organisation einen hervorragenden Ruf und hat einen Stammplatz im Kalender des Deutschen Schwimmverbandes und des Deutschen Behindertensportverbandes. Zudem ist der Cup die größte Talentsichtungs- und Fördermaßnahme des BRSNW. Ein Wettkampf bei dem bereits etliche Topschwimmer erste Wettkampfluft geschnuppert haben. Er ist auch der erste Wettkampfeinsatz für die neue Landestrainerin des BRSNW, Marion Laub, die seit den Sommerferien für die NRW-Landeskaderschwimmer zuständig ist.

Sehr interessant für Zuschauer, Trainer und Aktive ist der direkte sportliche Vergleich von Schimmern mit und ohne Handicap. Gewertet wird nach einem Wertungssystem, bei dem die Schwimmer mit Handicap in Startklassen eingeteilt werden und die geschwommenen Zeiten aller Schwimmer mittels einer mathematischen Formel in Punkte umgerechnet werden. Das macht die Leistungen aller Schwimmer fair miteinander vergleichbar.

Für die Remscheider Schwimmer mit Handicap ist die Teilnahme am BRSNW-Cup immer etwas Besonderes. Mit Ausnahme von Anna Krzyzaniak, die für die SG Bergisch Land oft im Sportbad startet, haben die beiden anderen Lokalmatadoren Elias de Souza und Hannes Schürmann , beide für die SG Bayer startend, selten Gelegenheit dazu. Anna Kryzaniak wird am Wochenende insgesamt sechs Mal starten. Ziel bei ihren Starts über 200m Lagen, 100m Rücken, 50 und 100m Schmetterling, sowie 200 und 800m Freistil ist es, möglichst nahe an die eigenen Bestleistungen heranzuschwimmen. In der Jugend C (Jahrgang 2004/2005) möchte Anna Krzyzaniak in den Bereich der Podestpätze schwimmen und auch in der offenen Klasse möglichst weit vorne landen. Für Elias de Souza steht der Wettkampf in der Hauptsache unter dem Motto „Erfahrung sammeln“. Wenn am Ende des Wochenendes  die eine oder andere neue Bestzeit auf der Habenseite des neunjährigen Remscheiders steht – im Klassement über Brust Rücken und Freistil, 50 und 100m –, so ist das für ihn ein großer Erfolg.

Der dritte im Bunde der Lokalmatadoren ist Hannes Schürmann, der als Paralympic-Teilnehmer der wohl bekannteste Teilnehmer unter den Startern ist. Schürmann, der bislang ein schwieriges Wettkampfjahr 2017 erlebt hat, das bestimmt war vom Bestreben, Leistungssport und Ausbildung unter einen Hut zu bringen, hatte trotz deutlicher Leistungssteigerungen vor der Sommerpause die Qualifikation für die WM in Mexico nicht gereicht.  Nun richtet er den Blick nach vorne und freut sich auf den Wettkampf im heimischen Sportbad und viele bekannte Gesichter. Schürmann startet insgesamt acht Mal an den Wettkampftagen. Bei seinen Starts über 50 und 100m Rücken, 200m Lagen, 100m Schmetterling, sowie 50, 100, 200 und 800m Freistil möchte er möglichst nah an oder auf die Podestplätze schwimmen. Nach einem zweiwöchigen Trainingslager in der Türkei im August ist der BRSNW-Cup eine erste Gelegenheit zur Formüberprüfung.

Markus  Hoffman kommt erstmals nicht als Schwimmer, sondern als Paralympischer Stützpunktrainer am Trainingsstützpunkt Leverkusen/Wuppertal ins heimische Sportbad zurück. Gerade von seinen Bundeskaderathleten erwartet Hoffmann gute Leistungen, die zum sportlichen Gelingen des Wettkampfes beitragen sollen. Organisatorisch verantwortlich für den Wettkampf ist die SG Remscheid, die für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfes und Verköstigung der Teilnehmer mit einem großen Team ehrenamtlicher Helfer vor Ort sein wird.

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