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Gegen ein Aufgeld ersetzt künftig das Handy den Parkschein

Das Parken in Zonen mit Parkscheinautomaten soll in Remscheid künftig auch bargeldlos, d.h. mittels Mobiltelefon möglich sein. Für das so genannte Anrufsystem entschied sich vor wenigen Tagen die Bezirksvertretung Alt-Remscheid. Der endgültige Beschluss ist vom Hauptausschuss am 13. September zu fassen. Technische Einzelheiten zum „Parken per Handy“ nennt eine Verwaltungsvorlage. Danach haben die seit dem 27. April vergangenen Jahres für 57.173,30 Euro incl. Fundamente und  Stromanschluss neu angeschafften 17 Parkscheinautomaten zwischen dem 20.12.2006 und 25.04.07  für Papierlieferung, Ersatzteile und Strom Betriebskosten in Höhe von 1.180,08 Euro erfordert und zugleich zu Einnahmen in Höhe von 119.211,75 Euro geführt. Zitat: „Als Resümee kann festgestellt werden, dass die vorsichtig prognostizierten Einnahmen (150.000 Euro pro Jahr) um gerundet 30.000 Euro übertroffen wurden. Die Parkscheinautomaten werden gut angenommen, größere Beschwerden von den Nutzern gibt es nicht. Alle Parkscheinautomaten stehen im Innenstadtbereich und werden zweimal täglich von der Verkehrsüberwachung kontrolliert; somit können technische Störungen und Manipulationsversuche der zuständigen Fachabteilung zeitnah gemeldet werden“. Das Parken mittels Mobiltelefon sei an den Parkscheinautomaten  technisch so weit fortgeschritten, dass hierzu keine aufwändigen Eingriffe vorgenommen werden müssten.

Bei dem von der Bezirksvertretung empfohlenen „Anrufsystem“ muss sich der Nutzer vorab bei dem Betreiber des Systems anmelden. Dies kann telefonisch oder online im Internet geschehen. Ein entsprechender Aufkleber auf den Parkscheinautomaten stellt die notwendigen Informationen zur Verfügung. Der Nutzer erhält eine Vignette mitt seiner Registrierung, die gut lesbar an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs angebracht werden muss.Gestartet wird der Parkvorgang mittels Anruf von einem beliebigen Telefon aus und ist unabhängig vom Mobilfunkbetreiber. Eine Kontrolle der Parkzeit ist für die Verkehrsüberwachung durch einen Anruf an den Betreiber jederzeit möglich. Für jede Parktransaktion werden Gebühren erhoben, die vom Nutzer zusätzlich zu den Parkgebühren zu zahlen sind (ca. zehn Prozent, es gibt aber verschieden Tarife, gestaffelt nach der Nutzungshäufigkeit). Für die Stadt entstehen lediglich Kosten in Höhe von drei Prozent des mit dem Handyparken erzielten Umsatzes.

Eine Abfrage bei den als Referenzen von der Betreiberfirma genannten Städte in Deutschland, u.a. Duisburg und Leverkusen, ergab nach Angaben der Stsadtverwaltung, dass es sich hierbei um ein bürgerfreundliches Angebot handelt; es gebe keine Klagen, allerdings wenige Nutzer (ca. drei Prozent der Einnahmen durch Parkbewirtschaftung).

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Kommentare

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Chronist am :

Und schon stimmt die Überschrift nicht mehr. Im Bauausschuss stieß am Dienstag der Vorschlag der Verwaltung, die Parkautomaten für bargeldlose Ticketausgabe mittels Handy umzurüsten, auf Ablehnung. Den einen war ein als Erfahrungswert angegebener Handy-Anteil von drei Prozent zu gering, andere verwiesen auf vielfach defekte Parkscheinautomaten; lertzteres konnte die Verwaltung allerdings nicht bestätigen. Da wird sie wohl noch ein wenig Überzeugungsarbeit leisten müssen...

Chronist am :

Gestern passierte die Verwaltungsvorlage den Bauausschuss schließlich doch noch. Gerald Hein, Leiter des Fachbereichs Straßen und Brückenbau, hatte zuvor erklärt, die Aussage, die Parkscheinautomaten seien „ständig kaputt“, habe sich nicht bestätigt. Und wenn einmal eine Panne auftrete, werde sie zeitnah beseitigt.

Chronist am :

Am Hauptausschuss scheiterte das Parken per Handy heute doch noch. Das Thema wurde vertagt, nachdem Hans Peter Meinecke für die SPD "Beratungsbedarf" angemeldet hatte. Dabei ließ er anklingen, dass seine Partei von diesem Zusatz-Feature prinzipiell nicht viel halte.

Chronist am :

Die Einführung des "Handyparkens" steht kurz bevor. Partner der Stadt Remscheid ist dabei die der Firma Easypark GmbH. Nächste Woche Donnerstag wollen Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Udo Wilde, Leiter der Abteilung Verkehrstechnik, Steuerung und Beleuchtung im Fachdienst Straßen und Brückenbau, und Oksana Vovk (Easypark) das Projekt in einer Pressekonferenz erläutern.

Junge Union Remscheid am :

Mit Freude hat die Junge Union aus Artikeln in der Lokalpresse entnommen, dass die Stadt Remscheid das Parken mit Unterstützung des Handys einführen möchte. Die Jungen Union Remscheid hat in ihrem Arbeitskreis „Verkehr“ bereits vor zwei Jahren dieses Verfahren angeregt. Leider wurde zur dieser Zeit eine Einführung von der Verwaltung abgelehnt. Die Umstellung wäre zu teuer und zu umständlich. Der späte Sinneswandel ist trotzdem zu begrüßen. Wir freuen uns, dass die Stadt Remscheid in letzter Zeit veraltete Standpunkte überdenkt. (Tobias Lüttenberg, Julian Kleuser)

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