Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

"Mit Planung nicht bis Schulumzug warten!"

Städtebauliche Probleme in der westlichen Innenstadt“, berichtete der Waterbölles am 16. April 2011. Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss damals beschlossen, eine Rahmenplanung für die westliche Innenstadt einzuleiten und die Bürger daran frühzeitig zu beteiligen. Mit „Westlicher Innenstadt“ ist das Gebiet zwischen Hindenburgstraße, Wilhelmstraße, Elberfelder  Straße, Hochstraße, Alleestraße und Martin-Luther-Straße gemeint. Am 8. November 2012 wurde die Rahmenplanung vom Haupt- und Finanzausschuss endgültig beschlossen. Sie dient seitdem als Grundlage für die künftige städtebauliche Entwicklung für den Bereich zwischen der Remscheider Innenstadt im Westen und dem Stadtpark im Osten. Denn, Zitat: „Trotz seiner zentralen  Lage zur Innenstadt Remscheids haben sich dort in den vergangenen Jahren einige Probleme herauskristallisiert.“ Als Defizite werden die städtebaulichen Dichte, die Grünflächenversorgung und die Gestaltqualität genannt. Auch sei in dem Stadtviertel ein Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen mit entsprechenden Wohnungsleerständen. Rosemarie Stippekohl (CDU) sagte damals: „Das wird uns wohl noch einige Jahrzehnte beschäftigen!“

Es scheint, als sei der gültige Rahmenplan „Westliche Innenstadt“ inzwischen in Vergessenheit geraten. Denn zwei Anträge von SPD und CDU, die zur Ratssitzung am vergangenen Donnerstag vorlagen und das Gelände des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung an der Stuttgarter Straße betreffen, nehmen auf den Plan gar nicht Bezug. Von der SPD kam der Antrag, das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, das einen Neubau am Bahnhof erhalten wird, für barrierefreies und generationenübergreifendes Wohnen umzubauen und einen entsprechenden Bebauungsplan aufzustellen. Denn für viele Senioren und Seniorinnen sei eine stationäre Pflegeeinrichtung keine akzeptable Wohnform; gemeinschaftliche Wohnprojekte seien da eine zukunftsfähige Alternative.

„Das alte Schulgebäude ist für gar nichts mehr geeignet“, kommentierte das am Donnerstag Rosemarie Stippekohl. Der Antrag der CDU zielte ab, durch die Verwaltung „eine mögliche Nachnutzung von Grundstück und Gebäude des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung prüfen“ zu lassen in der Erwartung von „Varianten der Nachnutzung und damit verbundenen Kosten“. Der Antrag der SPD sei „eher ungewöhnlich“, weil er sich „ohne vorherige Prüfung, Wirtschaftlichkeitsberechnung, Vorstellung verschiedener möglicher Varianten der Nutzung etc. auf ein Modell“ festgelegt habe. Überhaupt sei das Gebäude für barrierefreies und generationenübergreifendes Wohnen eher ungeeignet.
Nicht das Gebäude sei gemeint, sondern das Grundstück, versuchte sich York Edelhoff (SPD) aus der Affäre zu ziehen, zog dann aber den Antrag seiner Partei zugunsten des CDU-Antrags zurück.

Den Rahmenplan brachte daraufhin Wolf Lüttinger (FDP) in Erinnerung. Der Plan habe „mehr Grün für die Innenstadt“ zu Ziel, ergänzte Oberbürgermeister  Burkhard Mast-Weisz. Eine neue Wohnbebauung auf dem bisherigen Schulgelände erfordere unter Umständen eine Planänderung. Baudezernent Peter Heinze sagte zu, die möglichen Perspektiven einmal für die Politik zusammenzustellen. Sich frühzeitig mit der künftigen Nutzung des Geländes zu befassen, empfahl Thomas Brützel (WiR): „Nicht damit zu warten, bis die Schule umgezogen ist!“

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Zur heutigen Ratssitzung haben die Fraktionen von CDU, SPD, GRÜNE und DIE LINKE sowie die Ratsgruppen von FDP und W.i.R. den Antrag gestellt, die Verwaltung möge „ die erforderlichen Beschlussentwürfe zur Änderung der Rahmenplanung „Westliche Innenstadt“ erarbeiten mit dem Ziel, den jetzigen Standort des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung als bebaubare Fläche zu erhalten und weiterzuentwickeln, zu erarbeiten mit verschiedenen Nutzungsvarianten. (20.30 Uhr: wurde in der Sitzung dann einstimmig so beschlossen)

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!