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Arbeitslosenquote fiel auf neuen Tiefststand

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Die Zahl der registrierten Arbeitslosen ist im bergischen Städtedreieck im November auf den niedrigsten Wert seit September 2001 gesunken. Die Bewertung dieser Entwicklung in den drei Städten fällt gleichwohl zwiespältig aus. Während in Remscheid und Solingen die Arbeitslosigkeit auch real gesunken ist, hat in Wuppertal die Gesamtzahl der Menschen, die einen Job suchen, erneut zugenommen. Dieser Befund ergibt sich, wenn man zu den arbeitslos gemeldeten Personen auch die Teilnehmer an Aktivierungs- und Weiterbildungsmaßnehmen hinzurechnet und damit die tatsächliche Unterbeschäftigung ermittelt. Die daraus resultierende Unterbeschäftigungsquote ist in Wuppertal im Vergleich zum Vorjahr, anders als in Remscheid und Solingen, weiter gestiegen. Das zeitgleich die Arbeitslosenquote in Wuppertal erstmalig seit vielen Jahren auf unter neun Prozent gesunken ist, bleibt deshalb ein Muster ohne Wert“, erläutert Martin Klebe (Foto), Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wupper-tal, die aktuelle Entwicklung.

Im bergischen Städtedreieck sank die registrierte Arbeitslosigkeit im November auf nun 27.293 arbeitslose Frauen und Männer. Damit sind aktuell 612 Menschen weniger arbeitslos als im Oktober und auch 1.687 Personen weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für die drei Städte sinkt von 8,6 Prozent im Oktober auf aktuell 8,4 Prozent (November 2016: neun Prozent). So niedrig war die Arbeitslosenquote im bergischen Städtedreieck zuletzt im September 2001.

Der Arbeitsmarkt In Remscheid ist die Arbeitslosigkeit von Oktober auf November leicht um 103 auf 4.687 Menschen gesunken. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 8,1 Prozent (2016: 8,4 Prozent). Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote im November noch 8,4 Prozent. Arbeitgeber meldeten im November 350 freie Arbeitsstellen in Remscheid. Insgesamt werden in Remscheid damit 1.279 Arbeitskräfte gesucht, das sind 336 Stellen oder 35,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Besonders gesucht sind in Remscheid derzeit Fachleute und Helfer aus den Bereichen Metallerzeugung und -bearbeitung, Metallbau, Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe, Mechatronik-, Energie- u. Elektroberufe, Verkehr, Logistik sowie Schutz-, Sicherheits- und Überwachungsberufe.

Von der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal wurden im November in den drei bergischen Großstädten insgesamt 7.028 Männer und Frauen ohne Job im Rechtskreis SGB III betreut. Das sind 178 Personen weniger als im Oktober, aber 276 mehr als vor einem Jahr. Im Rechtskreis SGB II, für den die Jobcenter zuständig sind, wurden in Solingen, Remscheid und Wuppertal 20.265 Arbeitslose betreut und damit 434 weniger als im Oktober und auch 1.963 weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn werden Personen, die zusätzlich zu ihrem Arbeitslosengeld Hilfe vom Jobcenter in Anspruch nehmen, die sogenannten Aufstocker, vermittlerisch von den Arbeitsagenturen und nicht mehr von den Jobcentern betreut. Im bergischen Städtedreieck waren rund 500 Personen von diesem Wechsel der Betreuung betroffen. Dadurch werden im Vergleich zum letzten Jahr mehr Kunden bei der Arbeitsagentur und weniger beim Jobcenter betreut.

Regelmäßig weist die Bundesagentur für Arbeit die Unterbeschäftigung aus. Hier werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die als Teilnehmer an arbeitsmarktpolitischen Aktivierungsmaßnahmen oder aus sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden.

Die Unterbeschäftigungsquote bildet alle Personen ab, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt. Also die registrierten Arbeitslosen zuzüglich der Personen, die nicht als registrierte Arbeitslose zählen, weil sie an einer Maßnahme teilnehmen oder einen arbeitsmarktbedingten Sonderstatus haben. Die Unterbeschäftigungs-quote ist also vergleichbar mit der Arbeitslosenquote, wenn es die Maßnahmen oder den Sonderstatus nicht geben würde.

Die Unterbeschäftigungsquote im bergischen Städtedreieck beträgt aktuell 13,9 Pro-zent (NRW ca. 10 Prozent. Im November 2016 betrug diese noch 13,8 Prozent. In der Unterbeschäftigungsquote bildet sich deutlich der sehr unterschiedlich starke Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Instrumente in den drei Jobcentern ab. Denn in Remscheid sind 1.672, in Solingen 2.439 und in Wuppertal 15.481 Menschen zusätzlich zu den arbeitslosen Menschen in der Unterbeschäftigung.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften stieg im November an. Konkret wurden in diesem Monat der Arbeitsagentur 1.625 offene Stellen gemeldet, 330 mehr als im Oktober und auch 133 mehr als vor einem Jahr. Insgesamt sind im bergischen Städtedreieck aktuell 5.390 freie Stellen gemeldet. Das sind 1.375 Stellen mehr als vor einem Jahr (+34,2 Prozent) und sogar 1.922 oder 55,4 Prozent mehr als vor zwei Jahren. 4.717 und damit 87,5 Prozent aller Stellen sind unbefristet, 687 Stellen oder 12,7 Prozent werden in Teilzeit angeboten. Besonders gesucht sind derzeit Fachleute aus den Bereichen Metallerzeugung,-bearbeitung, Metallbau, Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe, Verkehr, Logistik sowie Medizinische Gesundheitsberufe.

Die Ausländerarbeitslosigkeit ist im Vergleich zum letzten Monat leicht gesunken. Aktuell sind 10.617 Ausländer arbeitslos gemeldet, 180 Personen weniger als im Oktober und auch 179 Menschen weniger als im November vor einem Jahr. Damit haben 38,9 Prozent der Arbeitslosen im bergischen Städtedreieck einen ausländischen Pass.

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Chronist am :

„Der Arbeitsmarkt hat sich im bergischen Städtedreieck im Jahr 2017 positiv entwi-ckelt. Die Beschäftigung hat nicht nur zugenommen, sondern wird auch zunehmend flexibler. Frauen und Männer möchten Familie und Beruf gut miteinander vereinba-ren“, so Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Nur ein kleiner Teil der Arbeitslosen konnte vom Beschäftigungsboom profitieren. Die Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit hat im Jahr 2017 nur langsam ab-genommen. Problematisch bleibt der hohe Anteil von ungelernten Arbeitslosen. Sechs von zehn Arbeitslosen haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. Unsere Aktivitäten und Fördermittel im Jahr 2017 hatten wir daher ausgeweitert und werden dieses Engagement weiter fortsetzen. Die Aus- und Weiterbildung nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Jahr 2017 angestiegen, was mit dem Zuzug der geflüchteten Menschen zusammenhängt“, erläuterte Martin Klebe af der jüngsten Jahrespressekonferenz der Arbeitsagentur.

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